APN

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APN

Die Abkürzung APN steht für Access Point Name.
Zu Deutsch bedeutet dies etwa der Name eines Zugangspunktes (im GPRS-Mobilfunknetz). Hintergrund ist, dass sich jedes Handy bzw. Smartphone oder Tablet mit UMTS-Zugang mit einem Mobilfunk-Provider verbinden muss.

Da es aber überall verschiedene Mobilfunknetze und in den Netzen wieder verschiedene Dienstanbieter gibt, muss der richtige APN zur Einwahl gewählt werden.

Im Normalfall geschieht dies automatisch anhand der in der SIM-Karte gespeicherten Daten. Insbesondere bei Nutzung von UMTS-Karten in Notebooks oder im Ausland muss der zugehörige APN mitunter aber auch manuell ausgewählt werden. Die APN-Bezeichnungen beinhalten im Regelfall den Namen des Mobilfunkanbieters.

Bluetooth

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Bluetooth

Als Bluetooth bezeichnet man die stromsparende und kabellose Funkverbindung zwischen zwei elektronischen Geräten.

Computermäuse oder Tastaturen werden mit dieser Technologie ohne Kabel bedient. Handys können dadurch über kurze Distanzen Daten übertragen. Damit Bluetooth funktioniert, benötigen die Geräte einen kleinen Mikrochip, der mit einem Sender und Empfänger ausgestattet ist.

Der Verbindungsaufbau erfolgt über zwei nahe gelegene Bluetooth-Geräte und wird auch "Pairing" genannt. Dieses kann auf verschlüsselte oder unverschlüsselte Weise stattfinden. Der aktuelle Standard ist das Bluetooth 4.0, mit dem Daten über eine Entfernung von bis zu 100 Metern übertragen werden können. Ein Verbindungsaufbau ist in weniger als fünf Millisekunden möglich.

Cloud-Speicher

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Cloud-Speicher

Cloud-Speicher - auch Cloud Computing oder Cloud Storage -ist eine zuverlässige Methode für die Datensicherung im Internet.

Lokale Dateien wie zum Beispiel Musik und Fotos werden hierbei ins Internet hochgeladen und auf externen Servern vom jeweiligen Provider gespeichert. Von einem Computer oder Smartphone mit Internetverbindung lässt sich auf die Cloud zugreifen, um weitere Dateien hochzuladen oder die gespeicherten Daten zu aktualisieren oder herunterzuladen.

Cloud-Speicher verhindern ungewollten Datenverlust und werden meist dazu genutzt, Daten auf unterschiedlichen Geräten zu synchronisieren. Deswegen sind sie auch für Unternehmen sehr attraktiv. Angesichts verschiedener Ansprüche gibt es unterschiedliche Cloud-Modelle, je nachdem ob die Cloud privat, öffentlich oder von einem bestimmten Personenkreis genutzt wird. Die Datenübertragung sollte dabei stets verschlüsselt erfolgen.

EVN

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EVN

Telekommunikationsunternehmen versenden einmal monatlich eine Rechnung per Mail, meist als PDF.

In dieser allgemeinen Rechnung ist allerdings nur der Gesamtbetrag aufgelistet. Um zu kontrollieren, ob die Abrechnung möglicherweise Fehler enthält, können Kunden daher einen Einzelverbindungsnachweis oder EVN im jeweiligen KundenCenter des Mobilfunkanbieters einsehen.

Die meisten Unternehmen bieten den EVN ohnehin standardmäßig an. Anderenfalls kann man einen solchen anfordern, denn die Mobilfunkunternehmen sind zur Offenlegung aller abgerechneten Verbindungen verpflichtet. Im EVN werden sämtliche zum Zwecke der Abrechnung gespeicherten Verbindungsdaten aufgelistet. Dazu zählen vor allem Tag, Uhrzeit, Telefonnummer und Länge jedes Telefonats, per Down- und Upload angefallene Datenvolumina sowie kostenpflichtige Telekommunikationsdienste, die man in Anspruch genommen hat.

GPS

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GPS

Das Global Positioning System (globales Lokalisierungs-System) ermöglicht, mit Hilfe von Satelliten, die sich in der Erdumlaufbahn befinden, genau festzustellen, wo man sich gerade aufhält.

Das ursprünglich militärisch genutzte System ist heute allgemein zugänglich und ermöglicht eine Fülle von Anwendungen, die längst auch auf dem Handy Einzug gehalten haben. Zu den bekanntesten gehört die Routenplanung.

