Handy im Auto - was ist erlaubt?

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17.06.2016
Smartphone am Steuerrad

Mit Handy Autofahren – diese Regeln muss man kennen

Das Handy während der Autofahrt zu bedienen, steigert das Unfallrisiko. Aber darf man das Smartphone als Navi nutzen? Oder es an roten Ampeln nutzen? Wann riskiert man Punkte?

Die wichtigsten Regelungen hat stuttgarter-nachrichten.de zusammengefasst:

60 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg

Das Smartphone ist mittlerweile für viele ständiger Begleiter – auch im Auto. Seit 2004 kassiert man für das Telefonieren oder Nachrichtenschicken am Steuer deshalb einen Punkt in Flensburg und muss 60 € zahlen. Der Grund: Ist man durch das Handy abgelenkt, steigt das Unfallrisiko für einen selbst und andere.

Aber darf man Telefonieren, wenn man extra dafür anhält? Das kommt auf die Sachlage an: Steht das Auto, und ist der Motor aus, ist dies straffrei möglich. Auch an roten Ampeln. Aber eben nur ohne laufenden Motor und man nicht etwa grundlos auf einem Autobahnseitenstreifen steht.

Smartphone dem Beifahrer geben & Anrufe wegklicken

Das klingelnde Handy an den Beifahrer weiterzureichen, ist erlaubt, allerdings nur, wenn man dabei nicht auf das Display schaut. Den Anruf selbst wegzudrücken, ist hingegen verboten. Besser man lässt es einfach klingeln. Auch die Sprechfunktion für Anrufe oder Diktate darf man nur nutzen, wenn das Smartphone schon vor Fahrtantritt in eine entsprechende Halterung gesteckt wurde.

Mit dem Handy von A nach B – Smartphone als Navi

Ähnliches gilt für die Navi-Funktion. Gibt man das Fahrziel schon vor Beginn der Autotour ein, macht man sich nicht strafbar. Während der Autofahrt per Handy-Navi nach dem Fahrziel suchen, ist jedoch verboten.

Fotos & Selfies während der Fahrt

Das Smartphone während der Fahrt für Fotos oder gar Selfies zu nutzen, ist ebenfalls nicht erlaubt. Selbst wenn man beispielsweise nur das Kennzeichen eines Rasers vor die Linse bekommen möchte.

Wann riskiert man den Versicherungsschutz?

Kommt es während oder aufgrund der Handynutzung zum Unfall, kann das als grobe Fahrlässigkeit eingestuft werden. Die Kfz-Haftpflichtversicherung, die für Schäden bei Dritten aufkommt, zahlt dann trotzdem. Anders sieht es bei der Kaskoversicherung aus. Je nach Tarif bleibt man auf dem Schaden am eigenen Auto sitzen.

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