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Gasvergleich – so zeigen Sie den Energiekosten die Rote Karte

Auf wechseln.de erhalten Sie mithilfe des kostenlosen Vergleichsrechners einen umfassenden Überblick der aktuellen Gasanbieter.

Ihre Vorteile:

  • Der Gasvergleich ist kostenfrei, unverbindlich und dauert nur wenige Minuten.
  • Das Sparpotenzial beträgt bis zu 750,00 Euro pro Jahr.
  • Diverse Gasanbieter bieten Ihnen Neukundenboni, Sofortboni, Willkommensboni oder Cashback an.
  • Zur Auswahl stehen Tausende Tarife von hunderten Gasanbietern.
  • Der Wechsel ist kostenfrei.
  • Eine Versorgungslücke gibt es bei einem Wechsel nicht.
  • Auf Wunsch übernimmt der neue Gasanbieter für Sie ohne Aufpreis die Kündigung beim alten Gaslieferanten.

1. Gasanbieter wechseln – wie funktioniert der Gasvergleich?

Mit dem Vergleichsrechner für Gastarife haben Sie jederzeit den Überblick über den breit gefächerten Markt. Wenn Sie heute noch nicht wechseln wollen, schauen Sie regelmäßig nach den aktuellen Gaspreisen. Da die Gaspreise schwanken, kann sich für Sie jederzeit ein günstigerer Tarif ergeben.

So einfach ist der Gasvergleich:

  1. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl und Ihren letzten Jahresverbrauch in den Gasrechner ein. Ihren Jahresverbrauch an Kilowattstunden Gas finden Sie auf Ihrer letzten Abrechnung.
  2. Mit einem Klick auf "Vergleichen" öffnet sich eine neue Seite, auf der Sie aktuelle Gastarife einsehen.
  3. Die Angebote sind übersichtlich nach Jahrespreisen aufsteigend angeordnet. Jedes Angebot zeigt Ihnen außerdem die Ersparnis im Vergleich zum Tarif des örtlichen Grundversorgers.

Außerdem sehen Sie hier den jeweiligen Gasanbieter mit Klarnamen sowie die von Ihnen gewählten Filter zu:

  • Vertragslaufzeit
  • Neukundenbonus,
  • Klimatarif (mit oder ohne Ökogas),
  • Gaspreisgarantie,
  • Art der Abschlagszahlung.
Preiserhöhung

Tarife im Detail – Sparpotenzial, wichtige Angaben und Kundenmeinungen

Sie können in jedem Angebot auch die Preis- und Tarifdetails sowie die Kundenmeinungen zum Gastarif einsehen. Unter dem Stichwort "Preisdetails" sind genau die Arbeits- und Grundpreise, die Jahreskosten mit und ohne Bonus sowie wichtige Hinweise zur Gültigkeit der Tarifversion und zu Neukundenboni aufgelistet.

Die Tarifdetails zeigen Ihnen noch einmal alle Einzelheiten zu Ihren Angaben und zur Zusammensetzung des Gas Tarifs. Hier sind auch die Laufzeit, die Kündigungsfrist und die Zahlungsweise aufgeführt.

Neben dem Jahresbetrag, den Sie für Ihren neuen Gasanbieter zahlen müssten, ist auch die Ersparnis gegenüber Ihrem örtlichen Grundversorger angegeben.

Wenn Sie Ihre letzte Jahresabrechnung zur Hand haben, vergleichen Sie doch einmal die Angebote mit den Gastarifen, die der Abrechnung zugrunde liegen.

Wenn Sie "Kundenmeinungen" anklicken, können Sie in einem neuen Fenster Erfahrungsberichte von Kunden lesen, die den Wechsel zu diesem Gasanbieter bereits vollzogen haben. Transparenz in jeglicher Hinsicht ist bei dem Gasvergleichsrechner also gewährleistet.

Für den Gasanbieter Vergleich zahlen Sie keinen Cent. Der Gasvergleich verpflichtet Sie selbstverständlich nicht dazu, eines der Angebote anzunehmen und zu wechseln.

