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Mit dem Stromvergleich zu günstigerem Strom

Mit einem Stromanbieterwechsel kann jeder bares Geld sparen. Über eintausend Stromanbieter mit zahlreichen Tarifvarianten gestalten den deutschen Strommarkt.

Die Nutzung des Stromrechners auf Wechseln.de ist kostenfrei, unverbindlich und liefert Ihnen sekundenschnell passende Ergebnisse. Machen Sie den Vergleich und erhalten Sie einen transparenten Überblick über die verschiedenen Stromtarife und Ökostromtarife. So gelingt der Stromwechsel ohne Hürden und Sie sparen bis zu mehrere hundert Euro pro Jahr.

1. Wie funktioniert der kostenlose Stromvergleich?

Für den Stromvergleich auf Wechseln.de benötigen Sie lediglich die Postleitzahl Ihres Wohnorts, den jährlichen Stromverbrauch der Personen Ihres Haushalts sowie die Art der Nutzung – privat oder gewerblich. Ihren Stromverbrauch können Sie den Rechnungen Ihres aktuellen Stromlieferanten entnehmen.

So einfach ist der kostenlose Strompreisvergleich:

  1. Postleitzahl eingeben: Die Preise, Tarife und Stromanbieter können lokal variieren, daher wird Ihre Postleitzahl benötigt.
  2. Personenanzahl festlegen: Wenn Sie Ihren genauen Stromverbrauch nicht kennen, hilft die Personenanzahl, einen ungefähren Verbrauchswert festzulegen.
  3. Verbrauch festlegen: Die Anbieter haben verschiedene Stromtarife im Angebot. Damit Sie mithife des Vergleichs einen passenden Tarif finden, ist die Angabe des jährlichen Verbrauchs hilfreich.

Auf Wunsch können Sie den Stromvergleich auf Wechseln.de verfeinern, beispielsweise durch die Angabe der gewünschten Zahlweise, der Suche nach Ökostromtarifen oder individuell bevorzugten Vertragskonditionen.

Wir nutzen die Stromvergleichsrechner von CHECK24. Dementsprechend sind auch alle CHECK24-Richtlinien zu Verbraucherschutz eingehalten. Unter anderem grenzen die Stromvergleichsergebnisse den Stromvergleich auf solche Stromanbieter ein, die unsere hohen Standards für Verbraucherschutz erfüllen. Wünschen Sie diesen Schutz nicht und möchten sich stattdessen die Angebote und Verträge aller Stromanbieter ansehen, können Sie diese Funktion beim Vergleich der Strompreise deaktivieren.

Wechseln Stromvergleich

Online Stromvergleich 2020: Das sind die Vorteile

Mit einem Online Stromvergleich gehen verschiedene Vorteile einher. Er ist:

  • schnell, denn Sie erhalten das Ergebnis innerhalb von Sekunden.
  • bequem, weil Sie ihn direkt am PC oder Handy durchführen können.
  • unkompliziert, denn Sie können den Stromanbieterwechsel gleich online beantragen.
  • kostenlos.
  • sicher, weil Sie ein zweiwöchiges Rücktrittsrecht genießen.
  • effizient, weil viele Stromanbieter spezielle Online-Vergünstigungen gewähren.

2. Strom wechseln – wann lohnt sich ein Anbieterwechsel?

Durch den Stromanbieterwechsel entstehen Ihnen keine Kosten, auch Stromrechner und Stromvergleich sind kostenlos. Insofern lohnt sich ein Stromanbieterwechsel grundsätzlich dann, wenn Ihnen ein anderer Stromanbieter einen günstigeren Stromtarif anbietet. Aber auch, wenn sich Ihre persönlichen Lebensbedingungen ändern, weil die Familie größer oder kleiner wird, kann ein Vergleich und Stromanbieterwechsel zu einer deutlichen Preisersparnis für Sie führen.

Wer den Stromanbieter wechselt, erhöht den Wettbewerb auf dem Strommarkt und trägt damit indirekt dazu bei, dass Stromanbieter ihren Kunden möglichst günstige Strompreise bieten wollen, um sie zu halten.

Insbesondere Tarife in der Grundversorgung sind in der Regel verhältnismäßig teuer. Die Kündigung des Grundversorgungsvertrages ist binnen zwei Wochen möglich. Das Sparpotenzial ist also besonders hoch.

Der Grundversorger ist der Energielieferant, der lokal die meisten Kunden mit Strom versorgt. Bemüht man sich nicht selber aktiv um einen Stromanbieter, wird man dem Grundversorger automatisch zugeordnet.

Ein häufiges Wechseln des Stromanbieters kurbelt dementsprechend den Wettbewerb an. Außerdem können sich Stromkunden bewusst für einen Anbieter entscheiden, den sie unterstützen möchten. So gibt es immer mehr Menschen, die sich aktiv am Atomausstieg beteiligen möchten.

Durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist es möglich, die Energiewende voranzutreiben.

