Wann kann man die KFZ-Versicherung wechseln?

Was Sie bei einem Wechsel der KFZ-Versicherung beachten müssen, zeigt wir Ihnen. Auch bei dem Versicherungsvergleich unterstützen wir Sie und erklären, wie der Wechsel am einfachsten funktioniert.

Gut zu wissen:

Die meisten Versicherungsgesellschaften sehen für die KFZ-Versicherung die Laufzeit von einem Kalenderjahr vor.

Auch wenn Verträge im laufenden Jahr abgeschlossen werden, enden sie meistens am 31.12. eines jeden Jahres.

Sie verlängern sich allerdings stillschweigend um ein weiteres Jahr, wenn der Versicherungsnehmer den Vertrag nicht rechtzeitig zum Ablauf kündigt.

KFZ-Versicherung - Kostenlos Tarife vergleichen

Über 200 Tarife vergleichen und bis zu 850,00 Euro im Jahr sparen.




 

Ihre KFZ-Versicherung können Sie also zu folgenden Zeiten wechseln

  • Zum Ablauf des Kalenderjahrs, wenn die Vertragsbedingungen der Versicherungsgesellschaft keine andere Vertragslaufzeit vorgeben.
  • Zum Ablauf der in den Versicherungsbedingungen vorgeschriebenen Laufzeit.
  • Bei Risikowegfall. Wenn das Fahrzeug abgemeldet wird, hat jeder Versicherungsnehmer das Recht, sich bei einer Neuzulassung eine andere KFZ-Versicherung zu suchen. Eine reine Ummeldung zum Beispiel bei einem Umzug löst allerdings kein Kündigungsrecht aus und der KFZ-Versicherungsvertrag muss weitergeführt werden.

Außerdem steht jedem Versicherungsnehmer ein Sonderkündigungsrecht zu, wenn die Versicherungsgesellschaft

  • die Beiträge erhöht (nicht durch einen Umzug begründet) oder
  • wenn es einen regulierungspflichtigen Schaden gegeben hat

Ihre Kündigung muss beim Versicherer spätestens am 30.11. eines Jahres eingegangen sein, damit sie zum Vertragsablauf am 31.12. wirksam wird.

KFZ Versicherung wechseln

© M&S Fotodesign – Fotolia.com

So können Sie dann zum 1. Januar den Versichererwechsel vollziehen. Bei abweichenden Vertragslaufzeiten kann die Kündigungsfrist, ähnlich wie bei anderen Sachversicherungen auch, sechs Wochen betragen.

Hier informieren Sie sich bitte anhand der Allgemeinen Versicherungsbedingungen Ihrer bestehenden KFZ-Versicherung unter dem Absatz „Kündigungsfristen“.

Bei einer Kündigung zum Vertragsablauf ist es Ihnen freigestellt, ob Sie einen Kündigungsgrund angeben oder nicht.

Wenn Sie während des laufenden Versicherungsvertrags ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen wollen, ist eine Kündigungsbegründung allerdings notwendig.

Durch einen KFZ-Versicherungswechsel sparen

Im Allgemeinen gilt der Herbst als Wechselsaison bei der KFZ-Versicherung.

Natürlich will ein KFZ-Versicherungswechsel gut überlegt sein. Die Tarife der zahlreichen Anbieter sind für den Laien oft sehr unübersichtlich. Außerdem werden zahlreiche unterschiedliche Sonderkonditionen angeboten.

Um hier auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie den Vergleichsrechner für die KFZ-Versicherung nutzen.

Halten Sie bitte folgende Unterlagen griffbereit:

  • Den Fahrzeugschein, aus dem Sie alle technischen Daten des Autos entnehmen können
  • Ihren Führerschein. Es ist für manche Tarife wichtig, wie lange Sie bereits im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind.
  • Die letzte Beitragsrechnung Ihrer bestehenden KFZ-Versicherung. Hieraus ergibt sich die gültige Schadenfreiheitsklasse, nach der sich auch der neue Tarif richten wird.
  • Achtung:

    Geben Sie keine Prozentzahlen, sondern die Schadenfreiheitsklasse (zum Beispiel SF 9) in die Maske ein. Die Rabatte in Prozent können sich bei einzelnen Anbietern unterscheiden, die SF-Klassen sind jedoch immer gleich.

    Wenn Sie den Tarifvergleich nutzen, sollten Sie sich nicht ausschließlich von günstigen Beiträgen leiten lassen. Es ist wichtig, welche Leistungen die jeweiligen Anbieter gewähren.

    Dazu gehören zum Beispiel die

    • Erreichbarkeit der KFZ-Versicherung
    • Schnelligkeit bei der Schadenabwicklung
    • Zusatzangebote wie zum Beispiel Rabattschutz, Absicherung von Schäden im Ausland oder ein Schutzbrief

    Wichtig ist auch die Deckungssumme, die bei 100 Millionen Euro liegen sollte und die Tatsache, ob – in der Vollkaskoversicherung – auf die sogenannte Einrede bei grober Fahrlässigkeit verzichtet wird.

    Häufig versuchen Versicherungsgesellschaften, Leistungen zu verweigern, weil ein Schaden grob fahrlässig verursacht worden sei.