Unser Tipp:

Machen Sie regelmäßig einen Vergleich von Preisen für Gas. Das lohnt sich, denn die Gaspreise schwanken. Wenn Sie heute kein günstiges Angebot entdecken, kann sich das schon bald ändern. Der Gasvergleich dauert nur wenige Minuten. Der Wechsel zu einem neuen Tarif kann Sie aber mit bis zu mehreren hundert Euro Ersparnis an Energiekosten belohnen.

2. Gas vergleichen – wie funktioniert der Gaswechsel?

  1. Entscheiden Sie sich für das beste Angebot und klicken Sie "weiter". Auf der nächsten Seite wählen Sie, ob Sie den "Tarifwechsel online beantragen" oder "Unterlagen für Tarifwechsel anfordern" möchten.
  2. Gehen Sie über das Feld "weiter" zur nächsten Seite. Hier werden Ihre Kontaktdaten benötigt. Die Zahlungsdaten geben Sie auf der folgenden Seite ein.
  3. Danach müssen Sie nur noch den Auftrag bestätigen.

Sämtliche Daten werden über sichere und verschlüsselte Verbindungen direkt an den Gasanbieter übermittelt.

Um alles Weitere kümmert sich bei Bedarf Ihr neuer Versorger. Er meldet Sie auf Wunsch beim bisherigen Gasanbieter ab und Sie müssen Ihren alten Gasliefervertrag in der Regel nicht separat kündigen.

Etwa vier bis sechs Wochen vergehen, bevor der neue Gasanbieter Sie mit günstigem Gas beliefert. Vor Lieferbeginn tritt der neue Anbieter schriftlich mit Ihnen in Kontakt. Für die Schlussrechnung benötigt der bisherige Lieferant den Zählerstand und die Zählernummer.

Diese geben Sie telefonisch, schriftlich oder online bekannt und warten auf die Abrechnung mit Nachzahlung oder Guthaben.

Sie werden bestimmt feststellen, dass Sie durch einen Gasanbieter Wechsel deutlich und langfristig sparen können.

3. Boni, Laufzeiten, Vertragsart – was ist beim Gasvergleich wichtig?

  • Kurze Laufzeiten und Kündigungsfristen bei den Tarifen halten Sie flexibel, wenn Sie zu einem noch günstigeren Gasanbieter wechseln möchten. Vereinbaren Sie in eine Laufzeit von maximal einem Jahr.
  • Der Großteil der Gaslieferanten gewährt für ein Jahr eine Preisgarantie. So wissen Sie sicher, dass sich Ihre monatliche Abschlagszahlung und der Jahresbetrag nicht erhöhen, ganz gleich, ob die Gaspreise am freien Markt steigen. Der zweite Vorteil beim Jahresvertrag: Mit der Jahresabrechnung wird gegebenenfalls der Neukundenbonus verrechnet. Preisgarantie und Bonus führen zu deutlichen Ersparnissen im ersten Vertragsjahr.
  • Ihr Gaslieferant muss eine Preiserhöhung schriftlich ankündigen, und zwar etwa sechs Wochen vor der beabsichtigten Änderung. Wenn Sie einen Einjahresvertrag mit Gas-Preisgarantie haben, greift der erhöhte Gaspreis erst nach Ablauf der Jahresfrist. Das gibt Ihnen Zeit, über den Vergleichsrechner erneut einen preiswerteren Gasanbieter zu finden und bequem zu wechseln.

Hier finden Sie die wesentlichen Faktoren eines Gasvergleichs noch einmal im Detail:

Sofort-, Willkommens- oder Neukundenbonus bei Gasanbieterwechsel

Viele Gaslieferanten bieten neuen Kunden einen Bonus an. Die Höhe und die Art des Bonus variiert von Unternehmen zu Unternehmen. Es gibt Cashback-Modelle, Neukundenboni, Willkommensboni, Wechselboni und Sofortboni.

Achten Sie auf die Bonusdetails

Viele Boni werden erst zum Ende des ersten Lieferjahres oder zum Anfang des zweiten Lieferjahres erstattet. Auch die Verrechnung mit einer eventuellen Nachzahlung ist möglich.