Darauf weisen die Verbraucherzentralen hin:

Jeder Stromverbraucher hat ein gesetzlich zugesichertes Recht auf die ununterbrochene Energieversorgung.

Eine Versorgungslücke brauchen Sie bei der Wahl eines neuen Vertrags oder Tarifs für Ihren Strom folglich nicht zu befürchten. Die örtlichen Stromanbieter sind verpflichtet, die Lieferung ununterbrochen zu sichern – egal, wie oft Sie einen Stromanbieterwechsel durchführen. Das gilt auch bei Insolvenz eines Stromanbieters.

3. Stromvergleich – wie funktioniert der Wechsel?

Nutzen Sie einfach den kostenlosen, unverbindlichen Stromrechner, vergleichen Sie die Strompreise der Anbieter an Ihrem Wohnort und lassen Sie sich binnen Sekunden günstige Tarife an Ihrem Wohnort anzeigen. Auf Wunsch können Sie direkt über unsere Webseite den Strom wechseln und einen neuen Energielieferanten Ihrer Wahl beauftragen. Achten Sie einfach darauf, dass Sie aktuell ein Kündigungsrecht haben. Informationen dazu finden Sie in den Vertragsunterlagen Ihres aktuellen Energieversorgers.

Infografik - Welche Daten werden benötigt?

Für den Antrag benötigen Sie lediglich die Angaben zur Zählernummer, zum bisherigen Stromanbieter, Ihre alte Kundennummer und den Jahresverbrauch. Diese Angaben stehen in der letzten Abrechnung, die Zählernummer finden Sie auf dem Stromzähler.

Die Zahlungsmodalitäten sind im Stromvertrag festgehalten. In den meisten Fällen erteilen Verbraucherinnen und Verbraucher dem Anbieter eine Einzugsermächtigung.

Ihrem alten Stromanbieter teilen Sie schriftlich, telefonisch oder online den Zählerstand am Tag des Wechsels mit. Der alte Stromanbieter erstellt eine Abschlussrechnung. Sie erhalten zu viel gezahlte Beträge erstattet oder bekommen einen Bescheid über eine Nachzahlung.

Nach kurzer Bearbeitungszeit Ihres neuen Stromvertrages erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung zur Stromlieferung des neuen Anbieters.

Erachten Sie es für sinnvoll, können Sie in der Regel auch den neuen Stromanbieter mit der Kündigung des alten Anbieters beauftragen. Dafür fallen keine weiteren Kosten an.

4. Bonus, Laufzeit, Vertragsart – was zählt beim Stromvergleich?

Je mehr Stromanbieter auf den Markt drängen, umso unübersichtlicher sind die Vertragskonditionen der verschiedenen Energieanbieter in den einzelnen Städten. Nicht immer sind die Konditionen der Tarife und Verträge zum Vorteil für Kundinnen und Kunden. Auch deshalb lohnt es sich, die Strompreise regelmäßig zu vergleichen, denn die Konkurrenz unter den einzelnen Energielieferanten ist groß.

Der Strompreis pro Kilowattstunde ist zwar ein überzeugendes, aber nicht das einzige Argument für einen Wechsel. Entscheidend sind auch die Vertragslaufzeit sowie etwaige Neukundenboni und Vergünstigungen.

Häufig rechnen Stromanbieter Einzelleistungen wie einen Wechselbonus in den Gesamtstrompreis ein, die Ihnen als Stromverbraucherin oder -verbraucher nur unter bestimmten Umständen zugutekommen. Schauen Sie beim Stromvergleich deshalb auch darauf, wann genau Sie den Bonus erhalten und ob wie lange Sie sich dafür als Stromkundin oder Stromkunde verpflichten müssen.

Hinterfragen Sie im Rahmen eines Stromvergleichs die einzelnen Konditionen, damit Sie nach dem Strom Wechsel mit Ihrem Tarif zufrieden sind.

Stomanbieter Wechselbonus

Zu den weitverbreiteten Vertragskonditionen der Stromanbieter zählen:

  • Wechselbonus, Neukundenbonus oder Willkommensbonus,
  • Strompaket- oder Flatrate-Angebote,
  • Verträge mit Laufzeiten von bis zu zwei Jahren,
  • Strompreisgarantien,
  • unterschiedliche Strompreisgestaltungen,
  • Ökostrom- und Klimaschutztarife.

Strompreise vergleichen – verschiedenartige Boni

Bei einem Stromanbieterwechsel gibt es oft attraktive Sofortboni, Willkommensboni und Wechselboni oder sogar Cashbackboni. Sie unterscheiden sich anbieter- und tarifabhängig in der Höhe und den Nutzungsbedingungen.

Der jeweilige Bonus ist bei den Stromanbietern unterschiedlich hoch. Je nach Tarif und Vertrag wird er am Ende des ersten Vertragsjahres mit dem Guthaben oder einer Nachzahlung verrechnet. In der Regel werden Boni nicht auf Ihr Konto überwiesen, sondern verrechnet. Sie haben also kein zusätzliches Haushaltsgeld zur Verfügung.

