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Gasanbieter wechseln – einfach online sparen

Neben dem Gasparen und dem Kauf sparsamer Herde und Gasheizungen können Sie noch mehr tun, um Geld bei Ihren Energiekosten zu sparen: Wechseln Sie einfach den Gasanbieter.

Ihre Vorteile:

  • Der Gasvergleich ist kostenfrei und dauert nur wenige Minuten.
  • Das Sparpotenzial beträgt bis zu 500 Euro pro Jahr.
  • Diverse Gasanbieter bieten Ihnen Neukundenboni, Sofortboni, Willkomensboni oder Cashback an.
  • Zur Auswahl stehen 8.500 Tarife von 800 Gasanbietern.
  • Der Wechsel ist kostenfrei
  • Eine Versorgungslücke gibt es bei einem Wechsel nicht.
  • Auf Wunsch übernimmt der neue Gasanbieter für Sie die Kündigung beim alten Gaslieferanten.

1. Gasanbieter wechseln – so funktioniert der Gasvergleich

Mit dem Vergleichsrechner für Gastarife haben Sie jederzeit den Überblick über den breit gefächerten Markt. Wenn Sie heute noch nicht wechseln wollen, schauen Sie regelmäßig nach den aktuellen Gaspreisen. Da die Gaspreise schwanken, kann sich für Sie jederzeit ein günstigerer Tarif ergeben.

So einfach ist der Gasvergleich:

  1. Für den kostenlosen Gasvergleich geben Sie einfach Ihre Postleitzahl und Ihren letzten Jahresverbrauch ein. Den Jahresverbrauch finden Sie auf Ihrer letzten Abrechnung.
  2. Mit einem Klick auf "Vergleichen" öffnet sich eine neue Seite, auf der Sie aktuelle Gastarife einsehen.
  3. Die Angebote sind übersichtlich nach Jahrespreisen aufsteigend angeordnet. Jedes Angebot zeigt Ihnen außerdem die Ersparnis im Vergleich zum Tarif des örtlichen Grundversorgers.

Außerdem sehen Sie hier den jeweiligen Gasanbieter mit Klarnamen sowie die von Ihnen gewählten Filter zu:

  • Vertragslaufzeit
  • Neukundenbonus
  • Klimatarif (mit oder ohne Öko-Gas)
  • Gaspreisgarantie
  • Art der Abschlagszahlung.

Sie können in jedem Angebot auch die Preis- und Tarifdetails sowie die Kundenmeinungen zum Gastarif einsehen. Unter dem Stichwort "Preisdetails" sind genau die Arbeits- und Grundpreise, die Jahreskosten mit und ohne Bonus sowie wichtige Hinweise zur Gültigkeit der Tarifversion und zu Neukundenboni aufgelistet.

Die Tarifdetails zeigen Ihnen noch einmal alle Einzelheiten zu Ihren Angaben und zur Zusammensetzung des Gas Tarifs. Hier sind auch die Laufzeit, die Kündigungsfrist und die Zahlungsweise aufgeführt.

Neben dem Jahresbetrag, den Sie für Ihren neuen Gasanbieter zahlen müssten, ist auch die Ersparnis gegenüber Ihrem örtlichen Grundversorger angegeben.

Wenn Sie Ihre letzte Jahresabrechnung zur Hand haben, vergleichen Sie doch einmal die Angebote mit den Gas Tarifen, die der Abrechnung zugrunde liegen.

Wenn Sie "Kundenmeinungen" anklicken, können Sie in einem neuen Fenster Erfahrungsberichte von Kunden lesen, die den Wechsel zu diesem Gasanbieter bereits vollzogen haben. Transparenz in jeglicher Hinsicht ist bei dem Gasvergleichsrechner also gewährleistet.

Zudem bezahlen Sie für den Gasanbieter Vergleich keinen Cent und sind auch nicht verpflichtet, eines der Angebote anzunehmen.

Zudem bezahlen Sie für den Gasanbieter Vergleich keinen Cent und sind auch nicht verpflichtet, eines der Angebote anzunehmen.

