Was ist Ökostrom?

Ökostrom ist Strom, der aus erneuerbaren Energien wie Wasser, Wind und Sonnenkraft gewonnen wird. Außerdem werden Geothermie, also Erdwärme, und Biomasse zur Erzeugung des sogenannten grünen Stroms verwendet.

Woraus Ökostrom gemacht wird und wie Sie ihn beziehen können, erfahren Sie hier.

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Setzen Sie auf grünen Strom aus erneuerbaren Energien.


kWh


Informationen über Ökostrom

Ökostrom Windrad

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Damit aus natürlichen Energien Strom wird, gibt es Wasserkraftwerke, Photovoltaikanlagen, solarthermische Kraftwerke, Windkraftanlagen und Blockheizkraftwerke. Mit der „Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz“ von 5,3 Eurocent für eine Kilowattstunde (Stand Juli 2013) bezahlen Stromkunden ihren Anteil am Ausstieg aus der Energiegewinnung in Atomkraftwerken.

Bis 2022 sollen die noch aktiven Atomkraftwerke in Deutschland abgeschaltet werden. Die EEG-Umlage trägt dazu bei, mehr Kraftwerke für Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien zu bauen. Durch den Rückbau von Kohle- und Kernkraftwerken wird der Ausstoß von Kohlendioxid und weiteren Giften erheblich reduziert.

Durch die Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromgewinnung wird Deutschland außerdem unabhängiger von ausländischen Energielieferanten. Im Jahr 2012 kamen 23 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien.

Ökostrom aus Windkraft

Windkraft

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Jedes der riesigen Windkrafträder auf Feldern, Wiesen und im Meer (Offshore-Anlagen) ist ein eigenes Windkraftwerk.

Ein Windkraftrad wandelt die Windenergie mittels hochmoderner Technologien in Elektrizität um, die dann ins Stromnetz eingespeist wird.

Aus Windkraft gewonnene Energie hatte 2012 einen Anteil am gesamtdeutschen Stromverbrauch von knapp über sieben Prozent.

Ökostrom aus Wasserkraft

Wasserkraft

© Bernd S. – Fotolia.com

Wasserkraftwerke an Flüssen und Stauseen nutzen die Bewegung des Wassers in Gezeiten, Strömungen oder Wellen.

Dabei entsteht Energie, die durch gigantische Turbinen in Wasserkraftwerken in Elektrizität umgewandelt wird.

Der Wasserkraft-Anteil hatte 2012 einen Anteil von etwas über drei Prozent bezogen auf den deutschen Stromverbrauch.

Ökostrom aus Solarkraft

Solarkraft

© vencav – Fotolia.com

In Photovoltaikanlagen wird die elektromagnetische Strahlung des Sonnenlichts mithilfe beschichteter Photozellen zu Energie umgewandelt.

Elektronen geraten in Bewegung und erzeugen Gleichstrom. In einem Wechselrichter wird dieser zu Wechselstrom, der dann ins Stromnetz eingespeist werden kann.

Aus Solarkraft gewonnene Energie hatte 2012 einen Anteil am gesamtdeutschen Stromverbrauch von knapp fünf Prozent.

So wechseln Sie zu einem Ökostromanbieter

Weder im privaten noch im geschäftlichen Bereich ist ein Unterschied zwischen Ökostrom und normalem Strom festzustellen. Beide Versorgungsarten laufen zuverlässig und ohne Unterbrechungen.

Unser Tipp für Sie:

Wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln möchten, nutzen Sie unseren Vergleichsrechner auf www.wechseln.de und klicken einfach das Feld “Nur Ökostrom gewünscht” an. Füllen Sie die weiteren Punkte mit Ihren Angaben und gehen Sie auf das Feld „jetzt kostenlos vergleichen“.

Die folgende Seite zeigt Ihnen Angebote für reinen Ökostrom, der in Ihrer Region verfügbar ist.

Sie suchen ein Angebot aus, gehen auf „weiter“ und können in wenigen Minuten Ihren neuen Ökostromvertrag abschließen. Ihr neuer Lieferant kümmert sich um die Kündigung des bisherigen Vertrages. Anschließend erstellt Ihr bisheriger Stromanbieter die Abschlussrechnung, für die Sie ihm den Zählerstand zum Wechseltag mitteilen.

Ökostrom ist Strom aus verschiedenen Arten von erneuerbaren Energien. Wenn Sie die genaue Aufteilung wissen wollen, schauen Sie sich die Stromkennzeichnungen der Anbieter unter den Stichworten „Energiemix“ oder „Stromkennzeichnung“ an.