Achtung

Einen Stromwechsel-Bonus, Neukundenbonus oder Willkommensbonus verrechnen Stromanbieter häufig mit der ersten Verbrauchsabrechnung und damit zum Abschluss des Verbrauchsjahres. Manchmal enthalten die Vertragsbedingungen einen Hinweis darauf, dass der Bonus erst dann gewährt wird, wenn die Laufzeit des Stromvertrags über ein Jahr hinausgeht.

Entscheiden Sie sich schon innerhalb des ersten Vertragsjahres zu einem erneuten Stromanbieterwechsel, so kommen Sie womöglich nicht in den Genuss der Prämie oder des Neukundenbonus.

Strompreise vergleichen – Paket- und Flaterate-Angebote

Wählen Sie beim Stromwechsel ein Paket- oder Flatrate-Angebot, so erhalten Sie mit Ihrem Tarif ein festes Stromkontingent über eine bestimmte Anzahl Kilowattstunden (kWh) zu einem vereinbarten Pauschalpreis. Nutzen Sie weniger kWh Strom, als Sie mit dem Kontingent bezahlen, erhalten Sie die Differenz in der Regel nicht erstattet, der Strompreis pro Kilowattstunde wird dadurch praktisch also höher. Kommen Sie mit dem gebuchten Kontingent von kWh nicht aus und verbrauchen mehr Strom, so fallen weitere Kontingente womöglich deutlich teurer aus.

Nehmen Sie diese Sondertarife also genau unter die Lupe, schauen Sie, wie viel Sie dadurch wirklich sparen und überlegen Sie, wie gut Sie den eigenen jährlichen Stromverbrauch einschätzen können.

Strompreise vergleichen – Vorauszahlungstarife

Vorauszahlungstarife gehen oft mit günstigen Strompreisen für die einzelne Kilowattstunde einher. Dafür gewähren Sie dem Stromanbieter ein zinsloses Darlehen, denn Sie müssen den gesamten Strompreis für ein Jahr im Voraus bezahlen. Der Strompreis erhöht sich somit indirekt durch die Ihnen entgangenen Zinsen. Ein Vertrag mit langer Laufzeit kann hinderlich sein, wenn die Strompreise für eine kWh während dieser Zeit deutlich sinken. Eine Kautionszahlung ist genau genommen eine Teilvorauszahlung. Sie wird in der Regel erst mit der ersten Verbrauchsabrechnung verrechnet. Sollte der Stromlieferant wider Erwarten Insolvenz anmelden, erhalten Sie etwaige Vorauszahlungen zudem meist nicht zurückerstattet.

Strompreise vergleichen – Strompreisgarantien

Strompreisgarantien können sinnvoll sein, wenn Sie bei einem Vergleich einen besonders günstigen Stromtarif wählen. Die meisten Strompreise setzen sich aus einem Grundpreis und einem Verbrauchspreis zusammen. Einzelne Stromanbieter bieten aber auch einen einheitlichen Strompreis an. Je höher der Grundpreis ist, desto niedriger fällt gemeinhin der Verbrauchspreis aus. Eine solche Tarifkombination lohnt sich für Sie insbesondere bei einem hohen Stromverbrauch. Benötigen Sie nur wenig Strom, kann ein Gesamtpreis für Sie günstiger sein.

Strompreise vergleichen – die richtige Vertragslaufzeit wählen

Die Vertragslaufzeit definiert, wie lange Sie an einen Stromanbieter gebunden bleiben, sofern Sie kein Sonderkündigungsrecht nutzen. Gängig bei Stromlieferverträgen sind Laufzeiten von zwölf bis 24 Monaten. Halten Sie sich nur vorübergehend in einer Stadt auf, beispielsweise aus beruflichen Gründen, wählen Sie Tarife mit der entsprechenden Anzahl der Monate. Manche Stromanbieter bieten sogar Laufzeiten von nur zwei Wochen an.

Generell empfiehlt sich eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten, denn etwaige Boni und Vergünstigungen für Stromtarife gelten meist nicht für das zweite Vertragsjahr. Zusätzlich können Sie sich dann nach einem Jahr erneut den Anbieter wechseln und die Sparmöglichkeiten der aktuellen Strommarktsituation bestmöglich ausschöpfen.

Strompreise vergleichen – Ökostrom- und Klimaschutztarife

Bei Ökostromtarifen stammt der Strom aus erneuerbaren Energien. Bei Klimaschutztarifen investieren die Anbieter für den oft herkömmlich erzeugten Strom zum Ausgleich in Umweltschutzprojekte wie Aufforstung etc. Aufgrund der stetig zunehmenden Nachfrage an Ökostrom gibt es immer mehr günstige Stromtarife. Die Strompreise sind dabei oft sogar günstiger als die traditionellen Alternativen.