2. So einfach ist der Gasanbieterwechsel

  1. Entscheiden Sie sich für das beste Angebot und klicken Sie "weiter". Auf der nächsten Seite wählen Sie, ob Sie den "Tarifwechsel online beantragen" oder "Unterlagen für Tarifwechsel anfordern" möchten.
  2. Gehen Sie über das Feld "weiter" zur nächsten Seite. Hier werden Ihre Kontaktdaten benötigt. Die Zahlungsdaten geben Sie auf der folgenden Seite ein.
  3. Danach müssen Sie nur noch den Auftrag bestätigen.

Sämtliche Daten werden über sichere und verschlüsselte Verbindungen direkt an den Gasanbieter übermittelt.

Um alles Weitere kümmert sich bei Bedarf Ihr neuer Versorger. Er meldet Sie auf Wunsch beim bisherigen Gasanbieter ab und Sie müssen Ihren alten Gasliefervertrag in der Regel nicht separat kündigen.

Etwa vier bis sechs Wochen vergehen, bevor der neue Gasanbieter Sie mit günstigem Gas beliefert. Sie werden schriftlich vom Lieferbeginn informiert. Für die Schlussrechnung benötigt der bisherige Lieferant den Zählerstand und die Zählernummer.

Diese geben Sie telefonisch, schriftlich oder online bekannt und warten auf die Abrechnung mit Nachzahlung oder Guthaben.

Sie werden bestimmt feststellen, dass Sie durch einen Gasanbieter Wechsel deutlich und langfristig sparen können.

3. Darauf ist beim Wechsel des Gasanbieters zu achten

  • Kurze Laufzeiten und Kündigungsfristen halten Sie flexibel, wenn Sie zu einem noch günstigeren Gasanbieter wechseln möchten. Vereinbaren Sie eine Laufzeit von maximal einem Jahr.
  • Der Großteil der Gaslieferanten gewährt für ein Jahr eine Preisgarantie. So wissen Sie sicher, dass sich Ihre monatliche Abschlagszahlung und der Jahresbetrag nicht erhöhen können, ganz gleich, ob die Gaspreise am freien Markt steigen. Der zweite Vorteil beim Jahresvertrag: Mit der Jahresabrechnung wird Ihr Neukundenbonus verrechnet. Preisgarantie und Neukundenbonus führen zu deutlichen Ersparnissen im ersten Vertragsjahr.
  • Ihr Gaslieferant muss eine Preiserhöhung schriftlich ankündigen, und zwar etwa sechs Wochen vor der beabsichtigten Änderung. Wenn Sie einen Einjahresvertrag mit Gas Preisgarantie haben, greift der erhöhte Gaspreis erst nach Ablauf der Jahresfrist. Das gibt Ihnen Zeit, über den Vergleichsrechner erneut einen preiswerteren Gasanbieter zu finden. Außerdem erhalten Sie den Neukundenbonus, da Sie ein Jahr lang Gas vom selben Anbieter bezogen haben.

Preisgarantien beim Gastarif

Sie zahlen an Ihren Energieversorger einen festen monatlichen Betrag, den sogenannten Grundpreis, für die Bereitstellung von Gas. Dazu kommen die Kosten für Ihren individuellen Verbrauch, gemessen in Kilowattstunden.

Dieser Wert schwankt. So ist er in kalten Monaten durch den Betrieb einer Gasheizung höher als in warmen Monaten ohne Heizungsbetrieb.

Es gibt einen deutlichen Unterschied für Verbraucher zwischen der Preisfixierung und der Preisgarantie.

Wichtig: Preisfixierung

Bei der Preisfixierung geben Ihnen die Gasversorger eine Garantie, dass der vereinbarte Tarif beim Grundpreis und beim Verbrauchspreis pro Kilowattstunde nicht steigt. Alle anderen Abgaben, die den Endpreis für Gas mitbestimmen, darunter Netzkosten für den Transport, Beschaffungskosten und Konzessionsabgaben können jedoch steigen. Damit steigt auch der Gaspreis, den Sie als Kunde zu entrichten haben.