Auch Sicherheitssysteme (z.B. Lawinenschutz) lassen sich damit realisieren, selbst eine Art virtuelles Geländespiel, genannt Geocaching. Auch GPS-gestützte Reiseführer, Gaststättenkataloge und "lokale" Werbung sind denkbar. Beim so genannten Geotagging werden Fotos direkt in der digitalen Kamera mit GPS-Daten verknüpft.

GSM

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GSM

GSM heißt Global System for Mobile Communication (globales Mobilkommunikationssystem).

Dieser Übertragungsstandard für Mobiltelefone war der Nachfolger analoger Technik und ist weltweit am meisten verbreitet. GSM sorgte in Deutschland Anfang der 1990er Jahre für die rasche Ausbreitung von Mobiltelefonen und ist mit Festnetzstandards (analoges, ISDN-System) kompatibel.

Man geht davon aus, dass GSM in 670 Netzen weltweit genutzt wird und dafür 1.700 unterschiedliche Handys angeboten werden. Neben dem eigentlichen Telefonieren und den SMS-Kurznachrichten sind weitere Dienste möglich. Handys können geortet werden und es gibt Erweiterungen (Internet, Behörden, Dienste für die Eisenbahn). GSM ist in Frankreich und Bulgarien gar ein Synonym für Mobiltelefon.

Homezone

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Homezone / Zuhause-Bereich

Es gibt viele Nutzer, die heute schon auf ein Festnetztelefon verzichten wollen. Dabei hilft die Homezone oder auch der Zuhause-Bereich.

Mobilfunkprovider bezeichnen damit ein Gebiet, aus dem preiswerter telefoniert werden kann als außerhalb dieser Zone. Natürlich verbindet sich damit die Hoffnung, dass der Kunde sein Handy noch stärker nutzt und auch auf die anderen, weniger preiswerten Angebote des Providers zurückgreift.

In der Regel wird im Handy-Display durch ein Symbol angezeigt, dass man sich gerade in der Homezone befindet. Der oftmals noch umständliche Weg zu einem zeitgemäßen, leistungsfähigen Festnetzanschluss und die einfachere Erreichbarkeit durch nur eine Telefonnummer sind ein klarer Vorteil. Die Kosten sollte man sich jedoch vorher gründlich ansehen und die verschiedenen Tarife vergleichen.

IMEI Nummer

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IMEI

Eine IMEI, die Abkürzung steht für "International Mobile Equipment Identity", ist die Seriennummer von Mobilfunk-Geräten.

Mit dieser sind alle GSM- oder UMTS-Endgeräte, also Handys, Smartphones, Tablets oder UMTS-Notebooks, eindeutig identifizierbar. Die IMEI wird jedem Gerät vom Gerätehersteller implementiert und besteht aktuell aus einer 15-stelligen Nummer. Wer die IMEI eines Handys oder sonstigen Endgerätes herausfinden will, wählt dazu am Telefonblock die Tastenkombination *#06#.

Theoretisch könnte die IMEI zum Sperren eines Handys bei Diebstahl genutzt werden, da sie sich auch bei Wechsel der SIM-Karte nicht ändert. Viele IMEIs lassen sich allerdings entgegen des angestrebten IMEI-Standards nachträglich per Software ändern, sodass dies in der Praxis nicht genutzt wird.

Long Term Evolution

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LTE

Long Term Evolution (LTE, Langzeitentwicklung) wird als Mobilfunkstandard der vierten Generation bezeichnet (4G).

Der Vorteil des Systems liegt in der wesentlich besseren Downloadrate (100 Mbit/Sekunde). LTE-Nutzer sollen ihr Telefon permanent mit dem Netz in Verbindung halten können. Damit wird etwa die Nutzung eines Instant Messengers mit Videounterstützung technisch möglich. Aber auch Musik-Streaming und Fernsehen in hoher Qualität.

Eine Erweiterung gibt es schon: LTE-Advanced wird mit höheren Übertragungsraten (bis zu 1000 Megabit pro Sekunde) für mobile Geräte die Verschmelzung von Telefon, Fernsehen, Computer und zugleich die Mobilisierung dieser Dienste weiter vorantreiben.

Mailbox

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Mailbox

Fällt der Begriff Mailbox im Zusammenhang mit einem Telefon, ist der Anrufbeantworter gemeint.

Heute ist es möglich, jede Telefonnummer mit einer eigenen Mailbox zu verbinden. Entweder nimmt die Mailbox Anrufe entgegen, wenn ihr Besitzer verhindert ist und der Anrufer hinterlässt eine Nachricht, oder es läuft eine Ansage, die relevante Informationen für Anrufende bereithält.

