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Mit dem Stromvergleich zu günstigerem Strom

Mit einem Stromanbieterwechsel kann jeder bares Geld sparen. Über eintausend Stromanbieter mit zahlreichen Tarifvarianten gestalten den deutschen Strommarkt.

Die Nutzung des Stromrechners auf Wechseln.de ist kostenfrei, unverbindlich und liefert Ihnen sekundenschnell passende Ergebnisse. Machen Sie den Vergleich und erhalten Sie einen transparenten Überblick über die verschiedenen Stromtarife und Ökostromtarife. So gelingt der Stromwechsel ohne Hürden und Sie sparen bis zu mehrere hundert Euro pro Jahr.

1. Wie funktioniert der kostenlose Stromvergleich?

Für den Stromvergleich auf Wechseln.de benötigen Sie lediglich die Postleitzahl Ihres Wohnorts, den jährlichen Stromverbrauch der Personen Ihres Haushalts sowie die Art der Nutzung – privat oder gewerblich. Ihren Stromverbrauch können Sie den Rechnungen Ihres aktuellen Stromlieferanten entnehmen.

So einfach ist der kostenlose Strompreisvergleich:

  1. Postleitzahl eingeben: Die Preise, Tarife und Stromanbieter können lokal variieren, daher wird Ihre Postleitzahl benötigt.
  2. Personenanzahl festlegen: Wenn Sie Ihren genauen Stromverbrauch nicht kennen, hilft die Personenanzahl, einen ungefähren Verbrauchswert festzulegen.
  3. Verbrauch festlegen: Die Anbieter haben verschiedene Stromtarife im Angebot. Damit Sie mithife des Vergleichs einen passenden Tarif finden, ist die Angabe des jährlichen Verbrauchs hilfreich.

Auf Wunsch können Sie den Stromvergleich auf Wechseln.de verfeinern, beispielsweise durch die Angabe der gewünschten Zahlweise, der Suche nach Ökostromtarifen oder individuell bevorzugten Vertragskonditionen.

Wir nutzen die Stromvergleichsrechner von CHECK24. Dementsprechend sind auch alle CHECK24-Richtlinien zu Verbraucherschutz eingehalten. Unter anderem grenzen die Stromvergleichsergebnisse den Stromvergleich auf solche Stromanbieter ein, die unsere hohen Standards für Verbraucherschutz erfüllen. Wünschen Sie diesen Schutz nicht und möchten sich stattdessen die Angebote und Verträge aller Stromanbieter ansehen, können Sie diese Funktion beim Vergleich der Strompreise deaktivieren.

Online Stromvergleich 2021: Das sind die Vorteile

Vergleichen Sie jetzt aktuelle Stromtarife und sparen Sie bis zu 750,00 € pro Jahr.

  • schnell, denn Sie erhalten das Ergebnis innerhalb von Sekunden.
  • bequem, weil Sie ihn direkt am PC oder Handy durchführen können.
  • unkompliziert, denn Sie können den Stromanbieterwechsel gleich online beantragen.
  • kostenlos.
  • sicher, weil Sie ein zweiwöchiges Rücktrittsrecht genießen.
  • effizient, weil viele Stromanbieter spezielle Online-Vergünstigungen gewähren.
Stromvergleich Glühbirne

2. Strom wechseln – wann lohnt sich ein Anbieterwechsel?

Durch den Stromanbieterwechsel entstehen Ihnen keine Kosten, auch Stromrechner und Stromvergleich sind kostenlos. Insofern lohnt sich ein Stromanbieterwechsel grundsätzlich dann, wenn Ihnen ein anderer Stromanbieter einen günstigeren Stromtarif anbietet. Aber auch, wenn sich Ihre persönlichen Lebensbedingungen ändern, weil die Familie größer oder kleiner wird, kann ein Vergleich und Stromanbieterwechsel zu einer deutlichen Preisersparnis für Sie führen.

Wer den Stromanbieter wechselt, erhöht den Wettbewerb auf dem Strommarkt und trägt damit indirekt dazu bei, dass Stromanbieter ihren Kunden möglichst günstige Strompreise bieten wollen, um sie zu halten.

Insbesondere Tarife in der Grundversorgung sind in der Regel verhältnismäßig teuer. Die Kündigung des Grundversorgungsvertrages ist binnen zwei Wochen möglich. Das Sparpotenzial ist also besonders hoch.

Der Grundversorger ist der Energielieferant, der lokal die meisten Kunden mit Strom versorgt. Bemüht man sich nicht selber aktiv um einen Stromanbieter, wird man dem Grundversorger automatisch zugeordnet.