Eine Erhöhung muss der Gasversorger schriftlich ankündigen.

Ihnen steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zu. Über einen Gastarifvergleich auf wechseln.de suchen Sie sich dann einfach einen günstigeren Gasanbieter.

Die Preisgarantie geht weiter als die Preisfixierung. Sie umfasst neben dem Grund- und Verbrauchspreis auch alle anderen Abgaben. Bei der Preisgarantie spielt es für den vereinbarten Zeitraum keine Rolle, ob beispielsweise die Erdgassteuer oder die Konzessionsabgaben ansteigen.

Hier muss ausschließlich der Gasversorger die höheren Kosten auffangen. Sie bezahlen den im Gasliefervertrag vereinbarten Tarif über die vereinbarte Laufzeit. Auch über eine Nachzahlung darf der Gasversorger die höheren Kosten nicht von Ihnen einfordern.

4. Gaspreise 2018: Grundversorger sind teurer

Im April 2018 lag der Gaspreis pro Kilowattstunde für Haushaltskunden laut Monitoringbericht 2018 im Schnitt bei plus-minus sechs Eurocent pro Kilowattstunde.

Dabei sind die Gaspreise je nach Vertragsart durchschnittlich unterschiedlich hoch:

  • Gasvertrag in der Grundversorgung: 6,64 Cent pro kWh
  • Anderer Vertrag mit dem Gasgrundversorger: 6,06 Cent pro kWh
  • Vertrag mit einem anderen Gasanbieter: 5,71 Cent pro kWh

5. Gasanbieter kündigen: Worauf ist zu achten?

Aus welchen Gründen auch immer Sie Ihren Gasanbieter wechseln wollen, Grundlage für die Kündigung ist stets der bestehende Vertrag.

Das gilt natürlich auch, wenn Ihr Anbieter beabsichtigt, Ihnen zu kündigen. Auch er muss sich an die geltenden Verabredungen halten.

Die wesentlichen Punkte, auf die Sie achten müssen, sind:

  • Art der Kündigung: Eine Kündigung erfolgt in aller Regel schriftlich.
  • Kündigungsfrist: Wie lange sind sie an den Anbieter gebunden bzw. wie lange ist die Restlaufzeit nach einer Kündigung?
  • Übernahme durch den neuen Anbieter: Was ist beim neuen Anbieter zu beachten?
  • Fälligkeit der Restforderungen und Abnahme der Verbrauchergeräte (Zählerstand).

Verschicken Sie die Kündigung per Einschreiben und behalten Sie eine Kopie des Dokuments, damit Sie bei Bedarf einen Nachweis über die Kündigung vorweisen können.

6. Reguläre Kündigung des Gasvertrags: Diese Fristen gelten

Je nach Vertragsart gelten unterschiedliche Fristen:

  • Grundversorgungsvertrag: Sie können mit zweiwöchiger Frist kündigen.
  • Andere Gasverträge: Am Ende der Laufzeit können Sie den Vertrag kündigen. Die Laufzeit kann zwischen zwölf und 24 Monaten betragen. Die Kündigungsfrist bis zu drei Monate.
  • Details finden Sie in Ihrem Vertrag.

7. Wann hat man ein Sonderkündigungsrecht?

Jeder Vertrag enthält Klauseln für das sogenannte Sonderkündigungsrecht.

Damit ist gemeint: Wenn der Anbieter die Bedingungen einseitig ändert – wenn er beispielsweise die Stromkosten erhöht – haben Sie als Kunde für zwei Wochen das Recht, den Vertrag sofort zu kündigen.

Beim Sonderkündigungsrecht ist es empfehlenswert, die Kündigung selber vorzunehmen. Und auch dann, wenn die Kündigungsfrist in wenigen Tagen endet, sollten Sie die Kündigung selbst durchführen.