Besitzer können ihre Mailbox mit eigenen Ansagen versehen.
Es gibt auch Lösungen, die Nachrichten an E-Mail-Fächer weiterreichen oder Anrufern die Möglichkeit geben, ihre Nachricht zur Kontrolle noch einmal abzuhören. Neben Mailboxen im Netz existieren Geräte für Festnetztelefone, die man von unterwegs abfragen kann. Die erste Einrichtung fordert nicht selten etwas Geduld.

Rufnummernmitnahme

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MNP/RNP (Rufnummernmitnahme)

Wer in der EU seinen Mobilfunkanbieter wechselt, muss seine Rufnummer mitnehmen können.

Die offizielle Bezeichnung dafür ist Mobile Number Portability oder kurz MNP. Dabei darf der Altanbieter für die Portierung allerdings eine - angemessene - Gebühr verlangen. In vielen Fällen übernimmt der neue Provider diese Kosten, wenn man die Rufnummernmitnahme gleich beim Abschluss des neuen Vertrages beantragt und einleitet.

Meistens muss ein eigenhändig unterschriebenes Dokument zum neuen Anbieter gefaxt oder geschickt werden, der sich dann um alle Formalitäten kümmert. Wegen des technischen und Verwaltungsaufwandes sollte man dafür etwas Zeit einkalkulieren. Die Mitnahme im Festnetz wird übrigens als LNP bzw. Local Number Portability bezeichnet.

NFC Technik

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NFC

Mit NFC wird ein Übertragungsstandard im Mobilfunk bezeichnet, mit dem sich z. B. bargeldlose Zahlvorgänge vornehmen lassen.

Die Near Field Communication, wie der Standard ausgeschrieben heißt, zeichnet sich dabei im Gegensatz zu anderen Übertragungsstandards wie WLAN oder Bluetooth durch eine extrem kurze Reichweite von nur wenigen Zentimetern aus. Dadurch wird das Manipulieren der Verbindung erschwert.

Die beiden NFC-geeigneten Geräte verbinden sich dabei automatisch, sobald man sie nah genug aneinander hält. Einsatzgebiete von NFC sind neben Micropayment bspw. über Google Wallet oder girogo der Sparkassen papierlose Eintrittskarten oder die automatische Bezahlung von Fahrten im öffentlichen Nahverkehr. Mittels eigener NFC-Tags lassen sich zudem bestimmte Funktionen von Smartphones initiieren.

PIN

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PIN

Die persönliche Identifikationsnummer (PIN) ist eine 4-stellige Zahl, die als Sicherung eines Handys verwendet wird.

In der Regel muss man sie eingeben, wenn man das Telefon startet. Wichtig sind diese Regeln:

  • Die voreingestellte PIN sollte geändert werden.
  • Kann man sie sich nicht merken, darf sie nicht mit dem Handy zusammen aufbewahrt werden.
  • Wird die PIN dreimal falsch eingetippt, wird der PUK (Personal Unblocking Key) verlangt, der achtstellig ist.
  • Auch der PUK muss gesichert aufgehoben werden.

Die PIN schützt, solange sie geheim bleibt, auch die persönlichen Daten auf einem Handy (Telefonnummern, Gesprächslisten, SMS und andere Daten). PINs werden auch zur Sicherung von Geld- und Kreditkarten verwendet.

Pixeldichte

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Pixeldichte (ppi)

Mit der Pixeldichte oder Pixels per Inch (ppi) wird bei sämtlichen Handys und Smartphones die Genauigkeit der visuellen Darstellung auf dem Display angegeben.

Orientiert wird sich hierbei an der Aufnahmefähigkeit optischer Details über die Retina des menschlichen Auges, was selbst namentlich in den Retina-Displays von Apple ausgedrückt wird.

Das Unternehmen hat die Detailgenauigkeit über die letzten Jahre stetig gesteigert, das iPhone 5 und der iPod Touch 5 verfügen aktuell über 326 ppi. Andere Hersteller gehen mit integrierten Full-HD-Displays, sogar über dieses Maß der Pixeldichte hinaus. Beispielsweise entspricht die Pixeldichte bei einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixeln auf einem 5 Zoll Bildschirm 441 ppi.

Prepaid Postpaid

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Prepaid / Postpaid

Telefonieren, SMS schreiben und surfen mit dem Handy oder Smartphone sind Dienstleistungen, die wie jede andere bezahlt werden müssen.