Der Bonus wird also oft nicht direkt auf Ihr Konto überwiesen. Sie erhalten den Bonus nur, wenn Sie mindestens ein Jahr lang Gas vom selben Anbieter bezogen haben.

Im zweiten Jahr bekommen Sie keinen Bonus. Die Folge: Die monatlichen Abschlagszahlungen erhöhen sich leicht. Wenn Sie genau wissen möchten, wie hoch die Abschläge ohne den Neukundenbonus wären: Klicken Sie beim Gasvergleich bei der Anzeige zum Neukundenbonus auf "Nein".

Gas vergleichen – Laufzeit des Gasliefervertrags

Je kürzer die Laufzeit eines Gasliefervertrages ist, desto besser für Sie: Sie können dann schneller wechseln als bei langen Laufzeiten. Die Laufzeiten können von einem Monat bis zu 24 Monaten betragen.

Die Beendigung des Liefervertrages ist während der vereinbarten Laufzeit nur in drei Fällen möglich:

  • Der Anbieter erhöht die Preise. Dies muss er etwa sechs Wochen vor Eintritt der Erhöhung schriftlich ankündigen. Dann haben Sie ein mehrwöchiges Sonderkündigungsrecht, um sich einen neuen günstigeren Anbieter zu suchen.
  • Sie ziehen um und der Gaslieferant versorgt die Region des neuen Wohnortes nicht.
  • Sie haben einen Grundversorgungsvertrag. Diesen können Sie binnen zwei Wochen kündigen.

Laufzeiten des aktuellen Vertrags

Ihrem Liefervertrag können Sie entnehmen, wann Sie Ihrem Gasanbieter kündigen können. Auf Wunsch führt in der Regel der neue Gasanbieter die Kündigung durch. Wägen Sie ab, ob es ratsam ist, dies lieber selber in die Hand zu nehmen und schriftlich und per Einschreiben zu kündigen.

Gas vergleichen – Preisgarantien beim Gastarif

Achten Sie bei den Angeboten auf die Dauer der Preisgarantie. Meist gilt diese zwölf Monate, bei manchen Anbietern auch länger, beispielsweise vom 1. Juli bis zum 31. August oder 30. September des Folgejahres. Die Preisgarantie legt also fest, dass innerhalb eines festgelegten Zeitraumes der Gaspreis für Sie nicht steigt, auch wenn der Marktpreis sich ändert. Sie zahlen an Ihren Energieversorger einen festen monatlichen Betrag, den sogenannten Grundpreis, für die Bereitstellung von Gas. Dazu kommen die Kosten für Ihren individuellen Verbrauch, gemessen in kWh.

Achtung: Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Preisfixierung und Preisgarantie

Definition: Preisfixierung

Bei der Preisfixierung geben Ihnen die Gasversorger eine Garantie, dass der vereinbarte Tarif beim Grundpreis und beim Verbrauchspreis pro Kilowattstunde nicht steigt. Alle anderen Abgaben, die den Endpreis für Gas mitbestimmen, darunter Netzkosten für den Transport, Beschaffungskosten und Konzessionsabgaben können jedoch steigen. Damit steigt auch der Gaspreis, den Sie als Kunde zu entrichten haben. Eine Erhöhung muss der Gasversorger schriftlich ankündigen. Sie haben in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht. Über einen Gastarifvergleich auf wechseln.de suchen Sie sich dann einfach einen günstigeren Gasanbieter.

Definition: Preisgarantie

Die Preisgarantie geht weiter als die Preisfixierung. Sie umfasst neben dem Grund- und Verbrauchspreis auch alle anderen Abgaben. Bei der Preisgarantie spielt es für den vereinbarten Zeitraum keine Rolle, ob beispielsweise die Erdgassteuer oder die Konzessionsabgaben ansteigen. Hier muss ausschließlich der Gasversorger die höheren Kosten auffangen. Sie bezahlen den im Gasliefervertrag vereinbarten Tarif über die vereinbarte Laufzeit. Auch über eine Nachzahlung darf der Gasversorger die höheren Kosten nicht von Ihnen einfordern.

