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Stoppen Sie Ihre hohen Stromkosten durch einen Anbieterwechsel.


kWh


Stromanbieterwechsel

Mit einem Stromanbieterwechsel kann jeder bares Geld sparen.

Sie haben die Wahl:

Über eintausend Stromanbieter mit über zwölftausend Tarifvarianten gestalten den deutsche Strommarkt. Dennoch wechseln nur etwa zehn Prozent aller deutschen Haushalte ihren Stromanbieter.

Wie einfach der Stromanbieter Wechsel ist, erfahren Sie hier.

Gesetzgeber vereinfacht den Stromanbieterwechsel

Stromanbieterwechsel

© emily2k – Fotolia.com

Seit April 2012 ist der Stromanbieterwechsel noch einfacher geworden. Wichtig zu wissen: Die örtlichen Stromanbieter sind verpflichtet, die Lieferung ununterbrochen zu sichern – egal, wie oft Sie einen Stromanbieter Wechsel durchführen. Das gilt auch bei Insolvenz Ihres neuen Strom Anbieters.

Ein weiteres Plus bei einem Stromanbieter Wechsel:Für Sie als Strom Verbraucher entstehen keine Wechselgebühren, und auch ein Zähleraustausch ist nicht mehr notwendig.

Was in der „Stromnetzzugangsverordnung“ im Amtsdeutsch formuliert ist, bedeutet für Sie als Verbraucher schlicht und einfach: Sie suchen sich einen neuen Stromanbieter aus und teilen diesem mit, ab wann Sie von dort Strom beziehen möchten. Um alles Weitere kümmert sich der neue Stromanbieter.

Stromanbieter finden Sie über unseren Strom Vergleichsrechner für Strompreise. Dort geben Sie Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresverbrauch aus der letzten Stromabrechnung ein. Innerhalb der Suchmaske können Sie verschiedene Optionen wählen und erhalten dann Angebote unterschiedlicher Stromanbieter, die die gewählten Optionen anbieten, angezeigt.

Die Filter umfassen zum Beispiel:

  • die Zahlungsweise
  • Bonuszahlungen für Neukunden
  • Kautionen
  • Strompaket Preise
  • Ökostromtarife
  • Laufzeiten

Was beim Stromanbieterwechsel zu tun ist

  • Wenn Sie sich für einen neuen Stromanbieter entschieden haben, können Sie einen Wechsel sofort über unser Vergleichsportal vornehmen. Sie tragen einfach alle notwendigen Daten über das Online-Formular ein und übermitteln Ihren Antrag online zum neuen Strom Anbieter.

    Es ist auch möglich den Antrag auszudrucken und über den Postweg zu verschicken. Gefordert werden Angaben zur Zählernummer, zum bisherigen Stromanbieter, Ihre alte Kundennummer und der Jahresverbrauch. Diese Angaben stehen in der letzten Abrechnung, die Zählernummer finden Sie auf dem Stromzähler.
  • Die Zahlungsmodalitäten sind im Stromvertrag festgehalten. In den meisten Fällen erteilen Sie dem Anbieter eine Einzugsermächtigung.
  • Ihrem alten Stromanbieter teilen Sie schriftlich, telefonisch oder online den Zählerstand am Tag des Wechsels mit. Der alte Strom Anbieter erstellt eine Abschlussrechnung. Sie erhalten zu viel gezahlte Beträge erstattet oder bekommen einen Bescheid über eine Nachzahlung.

Nach kurzer Bearbeitungszeit Ihres neuen Strom Vertrages erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung zur Stromlieferung des neuen Anbieters.

In diesem Vertrag wird vereinbart, dass dieser für Sie beim alten Stromversorger kündigt, sofern Sie das nicht bereits selbst getan haben. Wenn Sie Ihren bisherigen Stromliefervertrag selbst kündigen möchten, gilt es Kündigungsfristen zu beachten.