Ob man die klassische Variante mit einem Handy-Vertrag (Postpaid), also Zahlen nach der erbrachten Leistung oder die neuere Lösung mit einem Prepaid-Tarif (Prepaid, zahlen vor dem Telefonieren) nutzt, hängt vom eigenen Geldbeutel und den individuellen Bedürfnissen ab.

Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile. Postpaid-Verträge laufen in der Regel zwei Jahre und kosten auch Geld, wenn nicht telefoniert wird. Prepaid-Karten müssen, wenn das Guthaben verbraucht ist, immer wieder neu aufgeladen werden. Erreichbar ist man aber auch ohne Kosten. Für Nutzer mit wenig Geld kann ein Prepaid-Handy von Vorteil sein.

PUK

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PUK

Der PUK (Personal Unblocking Key, etwa: persönlicher Freischalt-Schlüssel) dient dazu, die SIM-Karte des Handys wieder in Betrieb zu setzen, wenn die PIN nicht mehr auffindbar oder dreimal falsch eingegeben wurde.

Mit PIN und PUK werden alle Daten auf dem Handy vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Eine gestohlene oder verlorene Karte kann von einem unberechtigten Benutzer nicht verwendet werden.

Wie bei allen Passwörtern, Online-Bankdaten oder Sicherheitscodes für Geld- und Kreditkarten gilt: Der PUK muss sicher, mindestens aber räumlich getrennt vom Handy, aufbewahrt werden. In der Regel hat der PUK acht Stellen, nach acht bis zehn fehlerhaften Eingaben ist die SIM-Karte für immer gesperrt.

Roaming

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Roaming

Roaming (umherwandern) bezeichnet die Möglichkeit, im Ausland mit dem eigenen Handy zu telefonieren, SMS zu schreiben oder ins Internet zu gehen.

Doch Vorsicht: Für das Benutzen des Mobiltelefons im Ausland können immer noch hohe Kosten anfallen!

Das gilt auch für die Länder der EU, obwohl die Politik in mehreren Schritten versucht, die Kosten zu begrenzen. Es empfiehlt sich also, vor Antritt einer Reise genaue Informationen über die Tarife einzuholen. Wird es zu teuer, können sich der Kauf eines ausländischen Prepaid-Handys und die Nutzung von Internetcafés durchaus lohnen.

Unser Tipp: Unbedingt sollten Sie nach der Rückkehr Ihre Rechnung auf etwaige Fehler kontrollieren.

SAR-Wert

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SAR-Wert

Handys strahlen, und zwar im Mikrowellenbereich.

Was zunächst gefährlich klingt, relativiert sich aber schnell, denn die Gesamtstrahlungsenergie ist sehr viel geringer als die einer handelsüblichen Mikrowelle. Dennoch durchdringen die Strahlen ebenso biologisches Gewebe und können es erwärmen. Auch wenn die meisten Nutzer davon kaum etwas spüren dürften, nachweisen kann man diesen Effekt in Experimenten.

Die Stärke dieser Strahlung wird als spezifische Absorptionsrate oder SAR-Wert bezeichnet und in W/kg (Watt pro Kg) gemessen.

Nach heutigem Ermessen dürfte von Handys, deren SAR-Wert im gesetzlichen Rahmen liegt, keine gesundheitliche Gefahr ausgehen. Um die Strahlenbelastung dennoch zu reduzieren, ist die Nutzung eines Headsets empfehlenswert.

SIM-Lock

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SIM-Lock/Netlock

Mobilfunkunternehmen verkaufen gerne preislich subventionierte Handys, die dafür an einen - üblicherweise
24 Monate lang laufenden - Vertrag gebunden werden.

Mit einem sogenannten SIM-Lock sichern die Mobilfunkunternehmen dabei, dass der Kunde das Handy während der Vertragslaufzeit nicht mit der SIM-Karte eines Konkurrenzunternehmens nutzt.

Ähnlich funktioniert auch der seltenere Netlock, nur dass hier das Handy nicht an einen bestimmten Betreiber gebunden ist, sondern an das Mobilfunknetz des Providers. SIM-Karten anderer Anbieter, die im selben Netz funken, funktionieren dann auch.

Nach Ablauf der Vertragslaufzeit sind Mobilfunkunternehmen verpflichtet das Handy wieder zu entsperren, falls der Kunde dies wünscht. Das Handy kann dann mit jeder anderen SIM-Karte weitergenutzt werden.

SMS

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SMS

SMS (Short Message Service) ist ein mobiler Kurznachrichtendienst.