Gas vergleichen – Kilowatt-Pakete bei Gaslieferverträgen

Im Gasvergleich finden Sie einen Punkt "kWh-Pakete und Tarife mit Mehr- / Minderverbrauchsaufschlag anzeigen".

Kilowatt-Pakete lohnen sich nur dann, wenn Sie:

  • in den letzten Jahren einen konstanten Verbrauch hatten und
  • die Anzahl der Familienmitglieder im Haushalt konstant und
  • Sie keine Modernisierung der Heizungsanlage planen,

Sie orientieren sich in diesem Fall am durchschnittlichen Verbrauchswert Ihrer Wohnungsgröße. Falls Sie die gekauften Kilowattstunden annähernd verbrauchen, können Sie mit solchen Paketen viel Geld einsparen. Bleibt der Verbrauch unter den Paketstunden, zahlen Sie trotzdem den vollen Preis. Verbrauchen Sie mehr Kilowattstunden als Sie eingekauft haben, müssen Sie den Mehrverbrauch meist recht teuer extra bezahlen. Eine solche Wahl kann also zur Kostenfalle werden.

Gas vergleichen – Zahlungsweise beim Gasanbieter

Achten Sie auf die Zahlweise

Monatliche Abschlagszahlungen sind üblich und werden meist über eine Einzugsermächtigung von Ihrem Konto abgebucht.

Bei anderen Zahlungsweisen, wie viertel-, halbjährlich oder einmalig als kompletter Jahresbetrag tragen Sie das Insolvenzrisiko des Anbieters: Muss er die Lieferung einstellen, sind Ihre Abschläge verloren.

Eine Einzugsermächtigung können Sie nur schriftlich erteilen.

Wenn Sie einen Dauerauftrag zur Überweisung einrichten möchten oder jeden Monat manuell eine Überweisung tätigen wollen, müssen Sie hierfür die Zustimmung des neuen Anbieters einholen.

Ökogas und Biogastarife

Viele Gaskundinnen und Kunden setzen inzwischen auf umweltschonenderes Bio- oder Ökogas, das weniger Kohlenstoffdioxid (CO2) verursacht. Ökogastarife erhalten Sie zunehmend zu attraktiven Preisen, die unter denen der Grundversorger liegen. Auf Wunsch können Sie im Gasrechner auf Wechseln.de gezielt nach Gas umweltschonender Herkunft suchen.

Es gibt dabei jedoch einen wesentlichen Unterschied zwischen Biogas- und Klimatarifen: Bei Bio- und Ökogas stammt das Gas aus umweltschonenden Quellen. Bei Klimatarifen stammt das Gas aus herkömmlichen Quellen und der Gasanbieter leistet für die Umweltschäden durch die Gasbelastung einen Geldbetrag, welcher Umweltschutzprojekten zugute kommt.

4. Gasanbieter kündigen – worauf muss ich achten?

Man unterscheidet zwischen regulärer und Sonderkündigung. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über Ihre Rechte, Fristen und Pflichten bezüglich der Kündigung.

Wann kann ich meinem Gasanbieter regulär kündigen?

Je nach Vertragsart gelten unterschiedliche Fristen:

  • Grundversorgungsvertrag: Sie können mit zweiwöchiger Frist kündigen.
  • Andere Gasverträge: Am Ende der Laufzeit können Sie den Vertrag kündigen. Die Laufzeit kann zwischen zwölf und 24 Monaten betragen. Die Kündigungsfrist bis zu drei Monate. Details finden Sie in Ihrem Vertrag.

Wann habe ich ein Sonderkündigungsrecht?

Jeder Vertrag enthält Klauseln für das sogenannte Sonderkündigungsrecht.

Damit ist gemeint: Wenn der Anbieter die Bedingungen einseitig ändert – wenn er beispielsweise die Kosten für Gas erhöht – haben Sie als Verbraucher für zwei Wochen das Recht, den Vertrag sofort zu kündigen.

Beim Sonderkündigungsrecht ist es empfehlenswert, die Kündigung beim Wechseln selber vorzunehmen. Auch wenn die Kündigungsfrist in wenigen Tagen endet, sollten Sie die Kündigung selbst durchführen.

