Prepaid Tarife – volle Kostenkontrolle

Der Begeisterung über die grenzenlose Freiheit beim Telefonieren folgte bald die Ernüchterung:

Anrufe auf dem Handy waren in den Anfangsjahren eine teure Angelegenheit!

Eine Möglichkeit, die Kosten zu „deckeln“, boten sogenannte Prepaid-Tarife: Der Kunde zahlt einen bestimmten Betrag vorab und kann danach solange telefonieren, bis dieser Betrag verbraucht ist.

Prepaid-tarife

© Markus Bormann – Fotolia.com

Angesichts vergleichsweise günstiger Flatrates stellt sich die Frage: Lohnen sich die Prepaid-Tarife für Sie als Kunden heute noch?

Die Antwort lautet: Unbedingt!

Prepaid-Tarife kommen für Sie immer zum Beispiel dann ins Spiel, wenn Sie nicht so viel telefonieren, dass sich eine Flatrate rechnen würde und Kosten begrenzen wollen, beispielsweise Ihrem Kind durch ein limitiertes Guthaben signalisieren möchten, dass es nicht „rund um die Uhr“ telefonieren soll.

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Die Prepaid-Angebote der Netzbetreiber

Jeder Netzbetreiber hat noch immer ein oder mehrere Prepaid-Angebote im Programm! Die Vorteile dieses Tarifs sind unbestritten und weiterhin gültig: (zumeist) ein Einheitstarif und dadurch überschaubare und kalkulierbare Kosten.

Beim Vergleich der einzelnen Anbieter und ihrer Prepaid-Tarife stellen Sie sich zunächst folgende Frage:

  • In welches Netz telefoniere ich am häufigsten?

Die Antwort auf diese Frage hat große Bedeutung für die später entstehenden Kosten!

Wenn Sie diese Frage beantworten können, wenden Sie sich dem zweiten Schritt beim Vergleich der einzelnen Netzbetreiber zu:

  • In welchem Netz bewegt sich der Betreiber?
  • Wie teuer sind Telefonate in Fremdnetze?

Das sind die Eckdaten, die Sie für sich klären müssen.

Manche Betreiber bieten bei ihren Prepaid-Tarifen zwei Modelle an: ein Tarifmodell, bei dem Sie einen einzigen Preis pro Einheit bezahlen, beispielsweise 9 Cent rund um die Uhr in jedes Netz; das andere Modell sieht vergünstigte Kosten oder gar kostenloses Telefonieren in das betreiberinterne Netz (die Community) und moderat erhöhte Kosten bei Anrufen in andere Netze.

Auch hier erweist sich die Klärung der drei oben genannten Fragen als hilfreich.

Prepaid-Discounter

Der Einstieg ins Telefongeschäft erwies sich vor einigen Jahren auch für branchenfremde Unternehmen als lukrativ. Viele Lebensmittel-Discounter (aber nicht nur die) erwarben Lizenzen und bieten heute attraktive Konditionen – ein Blick auf die Angebote abseits der großen Netzbetreiber lohnt sich allemal.

Wenn Sie sich für Prepaid-Tarife interessieren, achten Sie beim Vergleich auf folgende Daten:

  • In welchem Netz telefoniere ich beim Anbieter?
  • Wie teuer ist die Karte?
  • Erhalte ich ein Gesprächsguthaben zum Abschluss des Vertrags?
  • Wie lange ist dieses Guthaben gültig?
  • Wie hoch sind die Kosten für Gespräche in Festnetz und andere Mobilfunknetze?
  • Bietet der neue Anbieter auch Handys an?

Prepaid-Tarife für das Smartphone

Smartphone Nokia 925

© 1&1 Internet AG

Smartphones sind die High-End-Klasse der mobilen Kommunikation, ausschließlich zum Telefonieren sind sie im Grunde nicht gedacht.

Mit Smartphones hat man den mobilen Zugang zum Internet und somit zu jeder erdenklichen Informationsquelle.

Ein Smartphone ist ein teures und wertvolles technisches Gerät; bei Vertragsabschluss wird das deutlich: Für ein Smartphone muss man als Kunde einen recht hohen Betrag bezahlen. Die meisten Anbieter führen gestaffelte Angebote.

Achten Sie hier genauestens auf den Preis, der für ein Smartphone verlangt wird.