Andere Straßenverkehrsordnung für Fahranfänger im Ausland

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24.03.2017 | Tempolimit & Promillegrenze

Was Fahranfänger im Ausland beachten müssen

Als Fahranfänger ist es verlockend, im Frühling einen kleinen Road-Trip ins Ausland zu machen. Aber Vorsicht: In vielen europäischen Ländern gelten besondere Tempolimits und Promillegrenzen für Fahranfänger. Verstößt man versehentlich dagegen, wird das teuer, so der ADAC.

Aber welche Regelungen gelten im Einzelnen? Eine Übersicht gibt der Automobilclub in einer Pressemitteilung auf adac.de:

Für Fahranfänger gilt oft ein niedrigeres Tempolimit

Die allgemeinen Tempolimits außerhalb von Ortschaften sind nicht unbedingt immer für Fahranfänger gedacht. Wer die Fahrprüfung vor weniger drei Jahren bestanden hat, darf in Frankreich auf Autobahnen nur 110 km/h fahren, auf Schnellstraßen gilt ein Limit von 100 km/h und außerorts die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h.

In Italien sind auf Autobahnen dann nur 100 km/h statt 130 km/h legal, auf Schnellstraßen 90 Stundenkilometer statt der generell erlaubten 110 km/h.

In Kroatien ist das Tempolimit altersbedingt. Wer noch keine 26 Jahre alt ist, darf auf Autobahnen nur 120 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h fahren und außerorts mit maximal 80 km/h unterwegs sein.

Alkohol am Steuer wird hart bestraft

Alkoholkonsum und Autofahren sollte man ohnehin nicht kombinieren. Wer dies allerdings als Fahranfänger tut, muss länderabhängig auch bei einem Promillegehalt von 0,1 schon tief in die Tasche greifen. In Ungarn zum Beispiel kostet das den Führerscheinfrischling bis zu 970 Euro.

Übrigens: Auch in Deutschland darf man die Promillegrenze von 0,0 unter bestimmten Voraussetzungen nicht überschreiten. In den ersten zwei Jahren nach Erwerb der Fahrerlaubnis und bis zum 21. Lebensjahr darf man sich nach dem Konsum eines Biers nicht mehr hinters Steuerrad setzen.

In Österreich dürfen Fahranfänger immerhin einen Alkoholgehalt von 0,1 Promille im Blut haben. Ist es mehr, beträgt das Bußgeld bis zu 2.180 Euro. Auch in Dänemark sind die Strafen hoch – allerdings liegt die erlaubte Promillegrenze generell bei 0,5 und damit weit über EU-Durchschnitt. Wer mit mehr erwischt wird, muss ein unter Umständen ein ganzes Monatsnettogehalt auf den Tisch legen.

Wechseln.de-Tipp: Wer sich rechtswidrig verhält und dabei einen Schaden verursacht, riskiert den Kfz-Versicherungsschutz. Auch aus diesem Grund sollte man sich vor einer Reise genau informieren, welche Verkehrsregeln und Gesetze im Reiseland gelten.

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