Vergleichen Sie die Strompreise auf Wechseln.de, zeigt Ihnen der Stromrechner genau und übersichtlich an, um was für einen Tarif es sich handelt und wie die jeweiligen Konditionen der Stromanbieter sind.

Unser Tipp: Achten Sie auf Ökostromlabel

Wer sich für einen Ökostromanbieter entscheiden möchte, der nachhaltig wirtschaftet und keine Beteiligungen an Atomkonzernen hat, sollte bei der Auswahl auf gewisse Zertifizierungen achten.

Das Grüner-Strom-Label, das TÜV-Zertifikat oder das OK-Power-Label kann bei der Auswahl eines nachhaltigen Ökostrom Anbieters behilflich sein.

Stromanbieter Ökostrom

5. Wie sind die Kündigungsfristen beim Stromanbieterwechsel?

Achten Sie bei Abschluss eines Stromliefervertrages auf kurze Laufzeiten. Ein Jahr ist üblich, verlängern können Sie problemlos. Die Kündigungsfrist beträgt vertragsabhängig bei den einzelnen Stromanbietern zwischen zwei Wochen und drei Monaten.

Der deutsche Gesetzgeber hat Folgendes festgelegt:

  • Im Fall von Strompreiserhöhungen durch den alten Stromanbieter haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können binnen mindestens zwei Wochen den Liefervertrag fristlos kündigen und den Stromanbieter wechseln. Das gilt für Preiserhöhungen beim Grundpreis ebenso wie für Erhöhungen des Entgelts für Kilowattstunden.
  • In allen anderen Fällen ohne vorangegangene Preiserhöhung beträgt die Kündigungsfrist bei Grundversorgungsverträgen zwei Wochen.
  • Bei Verträgen außerhalb der Grundversorgung liegt die reguläre Frist zur Kündigung vertragsabhängig bis zu drei Monate zum Ende der Laufzeit. Der bisherige Stromanbieter muss die Kündigung schriftlich bestätigen.
Wechseln Stromvergleich

6. Stromvergleich – lohnt sich ein regelmäßiger Check der Strompreise?

Ja, definitiv. Auch wenn Sie erst kürzlich einen Wechsel des Stromanbieters vorgenommen haben, lohnen regelmäßige Stromvergleiche, denn die Tarife, Strompreise und Konditionen der Anbieter verändern sich laufend.

Seit 1998 ist es in Deutschland möglich, den Stromanbieter frei zu wählen. Im Jahr 2018 wechseln 4,75 Millionen Haushaltskunden den Stromanbieter. So die Zahlen des Monitoringberichts 2019 von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur.

Gemessen an den 48,4 Millionen Haushalten des Landes sind diejenigen, die einen Stromvergleich machen und sich anschließend für einen Stromanbieterwechsel entscheiden, deutlich in der Unterzahl. Dabei haben Sie heutzutage als Kundin oder Kunde eine große Auswahl an Stromanbietern ganz nach Ihren Bedürfnissen – von fossilem bis zu regenerativem Strom, regionalen oder Discount-Anbietern, ein wiederholter und regelmäßiger Stromvergleich und Wechsel kann also hohes Sparpotenzial bergen.

Stromanbieter Tarifwechsel

Insbesondere dann, wenn die Strompreise am allgemeinen Strommarkt sinken, sollten Sie daher erneut die Strompreise der Anbieter vergleichen, denn eine Senkung des Strompreises während der Vertragslaufzeit ist äußert selten.

Strom wechseln – unser Tipp für Sie

Vergleichen Sie die Strompreise mittels des Stromrechners, achten Sie bei den Anbietern auch auf etwaige Sondertarife. Viele Stromfirmen bieten zum Beispiel für Singles, Familien und kleine Haushalte Extratarife mit attraktiven Rabatten an. Der Preis ist dabei jedoch nur die halbe Miete. In der Regel spielen auch Faktoren wie die Vertragslaufzeit und der durchschnittliche Verbrauch bei der Zusammensetzung der Stromtarife eine Rolle.

Mit dem Stromrechner finden Sie in wenigen Klicks den Stromtarif, der zu Ihrer Behausung und Ihren Lebensumständen passt.

7. Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Die Strompreise werden in der Regel von den Großhandelsmärkten für Strom wie der European Energy Exchange (EEX) bestimmt. Diese richtet sich nach Angebot und Nachfrage, aber auch nach der Erzeugung, der staatlichen Förderung, Umweltauflagen und der politischen Gesetzgebung – innerhalb Deutschlands und europaweit.

Im Strompreis sind eine Reihe weiterer Kosten enthalten: Dazu gehören Steuern, Kosten für die Stromerzeugung und die Logistik sowie die Gebühren für die CO²-Emissionsrechte. Und natürlich wollen alle beteiligten Firmen und Parteien noch selbst einen finanziellen Gewinn machen.

