Viele Privatkunden zahlen zu viel für ihren Strom.

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09.12.2015
Viele Stromkunden zahlen zu viel

Beim Stromanbieterwechsel hunderte Euro sparen

Knapp ein Drittel der privaten Stromkunden zahlt zuviel, aber nur 2,5 Millionen Haushalte taten 2014 etwas dagegen – das berichtet faz.net im Verweis auf eine Statista-Grafik.

32,8 % der Privatkunden „sind im Grundversorgungstarif ihres lokalen Versorgers und zahlen damit oft mehr als sie es in anderen Verträgen müssten“, kommentiert das Nachrichtenportal. Weitere 43,2 % hätten bei Ihrem Grundversorger einen Sondervertrag und nur 24 % seien bei anderen Lieferanten angemeldet – so die Grafik, die als Quelle die Bundesnetzagentur nennt.

Über 100 Grundversorger erhöhen 2016 die Preise

Der Grundversorger ist der Anbieter, der in einem Netzgebiet die meisten Kunden mit Strom beliefert. Bemüht man sich nicht aktiv um Alternativen, wird man ihm automatisch zugeordnet. Dabei ist der Grundversorger oftmals teurer als andere Anbieter, die lokal ihre Dienste anbieten.

Für das Jahr 2016 haben über hundert Grundversorger zudem eine Erhöhung der Strompreise von durchschnittlich 2,9 % angekündigt, so check24.de. Betroffen seien schon jetzt 5,8 Millionen Haushalte, aber noch weitere Anbieter könnten die Preise anheben.

Beim Grundversorger binnen zwei Wochen kündigen

Ein Wechsel verläuft dabei unkompliziert: Hat man einen Grundversorgungsvertrag, kann man diesen binnen zwei Wochen kündigen. Aber auch wer beim Grundversorger einen Sondervertrag hat oder bei einem anderen Anbieter Strom bezieht, hat bei einer Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht – dieses ist nach der Benachrichtigung über die Preiserhöhung für zwei Wochen gültig.

Bei einem Vergleich kann man dabei binnen Sekunden ermitteln, welche Anbieter vor Ort welche Preise haben und ob darunter Klima- und Ökostromtarife sind.

Wechsel ohne Versorgungslücke und Extrakosten

Eine Versorgungslücke braucht man bei einem Wechsel ebenfalls nicht zu fürchten. Der Gesetzesgeber gibt vor, dass diese nicht entstehen darf, auch dürfen bei einem Wechsel keine Gebühren erhoben werden. Der Wechsel selbst darf also keine Mehrkosten verursachen. Hat man seinen Strom bereits im Voraus gezahlt, erhält man bei einem Wechsel eine Endabrechnung. Die im Voraus erbrachten Beiträge werden dann zurückerstattet.

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