Kündigungsfristen beim Stromanbieterwechsel

Achten Sie bei Abschluss eines Stromliefervertrages auf kurze Laufzeiten. Ein Jahr ist üblich, verlängern können Sie problemlos. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Wochen, auch wenn etwas anderes im Vertrag steht.

Der deutsche Gesetzgeber hat Folgendes festgelegt:

  • Sie dürfen im Fall von Strom Preiserhöhungen durch den alten Stromanbieter ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist den Lieferantenvertrag kündigen und den Stromanbieter wechseln. Das gilt für Preiserhöhungen beim Grundpreis ebenso wie für Erhöhungen des Entgelts für Kilowattstunden.
  • In allen anderen Fällen ohne vorangegangene Preiserhöhung beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen zum nächstmöglichen Termin (üblicherweise die Monatsmitte oder das Monatsende. Die Kündigung müssen Sie schriftlich einreichen. Der bisherige Stromanbieter muss die Kündigung schriftlich bestätigen.
  • Der Stromanbieterwechsel darf zum Schutz der Verbraucher insgesamt nicht länger als drei Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem Sie sich bei Ihrem neuen Stromanbieter anmelden.

Sondertarife beim Stromanbieterwechsel

Einige Stromanbieter bieten Sondertarife an, die Sie gut unter die Lupe nehmen sollten. So ist zum Beispiel der Kauf eines Strompaketes in der Regel wenig sinnvoll. Mit einem Strompaket erwerben Sie eine festgelegte Menge Strom, die Sie innerhalb der Vertragslaufzeit verbrauchen.

Zwei Nachteile können sich für Sie daraus ergeben:

  • Sie verbrauchen weniger Strom, als im Paket enthalten ist, bezahlen aber den vollen Paketpreis.
  • Sie verbrauchen mehr Strom und bezahlen den Mehrverbrauch zu meist überteuerten Strom Tarifen.

Üblich ist, dass Sie eine monatliche Abschlagszahlung leisten, deren Höhe im Stromliefervertrag festgehalten ist. Manche Stromanbieter legen eine viertel- oder halbjährliche Zahlungsweise fest.

Stromtarif Laufzeit

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Seltener wird die komplette Jahreszahlung verlangt. Bei Abweichung von der monatlichen Zahlungsweise bedenken Sie: Wird Ihr Stromanbieter insolvent, sind die vorab gezahlten Monatsabschläge wahrscheinlich verloren.

Für die Monate der Insolvenz müssen Sie die Abschläge dann noch einmal an den neuen Stromanbieter zahlen. Viele Anbieter locken mit Bonuszahlungen für Neukunden, deren Höhe je nach Stromanbieter unterschiedlich ist.

Auch hier ist Vorsicht geboten:

  • Boni werden nicht auf Ihr Konto überwiesen, sondern verrechnet. Sie haben also kein zusätzliches Haushaltsgeld zur Verfügung.
  • Ein Bonus wird meist erst mit der letzten Zahlung des ersten Vertragsjahres oder mit der ersten des Folgejahres angerechnet. Ihr Stromvertrag muss also mindestens ein Jahr laufen, damit Sie in den Genuss der Gratifikation kommen. Wechseln Sie Ihren Stromanbieter vor Ablauf eines Jahres, verfällt der Bonus komplett.

Kaution

Die Zahlung einer Kaution, meist ein Monatsbetrag, nützt nur dem Stromanbieter. Die Kaution soll diesem als Sicherheit dienen, falls Sie einmal den Abschlag oder eine Nachzahlung bei einer Endabrechnung nicht zahlen.

Im Fall einer Insolvenz des Anbieters ist dieses Geld unwiderruflich verloren.

Ihr Nachteil als Stromkunde:

Der Stromanbieter muss die Kaution, anders als bei einer Mietkaution, nicht verzinsen. Oft genug laufen Sie der Rückzahlung bei Vertragsende hinterher.