Neues Gesetz: freie Router-Wahl ab August 2016

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28.07.2016
Internet & DSL-Anschluss

Ab 1. August 2016 freie Routerwahl

Bis dato stellen DSL-Anbieter zuweilen den Router, ohne dass Verbraucher darauf Einfluss nehmen können. Am 1. August 2016 soll das anders werden.

In einer Presseerklärung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI) heißt es zur Begründung der Gesetzesänderung: „Die Vorgabe einiger Netzbetreiber, ausschließlich eigene Router zuzulassen, verhindert nicht nur eine freie Produktauswahl für die Verbraucher, sondern beschränkt auch den Wettbewerb, da die Hersteller von Routern und Modems in hoher Abhängigkeit einiger weniger Netzbetreiber stehen.“

Bereits im November letzten Jahres entschieden Bundesrat und Bundestag über den Gesetzesentwurf. Laut BMWI-Pressetext ändern sich damit zwei Dinge: Erstens wird im Gesetz für Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) gewährleistet, dass die freie Wahlmöglichkeit für alle Endgeräte gilt, also auch für Kabelmodems. Zweitens wird im Telekommunikationsgesetz (TKG) „der Netzzugang der Verbraucher nun als sogenannter passiver Netzabschlusspunkt definiert“. Demnach können DSL-Anbieter den Router nicht mehr als öffentliche Schnittstelle zum Internet definieren und Nutzern folglich auch nicht mehr vorgeben, welchen Router sie nutzen.

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