So surft man sicher in öffentlichen WLAN-Netzen

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11.05.2016
Abschaffung der Störerhaftung

Sicher surfen an öffentlichen WLAN-Hotspots

In Deutschland gibt es immer mehr öffentliche WLAN-Hotspots. Mit der geplanten Abschaffung der Störerhaftung werden es wohl noch mehr werden. Wie aber schützt man sein Gerät dort vor Viren und Phishing? Und was ist eigentlich die Störerhaftung?

Eine Internetverbindung unterwegs gehört heute zum Alltag vieler Bürger. Nicht immer aber spielt das mobile Netz mit, und manchmal ist das monatliche Datenvolumen verbraucht. Öffentliche WLAN-Hotspots bieten eine Alternative, sind aber nicht unbedingt sicher.

Was ist eigentlich die Störerhaftung?

Die Störerhaftung besagt, dass die Betreiber von öffentlichen WLAN-Netzen – etwa in Cafés oder Restaurants – für illegale Aktivitäten der Hotspot-Nutzer haftbar gemacht werden können, beispielsweise wenn über die WLAN-Verbindung illegale Filmdownloads stattfinden. Damit soll es bald vorbei sein. So twitterte Justizminister Heiko Maas „Die Abschaffung der Störerhaftung ist ein überfälliger und wichtiger Schritt.“

Sicher surfen am Hotspot

Tipps zum sichereren Surfen an öffentlichen Hotspots gab deshalb heute sueddeutsche.de und zitierte unter anderem Tim Griese vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Laut des Experten erfolge die Datenübertragung bei vielen öffentlichen WLAN-Netzen unverschlüsselt, darum könnten auch Dritte eigene Daten einsehen oder manipulieren. Deshalb solle man während der Nutzung der öffentlichen Verbindung darauf verzichten, private Informationen abzurufen oder einzugeben. Tendenziell solle man die WLAN-Funktion von Handy und Co. nur aktivieren, wenn man sie wirklich benötige. Fortgeschrittenen Internetbesuchern helfe ein Virtual Private Network (VPN), das mehrere Anbieter zur Verfügung stellen würden und welches eine anonyme, verschlüsselte Kommunikation ermögliche.

Dirk Kollberg vom Internetsicherheitsunternehmen Kaspersky rät Hotspot-Nutzern laut sueddeutsche.de zudem, eine SSL-Verschlüsselung zu wählen, erkennbar an dem „s“ hinter dem „http“ und dem grünen Schloss vor der URL. Auch solle man an öffentlichen WLAN-Zugängen auf Software-Downloads verzichten, da sie Viren enthalten könnten.

wechseln.de

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