Gasanbieter kündigen

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Gasanbieter kündigen

Aus welchen Gründen auch immer Sie Ihren Gasanbieter wechseln wollen, Grundlage für die Kündigung ist stets der bestehende Vertrag.

Das gilt natürlich auch, wenn Ihr Anbieter beabsichtigt, Ihnen zu kündigen. Auch er muss sich an die geltenden Verabredungen halten.

Die wesentlichen Punkte, auf die Sie achten müssen, sind:

  • Art der Kündigung: Eine Kündigung erfolgt in aller Regel schriftlich.
  • Kündigungsfrist: Wie lange sind sie an den Anbieter gebunden bzw. wie lange ist die Restlaufzeit nach einer Kündigung?
  • Übernahme durch den neuen Anbieter: Was ist beim neuen Anbieter zu beachten?
  • Fälligkeit der Restforderungen und Abnahme der Verbrauchergeräte (Zählerstand).

Worauf sollte bei der Kündigung des Gasanbieters geachtet werden?

Abgesehen von den seltenen Fällen, in denen Sie künftig keinerlei Energieversorgung mehr benötigen (zum Beispiel wegen eines Umzugs ins Ausland), gestaltet sich die Kündigung Ihres Gasanbieters meist denkbar einfach: Ihr neuer Energieversorger übernimmt für Sie sämtliche Formalitäten!

Das bedeutet: Sobald Sie einen Vertrag mit einem neuen Gasanbieter abgeschlossen haben, regelt dieser die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter.

Eine Übersicht aktueller Gasanbieter erhalten Sie auf wechseln.de.

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Ausnahme Sonderkündigungsrecht

Jeder Vertrag enthält Klauseln für das sogenannte Sonderkündigungsrecht.

Damit ist gemeint: Wenn der Anbieter die Bedingungen einseitig ändert – wenn er beispielsweise die Tarife erhöht – haben Sie als Kunde das Recht, den Vertrag sofort zu kündigen.

Sie müssen dann keine Kündigungsfristen einhalten!

Beim Sonderkündigungsrecht ist es empfehlenswert, die Kündigung selbst durchzuführen. Und auch dann, wenn die Kündigungsfrist in wenigen Tagen endet, sollten Sie die Kündigung selbst durchführen.

Wichtig:

Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihr neuer Anbieter die Kündigung schnell genug durchführen kann – wenn sie nicht innerhalb der Frist eintrifft, gilt ausnahmslos erst wieder der nächste vorgesehene Termin! Und der ist meist erst ein Jahr später.

Reichen Sie Ihre Kündigung auf jeden Fall schriftlich ein!

Nennen Sie dabei Ihre Kundennummer und bitten Sie ausdrücklich um die Bestätigung Ihrer Kündigung. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr bisheriger Anbieter hat Ihnen gegenüber nicht immer korrekt gehandelt, schicken Sie vorsorglich eine zusätzliche Kündigung per Mail mit demselben Text und verweisen Sie auf die schriftliche Kündigung.