Ein häufiges Wechseln des Stromanbieters kurbelt dementsprechend den Wettbewerb an. Außerdem können sich Stromkunden bewusst für einen Anbieter entscheiden, den sie unterstützen möchten. So gibt es immer mehr Menschen, die sich aktiv am Atomausstieg beteiligen möchten.

Durch den Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist es möglich, die Energiewende voranzutreiben.


Stromanbieter

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3. Stromvergleich – wie funktioniert der Wechsel?

Nutzen Sie einfach den kostenlosen, unverbindlichen Stromrechner, vergleichen Sie die Strompreise der Anbieter an Ihrem Wohnort und lassen Sie sich binnen Sekunden günstige Tarife an Ihrem Wohnort anzeigen. Auf Wunsch können Sie direkt über unsere Webseite den Strom wechseln und einen neuen Energielieferanten Ihrer Wahl beauftragen. Achten Sie einfach darauf, dass Sie aktuell ein Kündigungsrecht haben. Informationen dazu finden Sie in den Vertragsunterlagen Ihres aktuellen Energieversorgers.

Infografik - Welche Daten werden benötigt?

Für den Antrag benötigen Sie lediglich die Angaben zur Zählernummer, zum bisherigen Stromanbieter, Ihre alte Kundennummer und den Jahresverbrauch. Diese Angaben stehen in der letzten Abrechnung, die Zählernummer finden Sie auf dem Stromzähler.

Die Zahlungsmodalitäten sind im Stromvertrag festgehalten. In den meisten Fällen erteilen Verbraucherinnen und Verbraucher dem Anbieter eine Einzugsermächtigung.

Ihrem alten Stromanbieter teilen Sie schriftlich, telefonisch oder online den Zählerstand am Tag des Wechsels mit. Der alte Stromanbieter erstellt eine Abschlussrechnung. Sie erhalten zu viel gezahlte Beträge erstattet oder bekommen einen Bescheid über eine Nachzahlung.

Nach kurzer Bearbeitungszeit Ihres neuen Stromvertrages erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung zur Stromlieferung des neuen Anbieters.

Erachten Sie es für sinnvoll, können Sie in der Regel auch den neuen Stromanbieter mit der Kündigung des alten Anbieters beauftragen. Dafür fallen keine weiteren Kosten an.

4. Bonus, Laufzeit, Vertragsart – was zählt beim Stromvergleich?

Je mehr Stromanbieter auf den Markt drängen, umso unübersichtlicher sind die Vertragskonditionen der verschiedenen Energieanbieter in den einzelnen Städten. Nicht immer sind die Konditionen der Tarife und Verträge zum Vorteil für Kundinnen und Kunden. Auch deshalb lohnt es sich, die Strompreise regelmäßig zu vergleichen, denn die Konkurrenz unter den einzelnen Energielieferanten ist groß.

Der Strompreis pro Kilowattstunde ist zwar ein überzeugendes, aber nicht das einzige Argument für einen Wechsel. Entscheidend sind auch die Vertragslaufzeit sowie etwaige Neukundenboni und Vergünstigungen.

Häufig rechnen Stromanbieter Einzelleistungen wie einen Wechselbonus in den Gesamtstrompreis ein, die Ihnen als Stromverbraucherin oder -verbraucher nur unter bestimmten Umständen zugutekommen. Schauen Sie beim Stromvergleich deshalb auch darauf, wann genau Sie den Bonus erhalten und ob wie lange Sie sich dafür als Stromkundin oder Stromkunde verpflichten müssen.

Hinterfragen Sie im Rahmen eines Stromvergleichs die einzelnen Konditionen, damit Sie nach dem Strom Wechsel mit Ihrem Tarif zufrieden sind.

Stomanbieter Wechselbonus

Zu den weitverbreiteten Vertragskonditionen der Stromanbieter zählen:

  • Wechselbonus, Neukundenbonus oder Willkommensbonus,
  • Strompaket- oder Flatrate-Angebote,
  • Verträge mit Laufzeiten von bis zu zwei Jahren,
  • Strompreisgarantien,
  • unterschiedliche Strompreisgestaltungen,
  • Ökostrom- und Klimaschutztarife.

Strompreise vergleichen – verschiedenartige Boni

Bei einem Stromanbieterwechsel gibt es oft attraktive Sofortboni, Willkommensboni und Wechselboni oder sogar Cashbackboni. Sie unterscheiden sich anbieter- und tarifabhängig in der Höhe und den Nutzungsbedingungen.