Wichtig:

Reichen Sie Ihre Kündigung auf jeden Fall schriftlich ein!

Nennen Sie dabei Ihre Kundennummer und bitten Sie ausdrücklich um die Bestätigung Ihrer Kündigung. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr bisheriger Anbieter hat Ihnen gegenüber nicht immer korrekt gehandelt, schicken Sie vorsorglich eine zusätzliche Kündigung per Mail mit demselben Text und verweisen Sie auf die schriftliche Kündigung.

8. Regelmäßig Gaspreise vergleichen: Kunden können Wettbewerb ankurbeln

Erdgas ist in vielen Haushalten einer der wichtigsten Energieträger. Es wird zum Heizen, Kochen oder der Erzeugung warmen Wassers verwendet.

Die Preisexplosion dieses Rohstoffes treibt die Nebenkosten nach oben. Den hohen Rechnungen können Kunden mit einem sparsamen Umgang der Ressource und dem Wechsel zu einem günstigeren Gasanbieter entgehen.

Der Gaspreis reagiert auf Angebot und Nachfrage und ist deshalb variabel. Veränderungen können sich kurzfristig, sogar täglich ergeben.

Gasanbieterwechsel in Vierpersonenhaushalten können bis zu 500,00 Euro jährlich ausmachen

Vor allem in langen, kalten Wintern oder bei einer großen Familie kann sich der Wechsel auszahlen. Bei einer Wohnfläche von 50 Quadratmetern liegt der Verbrauch im Schnitt bei 5.000 Kilowattstunden pro Jahr. Bei 100 Quadratmetern sind es jährlich 12.000 Kilowattstunden Strom, bei 150 Quadratmetern 18.000 Kilowattstunden. In einem Einfamilienhaus beträgt der Jahresverbrauch im Durchschnitt sogar 35.000 Kilowattstunden.

9. Die Zusammensetzung des Gaspreises

Der Gaspreis setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Laut Monitoringbericht 2018 von Bundeskartellamt und Bundesnetzagentur ist die Gewichtung dabei wie folgt:

  • Konzessionsabgabe: 1,3 Prozent
  • Messung und Messstellenbetrieb: 1,5 Prozent
  • Netzentgelt: 23,4 Prozent
  • Gassteuer und Umsatzsteuer: 25 Prozent
  • Energiebeschaffung, Marge, Vertrieb: 48,8 Prozent

23,4 Prozent des Gaspreises entfallen auf die Gebühr der Netznutzung, die der Gasanbieter an den Netzbetreiber zahlt. Der Gastransport, die Instandhaltung des Netzes, die Nutzung des Gaszählers und das regelmäßige Zählerstandablesen sind unter diesen Kostenpunkt zusammengefasst.

Die Bundesnetzagentur hat die Aufgabe, die Netznutzungsentgelte zu überprüfen. Der Vertrieb macht in der Regel 1,5 Prozent aus. Darunter fallen alle Aufwendungen vonseiten des Gasanbieters, wie beispielsweise die Kundenabrechnung oder die Kosten aus dem Gasverkauf.

Die Konzessionsabgaben schlagen mit etwa 1,3 Prozent zu Buche. Darunter verstehen sich die Abgaben, die ein Anbieter an die Gemeinde zu entrichten hat, um deren Gasleitungen und Flächen zu nutzen.

Den größten Anteil am aktuellen Gaspreis haben Gasbeschaffung und Steuern.

10. Wettbewerb durch Gasmarkt-Liberalisierung

Die Energierechtsnovelle von 1998 hat nicht nur den Strom-, sondern gleichzeitig auch den Gasmarkt liberalisiert.

Im Schnitt konnten Verbraucher laut Monitoringbericht 2018 im Jahr 2017 im jeweiligen Netzgebiet zwischen 98 Gasanbietern wählen. Dabei wurden Konzernverbindungen jedoch außen vor gelassen. Zudem gibt es örtliche Schwankungen. In manchen Gebieten sind weitaus mehr Gaslieferanten verfügbar, in anderen weniger.

