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Die Kfz-Versicherung als Schutz bei Fahrzeugbeschädigungen

Da sitzt der Schrecken tief: Eines Morgens wollen Sie zur Arbeit fahren und Ihr sonst so treuer Wegbegleiter will einfach nicht anspringen.

Der Anlasser dreht und nichts passiert. Sie steigen aus und stellen fest, dass sich eine Wasserlache unter dem Motorraum gebildet hat. Ein Marder hat den Kühlwasser-Schlauch Ihres Autos zerbissen.

Als der Abschleppdienst den fahruntüchtigen Wagen auflädt, stellen Sie fest, dass Sie den Steinschlag in der Windschutzscheibe auch längst reparieren lassen wollten. "Alles kein Problem. Das kann die Werkstatt gleich mit erledigen. Lassen Sie sich ein Ersatzfahrzeug geben!", meint die Hotline Ihrer Kfz-Versicherung.

So sollte sich die ideale Situation zutragen, um ein wenig Glück ins Unglück zu bringen: Ihre Kfz-Versicherung steht Ihnen zur Seite, nimmt auch kleinere Schäden an Ihrem Auto unbürokratisch zur Kenntnis und akzeptiert entsprechende Werkstattleistungen ohne Murren.

Da dieses Szenario in der Realität oft anders aussehen kann, lohnt sich ein Kfz-Versicherungsvergleich der Leistungen auf wechseln.de. Hier können Sie die Dienstleister in Sachen Voll- und Teilkasko genau unter die Lupe nehmen und zu dem Anbieter wechseln, der zu Ihnen passt.


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Bagatellschäden am Fahrzeug

Ein Bagatellschaden ist schnell passiert. Kurz einmal nicht aufgepasst und schon ist der Parkplatz zu klein geworden. Die vordere Stoßstange hat Kontakt mit der Betonmauer in der Tiefgarage.

Nicht nur umgangssprachlich, auch in der Gesetzgebung wird hier von einem Bagatellschaden gesprochen. Es handelt sich um kleine Schäden wie oberflächliche Kratzer im Lack, Gummiabschürfungen oder reversible Beulen an Kunststoffteilen.

Gut zu wissen:

Ein Schaden gilt dann als Bagatelle, wenn sich der Wert Ihres Autos nicht signifikant verschlechtert.

Oft lassen Auto-Besitzer diese Schäden nicht reparieren, weil Sie eine Hochstufung der Versicherung befürchten oder der Schaden kaum zu sehen ist. Doch sollten Sie bedenken, dass auch kleine Makel den Wiederverkaufswert Ihres Autos schmälern. Überprüfen Sie einfach, was sich finanziell rentiert: Den Schaden selber zu begleichen oder Ihre Autoversicherung einzuschalten.

Die Polizei müssen Sie nicht zwingend verständigen, sofern Sie den Schaden Ihrem Fahrzeug selbst beigebracht haben oder die Schuldfrage klar ist.

Übrigens: Bei der Bestellung von Ersatzteilen ist die HSN-TSN-Nummer Ihres Fahrzeugs hilfreich.

Wild- oder Haartierschäden am Auto

Trotz aller Vorsicht, die Sie bei der Durchfahrt eines kleinen Waldes walten lassen, kann Ihnen ein Reh vors Auto springen. Ein kurzer Knall und Sie sind gezwungen anzuhalten.

Wichtig:

Beim Wildunfall gelten ähnliche Regeln wie bei einem Unfall mit Personenschaden. Sie müssen die Unfallstelle sichern und die Polizei anrufen.

Sollte diese Sie aufgrund dringenderer Aufgaben zu lange warten lassen, können Sie auch beim zuständigen Forstamt einen Verantwortlichen anrufen. Das dient der Veranlassung einer Bergung des verletzten oder getöteten Wildtieres.

Ein Wildunfall gilt nur dann als solcher, wenn Sie der Versicherung beweisen können, dass eine Kollision mit einem Haarwild stattfand oder dass Folgeschäden durch ein unmittelbares Ausweichen entstanden sind. Detaillierte Fotos vom Unfallort, das Polizeiprotokoll sowie die sog. "Wildschadensbescheinigung" vom Jagdpächter helfen bei der Regulierung über Ihre Teilkasko.

Wird der Schaden über die Teilkaskoversicherung beglichen, so hat der Vorfall keine Auswirkungen auf Ihren Tarif. Bei Schadensersatz über Ihre Vollkasko-Versicherung kann Ihre Schadenfreiheitsklasse hochgestuft werden. Die Folge ist ein höherer Versicherungsbeitrag.

3. Kfz-Schäden durch einen Marderbiss

Einige kleine Tiere lieben die Wärme und Geborgenheit im Motorraum eines Autos. Wähnen sie Feinde in der Umgebung, können sie fuchsteufelswild werden und das Revier verbissen verteidigen.

Dabei beschädigen sie mit scharfen Zähnen womöglich die empfindlichen Kabel oder Schläuche im Auto. In der Folge kann es plötzlich oder schleichend zu einem Fahrzeugausfall kommen.

Der Verlust von Kühlmittel, durchtrennte Kabel und zerkratze Platinen können für ein abruptes Ende einer Autofahrt sorgen.

Viele Kfz-Kaskoversicherungen übernehmen die Schäden durch Marderbiss. Die Krux steckt aber meist im Kleingedruckten. Schenken Sie dem Abschnitt im Vertrag rund um Marderschäden besondere Beachtung.

Folgeschäden durch Marderbisse sollten bei der Kasko mitversichert sein, weil Sie sonst bei einem unentdeckten Schaden und kaputtem Motor auf den Kosten sitzen bleiben können. Bei der Kfz-Haftpflichtversicherung besteht kein Anspruch auf Leistungen, da diese nur die Schäden von Dritten reguliert.

3. Steinschläge und Glasschäden am Pkw

Zwischen einem Steinschlag und einem Glasschaden muss gründlich unterschieden werden. Steinschläge entstehen durch hochgewirbelte Steinchen, die durch ihre kleine Aufschlagsfläche und ihr hohes Tempo wie Gewehrsalven auf die Windschutzscheibe wirken.

Kleinere Krater entstehen dabei, deren Reparatur von Spezialisten in der Werkstatt dank Teilkasko meist nichts kostet. Ein Scheibenriss bedingt durch Steinschläge oder durch Vandalismus wird von der Vollkasko reguliert, da hier die komplette Scheibe ersetzt werden muss. In diesem Fall verteuern sich in der Regel anschließend die Kfz-Versicherungsbeträge.

Steinschläge sollten jedoch ausgebessert werden, um Folgeschäden zu vermeiden, so etwa Glasbruch.

Wichtig im Fall der Fälle: Achten Sie bei Ihrer neuen Scheibe darauf, dass die Umweltplakette erneuert wird. Sonst droht nach dem Glasbruch der nächste Schrecken bei einer Polizeikontrolle.

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