Die ersten Überlegungen zu diesem Dienst wurden bei den europäischen Telefonfirmen 1984 angestellt - die SMS feiert also bald ihren 30. Geburtstag. Die einzelne SMS umfasst 160 Zeichen und lässt sich nicht nur vom Handy, sondern inzwischen auch von jedem PC verschicken.

Um die umständliche Texteingabe am Handy zu vereinfachen, wurde T9 erfunden: Dabei werden die erfassten Buchstaben mit einem Wörterbuch im Handy verglichen und Vorschläge gemacht, die das Schreiben vereinfachen. Möglich ist auch das Verschicken von Bildern via MMS (Multimedia Messaging Service).

Auf dem Smartphone könnten in Zukunft Messenger und Dienste wie WhatsApp, Twitter oder Statusmeldungen anderer sozialer Netze die klassische SMS ablösen.

Standby

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Standby-Zeit

Unter der Standby-Zeit wird bei elektronischen Geräten allgemein die Zeit verstanden, in denen die Geräte zwar betriebsbereit sind, die Funktionen aber zum Energiesparen auf die notwendigsten beschränkt werden.

Bei Handys ist die Dauer der Standby-Zeit darüber hinaus eine wichtige Kennzahl für die Akkulaufzeit. Dies gilt insbesondere bei Smartphones, deren Akkulaufzeit deutlich geringer ist als bei Standard-Handys.

Neben der Standby-Zeit wird alternativ meist die Gesprächszeit für Mobilfunk-Geräte angegeben. Dabei handelt es sich um die Zeitspanne, in der man mit einem Handy oder Smartphone ohne Unterbrechung telefonieren kann, bis der Akku leer ist. Die Standby-Zeit beschreibt die Dauer, bis der Akku leer ist, wenn das Gerät ungenutzt bleibt.

Taktung

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Taktung

Taktung meint die zeitliche Einheit, nach der Telefonate abgerechnet werden.

Wichtig ist, genau hinzuschauen:

  • Werden Sekunden einzeln berechnet?
  • Kostet jede angefangene Minute extra?
  • Oder gilt eine völlig andere Taktung?
  • Gibt es tagsüber unterschiedliche Tarife?

Achtet man nicht darauf, kann die Rechnung bei Vieltelefonierern auch mal teuer werden. Wer sein Telefon (gleichgültig ob Handy oder Festnetz) intensiv nutzt, sollte sich heute auf jeden Fall für einen Pauschalpreis ("Flat") entscheiden. Dennoch: Bestimmte Gespräche (ins Ausland, ins Handynetz) werden auch bei Flats je nach Tarif extra abgerechnet. Und da kann es schon eine Rolle spielen, wie der Provider seinen Tarif berechnet, d. h.: Wie er taktet.

UMTS

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UMTS

UMTS heißt Universal Mobile Telecommunications System (universales mobiles Telekommunikationssystem).

Mit UMTS sollten die Handynutzer animiert werden, nicht nur zu telefonieren und SMS zu verschicken, sondern auch verstärkt das Internet mobil zu nutzen. Die Provider bezahlten sehr hohe Beträge für die Frequenzen und das Netz wurde nicht schnell genug ausgebaut. Theoretisch ist es möglich mit UMTS Aufgaben simultan zu erledigen, also zugleich zu telefonieren und Mails zu empfangen.

Sicher ist: Mit der Einführung von UMTS und seinen Nachfolgern schreitet die Verschmelzung von Telefon, Computer und Fernsehen weiter fort.

Seit 2010 wurden Frequenzen für den Nachfolgestandard LTE (Long Term Evolution) versteigert, auch hier investierten die Netzbetreiber Milliardenbeträge.

WhatsApp

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WhatsApp

WhatsApp ist ein Chat-Programm für Smartphones mit den Betriebssystemen Android, iOS, Windows Phone oder BlackBerry.

Mit diesem sehr beliebten Messenger lassen sich Textnachrichten, Fotos, Videos und Audio-Dateien kostenlos und schnell an Freunde verschicken.

WhatsApp kann über den offiziellen Vertriebskanal der jeweiligen Plattformen, wie zum Beispiel Google Play oder im iTunes App Store, heruntergeladen werden. Bei Android, BlackBerry und Windows Phone sind der Download sowie die Nutzung im ersten Jahr kostenfrei, danach fällt eine geringe jährliche Gebühr an. Bei Apple iOS kostet der Download meist einmalig einen Betrag von unter einem Euro, danach ist die Benutzung aktuell noch kostenlos. In Zukunft ist aber auch hier ein Abo-Modell geplant.

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