Ein regelmäßiger Wechsel des Gasanbieters kann vonseiten des Verbrauchers den Wettbewerb ankurbeln.

Wenn die Verbraucher häufiger zu einem günstigeren Anbieter wechseln, fühlen sich andere Unternehmen genötigt, ihre Preise ebenfalls neu zu kalkulieren. Höhere Wechselzahlen könnten dafür sorgen, dass der Gaspreis in Richtung einer Abwärtsspirale tendiert.

Ökotipp:

Umweltfreundliches Bio-Erdgas wird von immer mehr Anbietern als Alternative angeboten und ist oftmals zu guten Preisen erhältlich.

Die Energierechtsnovelle von 1998 hat nicht nur den Strom-, sondern gleichzeitig auch den Gasmarkt liberalisiert.

Im Schnitt konnten Verbraucher laut Monitoringbericht 2018 im Jahr 2017 im jeweiligen Netzgebiet zwischen 98 Gasanbietern wählen. Dabei wurden Konzernverbindungen jedoch außen vor gelassen. Zudem gibt es örtliche Schwankungen. In manchen Gebieten sind weitaus mehr Gaslieferanten verfügbar, in anderen weniger.

Ein regelmäßiger Wechsel des Gasanbieters kann vonseiten des Verbrauchers den Wettbewerb ankurbeln.

Wenn die Verbraucher häufiger zu einem günstigeren Anbieter wechseln, fühlen sich andere Unternehmen genötigt, ihre Preise ebenfalls neu zu kalkulieren. Höhere Wechselzahlen könnten dafür sorgen, dass der Gaspreis in Richtung einer Abwärtsspirale tendiert.

Ökotipp:

Umweltfreundliches Bio-Erdgas wird von immer mehr Anbietern als Alternative angeboten und ist oftmals zu guten Preisen erhältlich.

11. Energiespar-Tipps ohne Verzicht auf Komfort

Einfach und effizient Gas sparen zu können, ist leichter, als man denkt. Wenn Sie die nachfolgenden Tipps beherzigen, wird auch Ihre nächste Gasrechnung mit Sicherheit deutlich niedriger ausfallen.


Heizkörper nicht mit Möbeln verstellen

Bei der Planung einer Heizungsanlage ist es nicht nur wichtig, die passenden Heizgeräte auszuwählen.

Ganz entscheidend für den späteren Gasverbrauch ist auch die Anordnung der Heizkörper innerhalb der Wohnung oder des Hauses.

Heizkörper sollten deshalb möglichst so angebracht werden, dass keine Möbel davor gestellt werden müssen. Das reduziert nämlich die Heizleistung und führt zu einem höheren Gasverbrauch.

Deshalb sollten Sie bei der Heizungsplanung nicht allein die notwendige Größe und Leistung der Heizkörper berechnen, sondern sie auch aktiv in die Einrichtungsplanung mit einbeziehen.

Wenn Wohnung oder Haus überwiegend offen gestaltet sind, müssen die Heizkörper in der Lage sein, eine möglichst gleichbleibende Temperatur zu gewährleisten. Wichtig ist hier auch der Kamineffekt bei offenen Treppen in das Obergeschoss.

Wärme steigt grundsätzlich nach oben. Sorgen Sie also durch geschickte und unverstellte Anordnung der Heizkörper dafür, dass die Wärme dort bleibt, wo Sie sie haben möchten.

Heizkörper in Fluren oder Treppenhäusern sollten deshalb bei kalten Außentemperaturen immer eingeschaltet sein.


Lüften: Wichtig für die Heizleistung

Ganz wichtig für den sparsamen Umgang mit der Heizenergie ist ein gutes Durchlüften der beheizten Räume. Bei kalten Außentemperaturen sollten die Fenster allerdings nicht ständig gekippt sein. Das führt dazu, dass die Heizkörper ständig Wärme liefern, die durch das schräg gestellte Fenster nach außen abzieht.

Im Winter ist also das sogenannte Stoßlüften die bessere Alternative.