Was ist bei der Kündigung des Tarifs wichtig?

Aus welchen Gründen auch immer Sie Ihren Gasanbieter wechseln wollen, Grundlage für die Kündigung ist stets der bestehende Vertrag.

Das gilt natürlich auch, wenn Ihr Anbieter beabsichtigt, Ihnen zu kündigen. Auch er muss sich an die geltenden Verabredungen halten.

Die wesentlichen Punkte, auf die Sie achten müssen, sind:

  • Art der Kündigung: Eine Kündigung erfolgt in aller Regel schriftlich.
  • Kündigungsfrist: Wie lange sind sie an den Anbieter gebunden bzw. wie lange ist die Restlaufzeit nach einer Kündigung?
  • Übernahme durch den neuen Anbieter: Was ist beim neuen Anbieter zu beachten?
  • Zählerstand: Abnahme der Verbrauchergeräte.
  • Restforderungen: An welchen Datum wird die letzte Rechnung fällig?

Reichen Sie Ihre Kündigung auf jeden Fall schriftlich ein!

Nennen Sie dabei Ihre Kundennummer und bitten Sie ausdrücklich um die Bestätigung Ihrer Kündigung. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr bisheriger Anbieter hat Ihnen gegenüber nicht immer korrekt gehandelt, schicken Sie vorsorglich eine zusätzliche Kündigung per Mail mit demselben Text und verweisen Sie auf die schriftliche Kündigung.

5. Wie hoch sind 2020 die Gaspreise in Deutschland?

Im April 2019 lag der durchschnittliche Gaspreis pro Kilowattstunde für Haushaltskunden in Deutschland laut Monitoringbericht 2019 von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur im Schnitt bei 6,34 Cent pro Kilowattstunde.

Dabei sind die Gaspreise je nach Vertragsart durchschnittlich unterschiedlich hoch:

Balkendiagramm Grundversorger

Weit mehr als die Hälfte der Verbraucher beziehen ihre Energie dabei nach Daten des Monitoringberichts 2019 in einem Vertrag mit dem örtlichen Grundversorger:

Tortendiagramm Grundversorger

Woraus setzt sich der Gaspreis zusammen?

Der Gaspreis setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen, diese variieren je nach Vertragsart und Abnahmemenge. Laut Monitoringbericht 2019 von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur ist die Gewichtung dabei wie folgt:

Tortendiagramm Gaspreis

Etwa ein Viertel des Gaspreises entfallen auf die Gebühr der Netznutzung, die der Gasanbieter an den Netzbetreiber zahlt. Der Gastransport, die Instandhaltung des Netzes, die Nutzung des Gaszählers und das regelmäßige Zählerstandablesen sind unter diesen Kostenpunkt zusammengefasst.

Die Bundesnetzagentur hat die Aufgabe, die Netznutzungsentgelte zu überprüfen. Der Vertrieb macht in der Regel nur einen minimalen Kostenpunkt aus. Darunter fallen alle Aufwendungen vonseiten des Gasanbieters, wie beispielsweise die Kundenabrechnung oder die Kosten aus dem Gasverkauf.

Die Konzessionsabgaben schlagen ebenfalls nur geringfügig zu Buche. Darunter verstehen sich die Abgaben, die ein Anbieter an die Gemeinde zu entrichten hat, um deren Gasleitungen und Flächen zu nutzen.

Den größten Anteil am aktuellen Gaspreis haben Gasbeschaffung und Steuern.

7. Gasvergleich – lohnt sich der regelmäßige Vergleich von Gasanbietern?

Die Energierechtsnovelle von 1998 hat nicht nur die Situation für Strom und Stromanbieter, sondern gleichzeitig auch den Gasmarkt liberalisiert. Ein regelmäßiger Wechsel des Gasanbieters kann vonseiten des Verbrauchers den Wettbewerb ankurbeln, schließlich ist Erdgas ist in vielen Haushalten einer der wichtigsten Energieträger. Es wird zum Heizen, Kochen oder der Erzeugung warmen Wassers verwendet.