Der Strompreis an der Börse ist höchst flexibel und ändert sich regelmäßig, ähnlich wie bei Geldaktien. Dies kann sich in Form von Preiserhöhungen für Verbraucherinnen und Verbraucher auswirken, aber auch in Preissenkungen – selbst wenn in den letzten Jahren häufig der Vorwurf laut wurde, die Energiekonzerne würden mögliche Preissenkungen durch besonders günstigen Stromeinkauf oder optimierte Produktion nicht an Endkunden und -kundinnen weitergeben.

Laut Monitoringbericht 2019 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt setzt sich der durchschnittliche Strompreis bei einem Jahresverbrauch zwischen 2.500 und 5.000 Kilowattstunden (kWh) aus folgenden Bestandteilen, Steuern und Abgaben zusammen:

  • Stromerzeugung, Vertrieb, Marge: 24,7 Prozent
  • Netzentgelt, Messstellenbetrieb: 23,4 Prozent
  • EEG-Umlage: 20,8 Prozent
  • Umsatzsteuer: 16,0 Prozent
  • Stromsteuer: 6,6 Prozent
  • Konzessionsabgabe: 5,3 Prozent
  • Zusätzliche Umlagen: 3,2 Prozent

Der Hauptteil des Strompreises entfällt auf Netznutzung, Steuern und Transportkosten. Netzentgelte sind im Schnitt zu mehr als 22 Prozent an der Strompreisbildung beteiligt, können jedoch je nach Anbieter und Standort variieren (Stand April 2019, Quelle: Monitoringbericht 2019).

Das Netzentgelt ist die Gebühr, die ein Versorger für die Durchleitung des Stromes durch das Netz bezahlen muss. Abhängig von der Strommenge, die durch das Netz fließt, wird ein Netznutzungsentgelt berechnet. Die Bundesnetzagentur überprüft und reguliert diese Entgelte.

Die älteste der Abgaben bei der Strompreisbildung ist die Konzessionsabgabe für die Wegerechte von Leitungen aus dem Jahr 1935. Sie ist also für für Gemeinden und Städte gedacht, da deren Infrastruktur für die Stromverteilung genutzt wird.

Abgaben Steuern beim Strompreis Infografik

Seit dem Jahr 2000 existiert die EEG-Umlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zur Förderung regenerativer Energieanteile beziehungsweise Ökostrom. Alle Stromkunden müssen sich an der sogenannten EEG-Umlage beteiligen. Diese sieht das "Erneuerbare Energien-Gesetz" vor, nach dem Versorger erneuerbare Energien in das Netz einbringen müssen. Die Erzeuger, beispielsweise aus den Bereichen der Wind- oder Solarenergie, erhalten für ihren produzierten Strom eine staatlich festgelegte Mindestvergütung. Diese ist weitaus höher als die Kosten für herkömmlichen Strom. Kunden müssen für diese Mehrkosten aufkommen. Die EEG-Umlage macht deshalb 20,8 Prozent des Strompreises aus (Stand April 2019, Quelle: Monitoringbericht 2019).

Seit 2002 wird auch die KWK-Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz addiert, mit dem die Stromerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung gefördert werden soll. 2012 kam die StromNEV-Umlage hinzu, die als Ausgleich für die Netzentgeltbefreiung großer Stromfirmen erhoben wird. Die Offshore-Umlage zur Förderung von Offshore-Windparks wird seit 2013 erhoben.

Beim Stromanbietervergleich auf Wechseln.de werden alle oben aufgeführten Posten bereits berücksichtigt.

8. Wie hat sich der Strompreis in Deutschland entwickelt?

Die Strompreise sind in den letzten 40 Jahren enorm gestiegen: Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sind die Energiepreise demnach für Privathaushalte sechsmal so teuer als im Jahr 1970. Für Sonderabnehmer in Industrie und Wirtschaft wird der Strom seit Ende der 1980er Jahre hingegen stetig günstiger.

Durch die Stromtarifverträge stiegen die durchschnittlichen Kosten für Privatkundinnen und Kunden in Deutschland von umgerechnet 5 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 1970 auf mehr als 30 Cent im Jahr 2019. Laut Monitoringbericht 2019 gibt es dabei Unterschiede zwischen verschiedenen Anbietern und Vertragsarten.

Hier finden Sie die durchschnittlichen Preise für Strom bei einem Jahresverbrauch zwischen 2.500 und 5.000 kWh (Stand: April 2019):

Strompreisentwicklung Deutschland Infografik

Die Auflistung zeigt, dass Ökostromtarife und Tarife außerhalb der Grundversorgung im Vergleich und Durchschnitt günstiger sind. Der Grundversorger ist der Anbieter, der vor Ort die meisten Haushalte mit Energie beliefert. Sie werden ihm automatisch zugeordnet, sofern Sie sich nicht aktiv einen anderen Anbieter für Ihren Strom suchen. Grundversorgungsverträge sind binnen zwei Wochen kündbar.