Ein bis zwei Mal am Tag sollte die gesamte Wohnung durch weit geöffnete Fenster mit frischer Luft versorgt werden.

Um einen kompletten Luftaustausch zu gewährleisten, genügt hier eine Zeitspanne von etwa zehn Minuten. So können auch die Möbel und die Wände nicht übermäßig auskühlen.

Gut zu wissen:

Dass ein kompletter Luftaustausch stattgefunden hat, erkennen Sie daran, dass die Außenseiten der Fenster nicht mehr beschlagen.


Rollläden und Vorhänge zuziehen

Nachts wird weniger Heizwärme benötigt als am Tag. Eine gezielte Nachtabsenkung der Heiztemperatur allein sorgt schon für eine gewisse Ersparnis an Energiekosten. Wenn Sie Ihren Gasverbrauch darüber hinaus noch aktiv senken möchten, nutzen Sie Ihre Vorhänge und Rollläden.

Sind sie bei Nacht geschlossen, kann weniger Wärme über die Fenster und Türen nach außen dringen. Im Umkehrschluss bedeutet das, die Gasheizung verbraucht weniger Energie, weil sie keine Temperaturverluste ausgleichen muss.


Dreifach verglaste Fenster sparen Gas

Es ist empfehlenswert, sich die Isolationswerte der Wohnraumfenster etwas genauer anzusehen. Isolierverglasung ist heute bei Fenstern Standard. Einen wichtigen Beitrag zur Energieersparnis leisten moderne Fenster mit Dreifachverglasung.

Sie verfügen über eine spezielle Gasfüllung mit Neon oder Xenon. Diese Gase verhindern, dass bei kalten Außentemperaturen Heizungswärme über die Fenster abgeleitet wird. Im Sommer schützen dreifach verglaste Fenster auch davor, dass Wärme von draußen in die Wohnung oder das Haus gelangt.


Wärmedämmung der Außenwand

Eine weitere Maßnahme, um Gas zu sparen, ist eine Wärmedämmung der Außenwände. Besonders, wenn an den Außenwänden Heizkörper angebracht werden müssen, ist das sehr sinnvoll. Ansonsten würde ein Teil der Heizwärme damit verbraucht, die Wände zu erwärmen.

Tipp:

Wenn – zum Beispiel in Mietwohnungen – keine Fassadendämmung möglich ist, können Sie mit Hilfe von Styroportapeten oder anderem für Innenräume geeignetem Dämmmaterial auch eine Innendämmung der Außenwände vornehmen.

Der Kosten- und Arbeitsaufwand ist relativ gering und rechnet sich schnell durch die Einsparung von Gas bei der Heizung.


Wärmedämmung des Daches

Eine Quelle für den Verlust von Heizungswärme sind ungedämmte Dachflächen. Auch hier können Sie mit unterschiedlichen Maßnahmen leicht Abhilfe schaffen.

Es gibt Dämmmaterial auf Rollen oder als Platten, die zwischen den Dachsparren angebracht werden können.

Ist der Dachboden nicht ausgebaut und wird auch nicht zu Wohnzwecken genutzt, kann auch eine Dämmung des Fußbodens den Wärmeverlust eingrenzen.


Heizungsanlage modernisieren

Eine wichtige Rolle beim Gassparen spielen die Ausstattung und die einwandfreie Funktion und Wartung der Heizungsanlage selbst.

Wenn die Heizung bereits älter ist, sollte über eine grundsätzliche Modernisierung der Gasheizung nachgedacht werden.

Moderne Gasthermen sind relativ klein und günstig im Verbrauch. Je nachdem in welcher Region Sie wohnen, kann es sogar möglich sein, für die Modernisierung der gesamten Heizung staatliche Fördermittel in Anspruch zu nehmen. Moderne Niedertemperatur-Heizkessel leisten zum Beispiel in Verbindung mit wärmedämmenden Maßnahmen und dem Einbau moderner Isolierfenster (Dreifachverglasung) einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz.

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