Wenn die Verbraucher häufiger zu einem günstigeren Anbieter wechseln, fühlen sich andere Unternehmen genötigt, ihre Preise für eine kWh Energie ebenfalls neu zu kalkulieren. Höhere Wechselzahlen könnten dafür sorgen, dass der Gaspreis in Richtung einer Abwärtsspirale tendiert.

Im Schnitt konnten Verbraucher laut Monitoringbericht 2019 im Jahr 2018 im jeweiligen Netzgebiet zwischen 104 Gasanbietern wählen. Dabei wurden Konzernverbindungen jedoch außen vor gelassen. Zudem gibt es örtliche Schwankungen. In manchen Gebieten sind weitaus mehr Gaslieferanten verfügbar, in anderen weniger.

Zwar treibt die Preisexplosion dieses Rohstoffes die Nebenkosten weiterhin nach oben. Hohen Rechnungen können Kunden jedoch mit einem sparsamen Umgang der Ressource und dem Wechsel zu einem günstigeren Gasanbieter entgehen. Der Gaspreis reagiert auf Angebot und Nachfrage und ist deshalb variabel. Veränderungen können sich kurzfristig, sogar täglich ergeben.

Mit dem Wechsel zu umweltfreundlichen Bio-Erdgas können Sie zudem die Energiewende voranbringen und die Nachfrage steigern. Schon heute wird Ökogas von immer mehr Anbietern als Alternative angeboten und ist oftmals zu guten Preisen erhältlich.

Gasanbieterwechsel in Vierpersonenhaushalten können bis zu 750,00 Euro jährlich ausmachen

Vor allem in langen, kalten Wintern oder bei einer großen Familie kann sich der regelmäßige Wechsel auszahlen. Bei einer Wohnfläche von 50 Quadratmetern liegt der Verbrauch im Schnitt bei 5.000 Kilowattstunden pro Jahr. Bei 100 Quadratmetern sind es jährlich 12.000 Kilowattstunden Gas, bei 150 Quadratmetern 18.000 Kilowattstunden. In einem Einfamilienhaus beträgt der Jahresverbrauch im Durchschnitt sogar 35.000 Kilowattstunden.

8. Energiespar-Tipps ohne Komfortverzicht – wie kann ich Gas sparen?

Einfach und effizient Gas sparen zu können, ist leichter, als man denkt. Wenn Sie die nachfolgenden Tipps beherzigen, können Sie so einige Kilowattstunden (kWh) Gas sparen und auch Ihre nächste Gasrechnung mit Sicherheit deutlich niedriger ausfallen.

Gasspartips Infografik

Heizkörper nicht mit Möbeln verstellen

Bei der Planung einer Heizungsanlage ist es nicht nur wichtig, die passenden Heizgeräte auszuwählen: Ganz entscheidend für den späteren Gasverbrauch ist auch die Anordnung der Heizkörper innerhalb der Wohnung oder des Hauses.

Heizkörper sollten deshalb möglichst so angebracht werden, dass keine Möbel davor gestellt werden müssen. Letzteres reduziert nämlich die Heizleistung und führt zu einem höheren Gasverbrauch.

Wenn Wohnung oder Haus überwiegend offen gestaltet sind, müssen die Heizkörper in der Lage sein, eine möglichst gleichbleibende Temperatur zu gewährleisten. Wichtig ist hier auch der Kamineffekt bei offenen Treppen in das Obergeschoss.

Wärme steigt grundsätzlich nach oben. Sorgen Sie also durch geschickte und unverstellte Anordnung der Heizkörper dafür, dass die Wärme dort bleibt, wo Sie sie haben möchten.

Heizkörper in Fluren oder Treppenhäusern sollten deshalb bei kalten Außentemperaturen immer eingeschaltet sein.


Lüften: Wichtig für die Heizleistung

Ganz wichtig für den sparsamen Umgang mit der Heizenergie ist ein gutes Durchlüften der beheizten Räume. Bei kalten Außentemperaturen sollten die Fenster allerdings nicht ständig gekippt sein. Das führt dazu, dass die Heizkörper dauerhaft Wärme liefern, die durch das schräg gestellte Fenster nach außen abzieht.