Der jeweilige Bonus ist bei den Stromanbietern unterschiedlich hoch. Je nach Tarif und Vertrag wird er am Ende des ersten Vertragsjahres mit dem Guthaben oder einer Nachzahlung verrechnet. In der Regel werden Boni nicht auf Ihr Konto überwiesen, sondern verrechnet. Sie haben also kein zusätzliches Haushaltsgeld zur Verfügung.

Strompreise vergleichen – Paket- und Flaterate-Angebote

Wählen Sie beim Stromwechsel ein Paket- oder Flatrate-Angebot, so erhalten Sie mit Ihrem Tarif ein festes Stromkontingent über eine bestimmte Anzahl Kilowattstunden (kWh) zu einem vereinbarten Pauschalpreis. Nutzen Sie weniger kWh Strom, als Sie mit dem Kontingent bezahlen, erhalten Sie die Differenz in der Regel nicht erstattet, der Strompreis pro Kilowattstunde wird dadurch praktisch also höher. Kommen Sie mit dem gebuchten Kontingent von kWh nicht aus und verbrauchen mehr Strom, so fallen weitere Kontingente womöglich deutlich teurer aus.

Nehmen Sie diese Sondertarife also genau unter die Lupe, schauen Sie, wie viel Sie dadurch wirklich sparen und überlegen Sie, wie gut Sie den eigenen jährlichen Stromverbrauch einschätzen können.

Strompreise vergleichen – Vorauszahlungstarife

Vorauszahlungstarife gehen oft mit günstigen Strompreisen für die einzelne Kilowattstunde einher. Dafür gewähren Sie dem Stromanbieter ein zinsloses Darlehen, denn Sie müssen den gesamten Strompreis für ein Jahr im Voraus bezahlen. Der Strompreis erhöht sich somit indirekt durch die Ihnen entgangenen Zinsen. Ein Vertrag mit langer Laufzeit kann hinderlich sein, wenn die Strompreise für eine kWh während dieser Zeit deutlich sinken. Eine Kautionszahlung ist genau genommen eine Teilvorauszahlung. Sie wird in der Regel erst mit der ersten Verbrauchsabrechnung verrechnet. Sollte der Stromlieferant wider Erwarten Insolvenz anmelden, erhalten Sie etwaige Vorauszahlungen zudem meist nicht zurückerstattet.

Strompreise vergleichen – Strompreisgarantien

Strompreisgarantien können sinnvoll sein, wenn Sie bei einem Vergleich einen besonders günstigen Stromtarif wählen. Die meisten Strompreise setzen sich aus einem Grundpreis und einem Verbrauchspreis zusammen. Einzelne Stromanbieter bieten aber auch einen einheitlichen Strompreis an. Je höher der Grundpreis ist, desto niedriger fällt gemeinhin der Verbrauchspreis aus. Eine solche Tarifkombination lohnt sich für Sie insbesondere bei einem hohen Stromverbrauch. Benötigen Sie nur wenig Strom, kann ein Gesamtpreis für Sie günstiger sein.

Strompreise vergleichen – die richtige Vertragslaufzeit wählen

Die Vertragslaufzeit definiert, wie lange Sie an einen Stromanbieter gebunden bleiben, sofern Sie kein Sonderkündigungsrecht nutzen. Gängig bei Stromlieferverträgen sind Laufzeiten von zwölf bis 24 Monaten. Halten Sie sich nur vorübergehend in einer Stadt auf, beispielsweise aus beruflichen Gründen, wählen Sie Tarife mit der entsprechenden Anzahl der Monate. Manche Stromanbieter bieten sogar Laufzeiten von nur zwei Wochen an.

Generell empfiehlt sich eine Vertragslaufzeit von 12 Monaten, denn etwaige Boni und Vergünstigungen für Stromtarife gelten meist nicht für das zweite Vertragsjahr. Zusätzlich können Sie sich dann nach einem Jahr erneut den Anbieter wechseln und die Sparmöglichkeiten der aktuellen Strommarktsituation bestmöglich ausschöpfen.

Strompreise vergleichen – Ökostrom- und Klimaschutztarife

Bei Ökostromtarifen stammt der Strom aus erneuerbaren Energien. Bei Klimaschutztarifen investieren die Anbieter für den oft herkömmlich erzeugten Strom zum Ausgleich in Umweltschutzprojekte wie Aufforstung etc. Aufgrund der stetig zunehmenden Nachfrage an Ökostrom gibt es immer mehr günstige Stromtarife. Die Strompreise sind dabei oft sogar günstiger als die traditionellen Alternativen.

Vergleichen Sie die Strompreise auf Wechseln.de, zeigt Ihnen der Stromrechner genau und übersichtlich an, um was für einen Tarif es sich handelt und wie die jeweiligen Konditionen der Stromanbieter sind.