Nach Schätzungen von Experten wird der Strompreis auch in Zukunft weiterhin ansteigen. Allerdings gibt es durch Anbieterwechsel die Möglichkeit, auf günstigere Stromtarife zurückzugreifen.

Nutzen Sie den kostenlosen, unverbindlichen Stromrechner, machen Sie den Vergleich und schauen Sie, ob und wie viel Sie bei einem Stromwechsel sparen können.

9. Häufige Fragen zum Stromanbieterwechsel

Hier finden Sie wichtige Themen im Überblick:

Der Strompreis setzt sich aus einem Grundpreis und einem Arbeitspreis zusammen.

Generell beinhaltet der Strompreis die Entgelte für die Netznutzung, die Bereitstellung von Strom, Steuern und Umlagen.

Der Grundpreis bleibt jeden Monat gleich. Der Arbeitspreis bezeichnet die Kosten für eine Kilowattstunde Strom, die Sie verbrauchen.

Die EEG-Umlage, auch Ökostrom-Umlage genannt, wird von jedem privaten Stromkunden erhoben. Sie ist Bestandteil des Strompreises und beträgt derzeit 23,1 Prozent des Strompreises aus (Stand 2018).

Die Umlage wird dazu genutzt, die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien zu fördern.

Langfristiges Ziel ist es, Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien zu fördern und die Nutzung der Atomenergie zu beenden. Außerdem wird eine größere Unabhängigkeit von ausländischen Energielieferanten angestrebt.

Dazu trägt die EEG-Umlage bei.


Ja.

Jeder Stromkunde hat die freie Wahl, von welchem Lieferant er Strom beziehen möchte.

Grundversorgungsverträge können Sie binnen zwei Wochen kündigen. Kündigungsfristen anderer Anbieter entnehmen Sie einfach Ihrem Liefervertrag. Bei Preiserhöhungen haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Am einfachsten und schnellsten finden Sie einen günstigen Anbieter über unseren Stromvergleichsrechner im Internet.

Dort geben Sie Ihre Postleitzahl und den letzten Jahresverbrauch an. Ihr Verbrauch steht in der letzten Jahresabrechnung. Sie können mithilfe verschiedener Filter, etwa zu Vertragslaufzeiten, Zahlungsweisen und Stromart (Ökostrom oder normaler Strom) Ihre Suche nach einem günstigen Stromanbieter verfeinern.

Haben Sie alle Angaben gemacht, sind Sie nur einen Klick von einer Übersicht über passende Angebote entfernt. Sie sehen dort auf einen Blick den neuen Jahrespreis, die Ersparnis gegenüber Ihrem aktuellen Grundversorger und weitere Angaben, die Sie bei einem Wechsel bedenken sollten.

Das sind zum Beispiel Kündigungsfristen und Laufzeiten, aber auch die Möglichkeit, von Anbietern einen Bonus zu erhalten.

Sagt Ihnen ein Angebot zu, klicken Sie dieses an und können dann direkt einen Wechsel beauftragen.

Nein.

Sie können auch telefonisch oder schriftlich den Wechsel durchführen.

Der Stromanbieterwechsel online geht allerdings wesentlich schneller. Sie ersparen sich zeitraubende Anfragen bei Anbietern und haben außerdem einen kompakten Überblick über Wechselalternativen, die zu Ihnen passen.

Die Risiken sind sehr gering und können von Ihnen als Verbraucher selbst minimiert werden.

Sie müssen zudem nie befürchten, dass Sie plötzlich ohne Strom dastehen.

Bei einem Wechsel gibt es keine Bauarbeiten, und auch Ihr Zähler bleibt an der gewohnten Stelle.

Selbst wenn sich die Absprachen zwischen neuem und altem Lieferanten verzögern, geht das nicht zu Ihren Lasten: Der örtliche Grundversorger (das sind meist die Stadtwerke) sichern Ihre Versorgung mit Strom, bis Ihr neuer Strompartner die Lieferung aufnimmt.

Ihr Risiko liegt in einer möglichen Insolvenz des neuen Stromlieferanten. Doch dem können Sie durch geschickte Optionen beim Vertragsabschluss vorbeugen:

Entscheiden Sie sich für monatliche Abschlagszahlungen und gegen einen längeren Zahlungsturnus.

Haben Sie Abschläge im Voraus entrichtet, ist Ihr Geld bei einer Anbieterinsolvenz verloren und Sie haben zusätzlich die Abschläge beim neuen Lieferanten. Monatliche Zahlungen begrenzen dieses Risiko.

Aus dem gleichen Grund sollten Sie keine Tarife mit Kautionszahlung wählen. Die Kaution ist lediglich eine Sicherheit für den Stromanbieter, wenn Sie als Kunde einen Abschlag oder mehrere Zahlungen nicht leisten.