Im Winter ist also das sogenannte Stoßlüften die bessere Alternative.

Ein bis zwei Mal am Tag sollte die gesamte Wohnung durch weit geöffnete Fenster mit frischer Luft versorgt werden. Um einen kompletten Luftaustausch zu gewährleisten, genügt hier eine Zeitspanne von etwa zehn Minuten. So können auch die Möbel und die Wände nicht übermäßig auskühlen.

Gut zu wissen:

Dass ein kompletter Luftaustausch stattgefunden hat, erkennen Sie daran, dass die Außenseiten der Fenster nicht mehr beschlagen.


Rollläden und Vorhänge zuziehen

Nachts wird weniger Heizwärme benötigt als am Tag. Eine gezielte Nachtabsenkung der Heiztemperatur allein sorgt schon für eine gewisse Ersparnis an Energie und Gaskosten. Wenn Sie Ihren Gasverbrauch darüber hinaus aktiv senken möchten, nutzen Sie Ihre Vorhänge und Rollläden.

Sind sie bei Nacht geschlossen, kann weniger Wärme über die Fenster und Türen nach außen dringen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Die Gasheizung verbraucht weniger Energie, weil sie keine Temperaturverluste ausgleichen muss.


Dreifach verglaste Fenster sparen Gas

Es ist empfehlenswert, sich die Isolationswerte der Wohnraumfenster etwas genauer anzusehen. Isolierverglasung ist heute bei Fenstern Standard. Einen wichtigen Beitrag zur mehreren kWh Energie leisten moderne Fenster mit Dreifachverglasung.

Sie verfügen über eine spezielle Gasfüllung mit Neon oder Xenon. Diese Gase verhindern, dass bei kalten Außentemperaturen Heizungswärme über die Fenster abgeleitet wird. Im Sommer schützen dreifach verglaste Fenster auch davor, dass Wärme von draußen in die Wohnung oder das Haus gelangt.


Wärmedämmung der Außenwand

Eine weitere Maßnahme, um Gas und Geld zu sparen, ist eine Wärmedämmung der Außenwände. Besonders, wenn an den Außenwänden Heizkörper angebracht werden müssen, ist das sehr sinnvoll. Ansonsten würde ein Teil der Heizwärme damit verbraucht, die Wände zu erwärmen.

Tipp:

Wenn – zum Beispiel in Mietwohnungen – keine Fassadendämmung möglich ist, können Sie mit Hilfe von Styroportapeten oder anderem für Innenräume geeignetem Dämmmaterial auch eine Innendämmung der Außenwände vornehmen.

Der Kosten- und Arbeitsaufwand ist relativ gering und rechnet sich schnell durch die Einsparung von Gas bei der Heizung.


Wärmedämmung des Daches

Eine Quelle für den Verlust von Heizungswärme sind ungedämmte Dachflächen. Auch hier können Sie mit unterschiedlichen Maßnahmen leicht Abhilfe schaffen.

Es gibt Dämmmaterial auf Rollen oder als Platten, die zwischen den Dachsparren angebracht werden können.

Ist der Dachboden nicht ausgebaut und wird auch nicht zu Wohnzwecken genutzt, kann auch eine Dämmung des Fußbodens den Wärmeverlust eingrenzen.


Heizungsanlage modernisieren

Eine wichtige Rolle beim Gassparen spielen die Ausstattung und die einwandfreie Funktion und Wartung der Heizungsanlage selbst.

Wenn die Heizung bereits älter ist, sollte über eine grundsätzliche Modernisierung der Gasheizung nachgedacht werden um den Verbrauch von kWh dauerhaft zu senken.

Moderne Gasthermen sind relativ klein und günstig im Verbrauch. Je nachdem in welcher Region Sie wohnen, kann es sogar möglich sein, für die Modernisierung der gesamten Heizung staatliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Moderne Niedertemperatur-Heizkessel leisten zum Beispiel in Verbindung mit wärmedämmenden Maßnahmen und dem Einbau moderner Isolierfenster (Dreifachverglasung) einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.