Stromanbieter Ökostrom

5. Wie sind die Kündigungsfristen beim Stromanbieterwechsel?

Achten Sie bei Abschluss eines Stromliefervertrages auf kurze Laufzeiten. Ein Jahr ist üblich, verlängern können Sie problemlos. Die Kündigungsfrist beträgt vertragsabhängig bei den einzelnen Stromanbietern zwischen zwei Wochen und drei Monaten.

Der deutsche Gesetzgeber hat Folgendes festgelegt:

  • Im Fall von Strompreiserhöhungen durch den alten Stromanbieter haben Sie ein Sonderkündigungsrecht und können binnen mindestens zwei Wochen den Liefervertrag fristlos kündigen und den Stromanbieter wechseln. Das gilt für Preiserhöhungen beim Grundpreis ebenso wie für Erhöhungen des Entgelts für Kilowattstunden.
  • In allen anderen Fällen ohne vorangegangene Preiserhöhung beträgt die Kündigungsfrist bei Grundversorgungsverträgen zwei Wochen.
  • Bei Verträgen außerhalb der Grundversorgung liegt die reguläre Frist zur Kündigung vertragsabhängig bis zu drei Monate zum Ende der Laufzeit. Der bisherige Stromanbieter muss die Kündigung schriftlich bestätigen.
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6. Stromvergleich – lohnt sich ein regelmäßiger Check der Strompreise?

Ja, definitiv. Auch wenn Sie erst kürzlich einen Wechsel des Stromanbieters vorgenommen haben, lohnen regelmäßige Stromvergleiche, denn die Tarife, Strompreise und Konditionen der Anbieter verändern sich laufend.

Seit 1998 ist es in Deutschland möglich, den Stromanbieter frei zu wählen. Im Jahr 2018 wechseln 4,75 Millionen Haushaltskunden den Stromanbieter. So die Zahlen des Monitoringberichts 2019 von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur.

Gemessen an den 48,4 Millionen Haushalten des Landes sind diejenigen, die einen Stromvergleich machen und sich anschließend für einen Stromanbieterwechsel entscheiden, deutlich in der Unterzahl. Dabei haben Sie heutzutage als Kundin oder Kunde eine große Auswahl an Stromanbietern ganz nach Ihren Bedürfnissen – von fossilem bis zu regenerativem Strom, regionalen oder Discount-Anbietern, ein wiederholter und regelmäßiger Stromvergleich und Wechsel kann also hohes Sparpotenzial bergen.

Stromanbieter Tarifwechsel

Insbesondere dann, wenn die Strompreise am allgemeinen Strommarkt sinken, sollten Sie daher erneut die Strompreise der Anbieter vergleichen, denn eine Senkung des Strompreises während der Vertragslaufzeit ist äußert selten.

Mit dem Stromrechner finden Sie in wenigen Klicks den Stromtarif, der zu Ihrer Behausung und Ihren Lebensumständen passt.

7. Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Die Strompreise werden in der Regel von den Großhandelsmärkten für Strom wie der European Energy Exchange (EEX) bestimmt. Diese richtet sich nach Angebot und Nachfrage, aber auch nach der Erzeugung, der staatlichen Förderung, Umweltauflagen und der politischen Gesetzgebung – innerhalb Deutschlands und europaweit.

Im Strompreis sind eine Reihe weiterer Kosten enthalten: Dazu gehören Steuern, Kosten für die Stromerzeugung und die Logistik sowie die Gebühren für die CO²-Emissionsrechte. Und natürlich wollen alle beteiligten Firmen und Parteien noch selbst einen finanziellen Gewinn machen.

Der Strompreis an der Börse ist höchst flexibel und ändert sich regelmäßig, ähnlich wie bei Geldaktien. Dies kann sich in Form von Preiserhöhungen für Verbraucherinnen und Verbraucher auswirken, aber auch in Preissenkungen – selbst wenn in den letzten Jahren häufig der Vorwurf laut wurde, die Energiekonzerne würden mögliche Preissenkungen durch besonders günstigen Stromeinkauf oder optimierte Produktion nicht an Endkunden und -kundinnen weitergeben.