Geht der Anbieter in Insolvenz, steht die Chance auf Rückzahlung der Kaution schlecht. Auch eine Verrechnung mit einer Abschlagszahlung ist in diesem Fall nicht mehr möglich. Lesen Sie daher genau die Angebote.

Nutzen Sie den Vergleichsrechner auf Wechseln.de, um einen seriösen Stromanbieter zu finden.

Unternehmen, die Angebote bei uns präsentieren, werden von uns nachhaltig und eingehend geprüft.

Generell gilt: Achten Sie auf Kriterien, die für Seriosität stehen – zum Beispiel kurze Laufzeiten, kautionsfreie Tarife und eine ehrliche Preisgarantie.

Ja.

Der Stromanbieterwechsel kostet Sie keinen Cent – und zwar unabhängig davon, ob Sie diesen online oder auf anderen Wegen durchführen.

Selbstverständlich ist auch der Vergleichsrechner auf Wechseln.de für Sie komplett kostenfrei. Sie können sich alle Angebote in Ruhe ansehen und sind nicht verpflichtet, einen Stromliefervertrag abzuschließen.

Unter Einhaltung der Kündigungsfristen können Sie Ihren Stromanbieter so oft wechseln, wie Sie möchten.

Auch der mehrfache Wechsel bleibt für Sie kostenlos.

Auf Wunsch übernimmt Ihr neuer Anbieter für Sie in vielen Fällen die Kündigung.

Je nach der Länge Ihrer Kündigungsfrist ist es zuweilen ratsam, die Kündigung selber per Einschreiben durchzuführen.

Nein.

Ganz gleich, wie oft und zu welchem Anbieter Sie wechseln:

Der örtliche Grundversorger ist gesetzlich verpflichtet, Ihnen durchgehend Strom zu liefern.


Stellen Sie die Abschlagszahlungen an den Lieferanten sofort ein, wenn Sie Kenntnis von der Insolvenz erhalten. Vorauszahlungen erhalten Sie in der Regel nicht zurückerstattet. Im Idealfall entscheiden Sie sich deshalb gegen einen Stromliefervertrag mit Vorauskasse.

Es wird jedoch keinen Stromausfall geben.

Der örtliche Grundversorger ist zur Stromlieferung verpflichtet und springt für den insolventen Lieferanten ein. Der Grundversoger informiert Sie schriftlich von dieser Maßnahme und unterbreitet Ihnen gleichzeitig ein Tarifangebot.

Wir empfehlen Ihnen, zunächst die Sicherheit durch die Grundversorgung zu nutzen und über unseren Vergleichsrechner online nach einem besseren Angebot zu suchen.

Der von Ihnen gewählte Stromanbieter kontaktiert dann in der Regel den Grundversorger und kümmert sich um die Kündigung.

Selbstverständlich können Sie auch nach der Nutzung des Vergleichsrechners alles so lassen, wie es ist.

Schließlich steht Ihnen frei, ob Sie Ihren Stromanbieter wechseln. Wenn Sie nicht wechseln wollen, unternehmen Sie einfach gar nichts.

Aber wollen Sie wirklich Geld verschenken?

Nutzen Sie Vergleichsrechner für Stromtarife. In den meisten Fällen finden Sie einen Anbieter, der günstiger ist als Ihr aktueller Versorger.

So können Sie bis zu mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

Ihr Jahresverbrauch ist auf der letzten Abrechnung Ihres Stromlieferanten verzeichnet.

Wenn Sie einen neuen Anbieter über unseren Vergleichsrechner suchen, ist der Jahresverbrauch eine wichtige Angabe, um den passenden Tarif für Sie zu finden.

Haben Sie die Abrechnung gerade nicht zur Hand, können Sie sich auch an den Richtwerten orientieren, die wir für Sie eingestellt haben.

Wenn Sie von Ihrem aktuellen Stromanbieter zu einem neuen Lieferanten wechseln, erhalten Sie von verschiedenen Versorgern ein Willkommensgeschenk, den sogenannten Neukundenbonus. Die Höhe variiert von Anbieter zu Anbieter.

Es gibt zudem Willkommensboni, Cashback, Wechselboni und Sofortboni, die sich in ihrer Höhe und den Modalitäten unterscheiden.

In den Angeboten unseres Vergleichsrechners finden Sie die exakte Höhe der Boni. Wenn Sie innerhalb eines Stromunternehmens nur die Tarife wechseln, gibt es üblicherweise keinen Neukundenbonus.

Der Neukundenbonus wird im Allgemeinen am Ende des ersten Vertragsjahres mit der Jahresabrechnung verrechnet. So kann sich eine Nachzahlung in ein Guthaben verwandeln.

Doch Vorsicht: Diesen Betrag erhalten Sie nicht als Auszahlung.

Das Guthaben wird mit der ersten Abschlagszahlung für das kommende Jahr verrechnet.

Ausnahme bilden die Sofortboni. Hier bekommen Sie als Dankeschön für den Wechsel einen Betrag auf Ihr Konto überwiesen.

