Surfen mit dem Smartphone

Fast jeder nutzt heute mobiles Internet, doch wie genau funktioniert das Surfen mit dem Smartphone eigentlich? Und was ist UMTS? Diese Fragen beantwortet wir Ihnen.

mobiles Internet

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Die Nachfrage nach mobilem Surfen mit dem Smartphone erfährt vor allem mit der Entwicklung der Betriebssystems Android und iOS für den mobilen Internetzugang im Jahr 2007/2008 eine starke Nachfrage.

Mit Ausnahme von Apple nutzen nun Mobilfunkhersteller dieses einheitliche Betriebssystem und ermöglichen damit Nutzern den unkomplizierten und schnellen mobilen Internetzugang.

Surfen mit dem Smartphone entwickelt sich seither rasant weiter. Dazu trägt unter anderem die Tarifgestaltung der Mobilfunk-Anbieter bei, die neben Tarifen mit Internet-Flat auch die All-Net-Flat zu günstigen Preisen anbieten.

Zahlreiche Apps erlauben die Nutzung von Social Networks, Online-Banking, Internet-Shopping und vielem mehr.

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Mobiles Internet mit Tablet & Notebook

Nutzer des mobilen Internets, deren Ansprüchen die handlichen Smartphones mit ihren begrenzten Display-Größen nicht genügen, haben mit der Markteinführung des iPad von Apple im Jahr 2010 erstmals Gelegenheit, die weitreichenden Funktionen eines Tablet PC im DIN-A 5 oder DIN-A 4 Format zu nutzen.

Tablet-PCs verfügen grundsätzlich über Eigenschaften, die mit einem Smartphone vergleichbar sind.

Lediglich das mobile Telefonieren ist nur eingeschränkt möglich. Wie bei den internetfähigen Smartphones, nimmt auch bei dieser Entwicklung Apple die Vorreiterrolle ein. Inzwischen bieten zahlreiche Hersteller Tablet-PCs an, die ebenfalls mit dem Android-Betriebssystem ausgestattet sind. Eine vollständige Nutzung weit verbreiteter, insbesondere auf Windows optimierter Office-Programme ist mit dem Tablet nicht möglich.

Zu diesem Zweck ist der mobile Internetzugang auch für Netbooks und Notebooks erforderlich. Verschiedene Modelle sind mit integrierten SIM-Kartenschächten ausgestattet, andere erhalten mithilfe von Surfsticks oder USB-Sticks mit SIM-Kartenslot den mobilen Internetzugang.

UMTS, HSPA, LTE – Datenübertragung erklärt

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist der Mobilfunk-Übertragungsstandard der dritten Generation und der erste Standard mit hohen Datenübertragungsleistungen bis 348 Kilobit pro Sekunde. Die mobile Internetnutzung wird mit diesem Standard alltagstauglich. Die hohen Übertragungsraten werden durch eine vollständig neue Funkübertragungstechnik, die sogenannte Wideband CDMA, möglich.

Eine Steigerung der Leistungsfähigkeit erfährt das UMTS-Netz durch die Erweiterung mit dem HSPA-Standard. Mit multiplen In- und Output-Fähigkeiten sowie einer höheren Befehlsmodulation, ermöglicht dieser Standard eine deutliche Steigerung der Übertragungsgeschwindigkeit auf bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde im Download.

Damit erfährt mobiles Surfen ab 2006 eine weitere Verbreitung.

LTE-Internetanschluss

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Noch über die Fähigkeiten der dritten Generation geht die LTE-Technik hinaus. Sie baut zwar auf dem Schema von UMTS auf und ist durch einfache Nachrüstung der Sende-Infrastruktur realisierbar, aber sie unterstützt verschiedene Bandbreiten und ist daher deutlich schneller und flexibler.

Das LTE-Netz soll aufgrund der hohen Übertragungsraten und der flexiblen Einsatzmöglichkeiten mobiles Surfen revolutionieren.

Übertragungsgeschwindigkeiten von einem Gigabit pro Sekunde sowie stabile Datenverbindungen auch in bewegten Objekten werden mit dieser Technik möglich.

Auch die LTE-Technik erfährt durch LTE Advanced ab 2011 nochmals eine Steigerung der Leistungsfähigkeit.