Die Zulassung für das Auto – Was muss ich wissen?

Die Regelungen bei der Zulassung eines Kraftfahrzeugs sind für Laien oft schwer nachzuvollziehen. Dennoch sollten Sie sich über einige Fragen Gedanken machen, bevor es zur Zulassungsstelle geht:

Was kostet mich die Zulassung? Welche Unterlagen benötige ich?
Welche Zulassungsarten gibt es?

Hier finden Sie die Antworten und zusätzliche Tipps zum Thema.

Kosten bei der Anmeldung von Fahrzeugen

KFZ Zulassung

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Die Kosten, die Ihnen für die Zulassung von Fahrzeugen entstehen, richten sich nach der Gebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr, einem bundesweit gültigen Gesetz.

Einige Gebührensätze sind Rahmensätze, sodass die einzelnen Zulassungsbehörden einen Ermessensspielraum bei der Festsetzung ihrer Gebühren haben. Einen solchen Ermessensspielraum gibt es nicht bei den reinen Zulassungsgebühren.

Die Grundgebühr für die Auto-Zulassung beträgt 26,90 €.

Diese Gebühr kann sich durch weitere Maßnahmen erhöhen, zum Beispiel:

  • für ein Wunschkennzeichen
  • für die vorherige Reservierung Ihres Wunschkennzeichens
  • wenn im Rahmen der Umschreibung eines Fahrzeugs eine technische Änderung in die Fahrzeugdokumente eingetragen werden muss
  • wenn ein Datenabruf beim Kraftfahrtbundesamt nicht möglich ist
  • für den Umtausch eines alten Fahrzeugbriefs in eine neue Zulassungsbescheinigung Teil II

Weitere Gebührenerhöhungen sind möglich, wenn Ihr Fahrzeug eine Ausnahmegenehmigung von den Bauart-Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung benötigt.

Die Gebühr für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung beträgt zwischen 10,20€ und 511€.

Auch Eintragungen in das zentrale Fahrzeugregister beim Kraftfahrtbundesamt können mit 0,50€, 2,60€ oder 5,10€ zusätzlich berechnet werden.

Für den Kauf der Kennzeichenschilder fallen zusätzliche Kosten an.

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Welche Unterlagen sind notwendig, um ein Auto zuzulassen?

Für die Kraftfahrzeug-Zulassung benötigen Sie folgende Unterlagen:

  • Zulassungsbescheinigung Teil II oder Fahrzeugbrief
  • Für die Zulassung eines Neufahrzeugs kann die COC-Bescheinigung anstelle der Zulassungsbescheinigung Teil II ausreichen
  • Zulassungsbescheinigung Teil I oder Fahrzeugschein für eine Umschreibung
  • eVB-Nummer als Versicherungsnachweis
  • Personalausweis oder Pass
  • Nachweis über eine aktuell gültige Hauptuntersuchung
  • Lastschrifteinzugsermächtigung für die Kraftfahrzeugsteuer
Wichtig:

Möchten Sie zusätzlich eine technische Änderung eintragen lassen, benötigen Sie dafür entweder das Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen oder die Allgemeine Betriebserlaubnis des Zubehörteils und gegebenenfalls eine Einbaubescheinigung.

Falls Sie eine andere Person mit der Fahrzeug-Zulassung beauftragen, ist die Ausstellung einer schriftlichen Vollmacht erforderlich, die Sie im Original vorlegen müssen.

Welche Zulassungsarten gibt es in Deutschland?

Je nachdem, ob Sie ein neues oder ein gebrauchtes Fahrzeug zulassen möchten, ob es sich um ein importiertes Fahrzeug handelt oder ob Sie ein Fahrzeug ins Ausland exportieren möchten, sieht die Fahrzeugzulassungs-Verordnung verschiedene Zulassungsverfahren vor.

Diese sind unter anderem:

  • Neuzulassung
  • Umschreibung eines gebrauchten Fahrzeugs
  • Erstzulassung eines gebrauchten Fahrzeugs aus dem Ausland
  • Ausfuhrkennzeichen
  • Kurzzeitkennzeichen für die vorübergehende Teilnahme am Straßenverkehr
  • Saisonkennzeichen
  • Wechselkennzeichen

Auch Außerbetriebsetzungen, technische Änderungen, Halteränderungen und zahlreiche andere Maßnahmen zählen zu den Aufgaben einer Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle.

Tipps zur Auto-Zulassung

In den Bundesländern Hessen und Nordrhein-Westfalen können Sie, wenn Sie Ihren Wohnsitz in einen anderen Zulassungsbezirk verlegen, auf Wunsch Ihr bisheriges Kennzeichen behalten.

Dadurch sparen Sie Kosten für den Kauf neuer Kennzeichenschilder und behalten Ihr gewohntes Kennzeichen. Diese Regelung wird voraussichtlich zukünftig auch bundesweit gelten.

Eine Umschreibung des Fahrzeugs in den neuen Zulassungsbezirk ist dennoch erforderlich.

KFZ Kennzeichen

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Die Fahrzeug-Zulassung ist nur möglich, wenn Sie keine Steuerrückstände bei einer deutschen Finanzbehörde oder Gebührenrückstände bei einer Zulassungsbehörde haben. Mit dem Wechselkennzeichen haben Sie die Möglichkeit, mehrere Fahrzeuge mit einem Kennzeichen zuzulassen.

Sie dürfen jedoch nur eines der Fahrzeuge gleichzeitig in den Verkehr bringen.

Für Fahrzeuge, die Sie nicht das ganze Jahr fahren, kann ein Saisonkennzeichen sinnvoll sein.

Ist Ihr Fahrzeug älter als 30 Jahre, kann ein historisches Oldtimer-Kennzeichen Vorteile bringen.