Zudem gibt es unterschiedliche Cashback- und Wechselboni. Studieren Sie deshalb die Angebote genau, um passende Sparangebote zu finden.

Der Neukundenbonus gilt ausschließlich für das erste Vertragsjahr. Im zweiten Jahr und in den weiteren Vertragsjahren erhalten Sie keine Boni.

Wenn Sie allerdings nach einem Jahr wieder Ihren Stromanbieter wechseln, profitieren Sie bei Ihrem neuen Anbieter erneut vom Neukundenbonus.

Es liegt bei Ihnen, für welchen Turnus Sie sich entscheiden.

Unser Tipp: Wählen Sie die monatliche Abschlagszahlung.

Damit sind Sie auf der sicheren Seite, falls der Anbieter insolvent gehen sollte. Wenn Sie länger im Voraus zahlen, geht Ihnen dieses Geld im Falle der Insolvenz verloren.

Das möchten wir gerne an einem Rechenbeispiel verdeutlichen:

Angenommen, der Preis für Strom beträgt 30 Cent pro Kilowattstunden, die Grundgebühr 5,00 € pro Monat.

Bei einem jährlichen Verbrauch von 2.500 Kilowattstunden sieht Ihre Rechnung dann so aus:

30 Cent multipliziert mit 2.500 plus 5,00 € mal 12 Monate, also insgesamt 810,00 €.

Diese Summe ist der Jahresbetrag, den Sie für Strom zahlen (ohne Neukundenbonus).

Teilen Sie nun 810,00 € durch elf Abschlagszahlungen – dieses ist der Regelfall bei den Anbietern – bei monatlicher Zahlungsweise, ergibt sich rechnerisch ein monatlicher Abschlag von 73,64 €.

Dieser Betrag wird dann gerundet.

Die Höhe des monatlichen Abschlags steht im Stromliefervertrag Ihres Anbieters.

Wir empfehlen Ihnen als Laufzeit des Stromliefervertrages maximal zwölf Monate, damit Sie bei Bedarf zu einem neuen Anbieter wechseln können und gleichzeitig von einem der vielen Neukunden- und Sofortboni profitieren können.

Sie können trotzdem zum ersten Tag des zweiten Vertragsjahres kündigen und sich einen günstigeren Anbieter suchen, wenn Sie dies wünschen. Der Bonus wird dann mit der Endabrechnung verrechnet.

Die Preisgarantie oder Preisfixierung bedeutet für Sie als Verbraucher:

Unabhängig von der Marktentwicklung kann der Stromanbieter seine Lieferpreise für Strom nicht erhöhen.

Tut er dies doch, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Die Preisgarantie wird von den meisten Anbietern für das erste Vertragsjahr gewährt.

Einige Stromlieferanten bieten die Preisgarantie auch einen oder zwei Monate über das erste Jahr hinaus an. Vergleichen Sie die Angebote.

Für einen Pakettarif entscheiden Sie sich, wenn Sie in den letzten Jahren einen konstanten Stromverbrauch hatten und Ihr Verbrauchsverhalten sich voraussichtlich nicht entscheidend ändern wird, wenn die Personenzahl in Ihrem Haushalt sich vermutlich nicht ändern wird oder wenn Sie nicht vorhaben, eine neue sparsame Heizung einbauen oder Elektrogeräte durch energieeffiziente Modelle ersetzen

Ein Pakettarif kann Ihnen durchaus finanzielle Vorteile bieten.

Bedenken Sie aber, dass Sie den vollen Paketpreis auch dann bezahlen, wenn Sie weniger Strom verbrauchen, als das Paket beinhaltet.

Verbrauchen Sie mehr Strom, als Sie im Paket gekauft haben, zahlen Sie meist hohe Tarife für den Mehrverbrauch.

Die Kaution dient dem Stromanbieter als Sicherheit gegenüber dem Kunden, um die Zahlung der Abschläge abzusichern, ähnlich einer Mietkaution. Wenn Sie Ihrem Stromanbieter eine Einzugsermächtigung erteilen, das Lastschriftverfahren nutzen oder einen Dauerauftrag für die monatliche Abschlagszahlung einrichten, können Sie die Zahlung nicht vergessen.

Dies kann jedoch durchaus passieren, wenn Sie jeden Monat manuell eine Überweisung vornehmen. Ihr Anbieter wird die fehlende Zahlung sicher anmahnen, und Sie zahlen dann etwas verspätet. Auch wenn wegen mangelnder Deckung die Abbuchung nicht erfolgen kann, bekommen Sie eine Zahlungserinnerung.

Die Kaution nützt demnach nur dem Stromanbieter. Geht der Anbieter in Insolvenz, stehen die Chancen auf Rückzahlung der Kaution schlecht. Auch eine Verrechnung mit einer Abschlagszahlung ist in diesem Fall nicht mehr möglich.

Unser Tipp: Wählen Sie einen Tarif ohne Kaution.