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Stromanbieter RWE

RWE wurde 1898 als Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk gegründet – ursprünglich, um die Stadt Essen mit Elektrizität zu versorgen. Heute gehört die in Essen ansässige RWE AG zu den größten Energieversorgern Deutschlands und Europas.

Das Unternehmen betreibt weltweit verschiedene Kraftwerke, die Strom aus den fossilen Energiequellen Kernkraft, Braun- und Steinkohle sowie Erdgas gewinnen. Zur regenerativen Energiegewinnung setzt der Energieversorger vor allem auf Wind- und Solaranlagen.


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RWE Webseite

Die Geschichte des Stromanbieters RWE

Die Geschichte des Energiekonzerns begann im April 1898 mit der Gründung des Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerks, kurz RWE, zur Stromversorgung der Stadt Essen. Bereits wenige Jahre später verfolgte das Unternehmen eine viel größere Vision: eine nach eigenen Aussagen großräumige, effiziente und möglichst kostengünstige Stromversorgung. RWE erschloss dafür zunächst große Braunkohlereviere und setzte zahlreiche Kohlekraftwerke in Betrieb. Die Stromversorgung mit Braunkohle ergänzte das Unternehmen mit Energie durch Wasserkraft.

Mit dem bundesweiten Wirtschaftswachstum nach dem zweiten Weltkrieg wuchs auch der Stromverbrauch in Deutschland, weshalb RWE weitere Kohlekraftwerke erschloss und zusätzlich auf Energie aus Kernkraft baute.

2000 fusionierte RWE mit der konkurrierenden "Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen Aktiengesellschaft (VEW AG)". Der Energieversorger bildete überdies eigene Gesellschaften und stieg in weitere Energiemärkte anderer Nationen ein. Damit stärkte die RWE AG ihr Kerngeschäft und stieg schließlich zum internationalen Energiekonzern auf.

2009 baute der Konzern seine erneuerbare Stromerzeugung aus und fasste die regenerativen Energiegeschäfte in der RWE Innogy zusammen. 2015 gliederte RWE sämtliche Geschäfte im Bereich erneuerbare Energien, Vertrieb und Netze in die neu geschaffene Innogy SE aus, die fortan als eigenständiges Unternehmen agierte.

Im Zuge eines großen Stromdeals zwischen den Energieriesen RWE und E.ON gingen Vertrieb und Netze der Innogy SE sowie all ihrer Tochtergesellschaften im September 2019 an E.ON über. Im Gegenzug erhielt RWE die Erneuerbare-Energien-Geschäfte der E.ON SE und voraussichtlich Anfang 2020 die der Innogy SE.

Als neu aufgestellte RWE möchte sich der Konzern nach eigenen Aussagen künftig als internationaler Marktführer auf dem Feld der Erneuerbaren Energien beweisen und durch zukunftsfähige Energieversorgung die Energiewende vorantreiben.


Der RWE Strommix bis 2018

Die Energiewende, also der Übergang von nuklearen und fossilen Energieträgern hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung durch erneuerbare Energien, geht laut Zahlen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) in Deutschland zunehmend voran: Stammten 2009 noch 16,2 Prozent des in Deutschland produzierten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen, waren es im Jahr 2019 bereits 40 Prozent.

Im Vergleich dazu produzierte der Anbieter RWE wenig Strom aus regenerativen Energiequellen: Der Energiekonzern förderte 2018 rund 38 Prozent weniger Ökostrom als der bundesweite Durchschnitt. Mit 67,2 Prozent bildeten Braun- und Steinkohle den Hauptanteil der RWE-Stromlieferungen im Jahr 2018.

Energieträger Anteil in Prozent
Kohle 67,2
Kernkraft 15,3
Erneuerbare Energien (finanziert aus der EEG-Umlage) 10,4
Erdgas 6,6
Sonstige fossile Energieträger 0,4
Sonstige erneuerbare Energieträger 0,1
Quelle: RWE (Stand: 2018)

2019 – die "neue" RWE AG

Als einer der größten Kohle-Förderer Deutschlands stand der Energiekonzern häufig in der Kritik. Im November 2015 betrieb RWE laut Statista die meisten der einst bundesweit 148 aktiven Kohlekraftwerke. Das soll sich nun ändern: Laut eigenen Aussagen möchte der Energieversorger Strom künftig deutlich "grüner" produzieren.

Im Zuge seiner neuen Ambitionen hat sich der Energiekonzern zum Ziel gesetzt, schrittweise aus den fossilen Energieträgern auszusteigen und bis 2040 klimaneutral zu sein. Entsprechend eigener Angaben möchte das Unternehmen jährlich 1,5 Millionen Euro in die Entstehung neuer Windparks und Solarkraftwerke wie auch in leistungsstarke Speichertechnologien investieren, um so die Energiewende voranzutreiben.

Im September 2019 übernahm der Energiekonzern die Erneuerbare-Energien-Geschäfte der E.ON SE, voraussichtlich Anfang 2020 folgen die der Innogy SE. Seit Geschäftsstart der neuen RWE Renewables GmbH zählt sich der Energieriese zu den weltweit größten Produzenten von Strom aus Wind und Sonne.

Im Rahmen des Stromdeals zwischen RWE und E.ON kommt es zudem zu einer Neuaufteilung der Geschäftsfelder der Energieriesen: E.ON konzentriert sich seit 2019 auf die Sparten Netz und Vertrieb, während RWE den Fokus künftig auf die Erzeugung, Speicherung und den Handel von Strom und Gas legt. Aus diesem Grund finden Sie aktuell keine verfügbaren Tarife auf der Webseite der RWE AG (Stand Dezember 2019).

Kundenservice bei RWE

Für Fragen bietet RWE diverse Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Auf der Webseite des Anbieters können Sie den passenden Kontakt für Ihr Anliegen suchen und nach Kategorie und Standort filtern. Die Anfrage erfolgt online per Kontaktformular, für die Rückmeldung können Sie zwischen E-Mail, Post und Telefon wählen.


Sitz des Stromanbieters

RWE Aktiengesellschaft
Altenessener Straße 35
45141 Essen

Tel.: 0201 - 5179 - 0
Fax: 0201 - 5197 - 5005

E-Mail: Kontaktformular
Web: www.group.rwe


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