Laut Monitoringbericht 2019 von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt setzt sich der durchschnittliche Strompreis bei einem Jahresverbrauch zwischen 2.500 und 5.000 Kilowattstunden (kWh) aus folgenden Bestandteilen, Steuern und Abgaben zusammen:

  • Stromerzeugung, Vertrieb, Marge: 24,7 Prozent
  • Netzentgelt, Messstellenbetrieb: 23,4 Prozent
  • EEG-Umlage: 20,8 Prozent
  • Umsatzsteuer: 16,0 Prozent
  • Stromsteuer: 6,6 Prozent
  • Konzessionsabgabe: 5,3 Prozent
  • Zusätzliche Umlagen: 3,2 Prozent

Der Hauptteil des Strompreises entfällt auf Netznutzung, Steuern und Transportkosten. Netzentgelte sind im Schnitt zu mehr als 22 Prozent an der Strompreisbildung beteiligt, können jedoch je nach Anbieter und Standort variieren (Stand April 2019, Quelle: Monitoringbericht 2019).

Das Netzentgelt ist die Gebühr, die ein Versorger für die Durchleitung des Stromes durch das Netz bezahlen muss. Abhängig von der Strommenge, die durch das Netz fließt, wird ein Netznutzungsentgelt berechnet. Die Bundesnetzagentur überprüft und reguliert diese Entgelte.

Die älteste der Abgaben bei der Strompreisbildung ist die Konzessionsabgabe für die Wegerechte von Leitungen aus dem Jahr 1935. Sie ist also für für Gemeinden und Städte gedacht, da deren Infrastruktur für die Stromverteilung genutzt wird.

Abgaben Steuern beim Strompreis Infografik

Seit dem Jahr 2000 existiert die EEG-Umlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zur Förderung regenerativer Energieanteile beziehungsweise Ökostrom. Alle Stromkunden müssen sich an der sogenannten EEG-Umlage beteiligen. Diese sieht das "Erneuerbare Energien-Gesetz" vor, nach dem Versorger erneuerbare Energien in das Netz einbringen müssen. Die Erzeuger, beispielsweise aus den Bereichen der Wind- oder Solarenergie, erhalten für ihren produzierten Strom eine staatlich festgelegte Mindestvergütung. Diese ist weitaus höher als die Kosten für herkömmlichen Strom. Kunden müssen für diese Mehrkosten aufkommen. Die EEG-Umlage macht deshalb 20,8 Prozent des Strompreises aus (Stand April 2019, Quelle: Monitoringbericht 2019).

Seit 2002 wird auch die KWK-Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz addiert, mit dem die Stromerzeugung mittels Kraft-Wärme-Kopplung gefördert werden soll. 2012 kam die StromNEV-Umlage hinzu, die als Ausgleich für die Netzentgeltbefreiung großer Stromfirmen erhoben wird. Die Offshore-Umlage zur Förderung von Offshore-Windparks wird seit 2013 erhoben.

Beim Stromanbietervergleich auf Wechseln.de werden alle oben aufgeführten Posten bereits berücksichtigt.

8. Wie hat sich der Strompreis in Deutschland entwickelt?

Die Strompreise sind in den letzten 40 Jahren enorm gestiegen: Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sind die Energiepreise demnach für Privathaushalte sechsmal so teuer als im Jahr 1970. Für Sonderabnehmer in Industrie und Wirtschaft wird der Strom seit Ende der 1980er Jahre hingegen stetig günstiger.

Durch die Stromtarifverträge stiegen die durchschnittlichen Kosten für Privatkundinnen und Kunden in Deutschland von umgerechnet 5 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 1970 auf mehr als 30 Cent im Jahr 2019. Laut Monitoringbericht 2019 gibt es dabei Unterschiede zwischen verschiedenen Anbietern und Vertragsarten.

Hier finden Sie die durchschnittlichen Preise für Strom bei einem Jahresverbrauch zwischen 2.500 und 5.000 kWh (Stand: April 2019):

Strompreisentwicklung Deutschland Infografik

Die Auflistung zeigt, dass Ökostromtarife und Tarife außerhalb der Grundversorgung im Vergleich und Durchschnitt günstiger sind. Der Grundversorger ist der Anbieter, der vor Ort die meisten Haushalte mit Energie beliefert. Sie werden ihm automatisch zugeordnet, sofern Sie sich nicht aktiv einen anderen Anbieter für Ihren Strom suchen. Grundversorgungsverträge sind binnen zwei Wochen kündbar.

Nach Schätzungen von Experten wird der Strompreis auch in Zukunft weiterhin ansteigen. Allerdings gibt es durch Anbieterwechsel die Möglichkeit, auf günstigere Stromtarife zurückzugreifen.

Nutzen Sie den kostenlosen, unverbindlichen Stromrechner, machen Sie den Vergleich und schauen Sie, ob und wie viel Sie bei einem Stromwechsel sparen können.

9. Häufige Fragen zum Stromanbieterwechsel

Hier finden Sie wichtige Themen im Überblick:


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