Heizkosten machen nach Expertenschätzungen in deutschen Haushalten bis zu 80 Prozent des Energiebedarfes aus. Fällt der Winter besonders kalt aus, drohen vielen Haushalten saftige Nachzahlungen im Anschluss an die Heizperiode. Die Preise für Öl und Gas steigen zudem jährlich an.

Erfahrungsgemäß entweicht viel Heizenergie durch Fenster und Türen. Bei alten Holzfenstern und Einfachverglasungen sind die Wärmeverluste besonders hoch. In diesem Fall lohnt es sich, über eine umfassende Modernisierung nachzudenken. Die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gewährt staatliche Zuschüsse und zinsgünstige Kredite für solche Sanierungsprojekte.

Es gibt jedoch auch effektive Maßnahmen, für die Sie nicht so tief in die Tasche greifen müssen.

Energiespartipps Fenster und Türen

© gmcgill – Fotolia.com

Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Kunststoffdichtungen an Ihren Fenstern noch intakt sind. Ältere Dichtungen sind oft porös und undicht. Füllen Sie in diesem Fall die Spalten mit neuen Gummidichtungen oder Schaumdichtungsband vom Fachhändler auf. Einige Hersteller bieten auch Dichtungsstreifen, die Sie an Türunterkanten oder Fensterrahmen anbringen können.

Eine weitere einfache Maßnahme, um die Heizungsluft im Haus zu halten, ist das Schließen der Rollläden über Nacht.