Gastarife Vergleich

Der beste Gasanbieter befindet sich nur wenige Mausklicks entfernt

Innerhalb der Bundesrepublik gibt es bezüglich der Gaspreise teilweise enorme regionale Unterschiede. Viele Verbraucher sind darüber verwundert und verärgert zugleich, denn die Differenzen betragen manchmal sogar auf regionaler Ebene bis zu 25 Prozent.

Wie kann das sein?

Eigentlich müssten die Gastarife innerhalb eines festgelegten Netzgebietes doch gleich hoch sein?

Schließlich zahlen die verschiedenen lokalen Gasanbieter per Gesetz auch alle die gleichen Netznutzungsentgelte?

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Gastarife vergleichen lohnt sich!

Die Zeiten, in denen der Kunde sein Gas vom heimischen Anbieter, dem sogenannten regionalen Grundversorger beziehen musste, sind längst vorbei. Es ist zwar immer noch so, dass die vom Netzbetreiber festgelegten Netznutzungsentgelte die größten Preistreiber darstellen.

Gastarife vergleichen lohnt sich

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Der Grund: Einerseits sind diese nämlich abhängig von den vor Ort herrschenden geografischen Gegebenheiten, andererseits von der Bevölkerungsdichte.

Stehen aufwendige Sanierungsmaßnahmen oder Erweiterungsbauten des Netzes an, ist der Netzbetreiber grundsätzlich berechtigt, die Preise mit zu erhöhen.

Freilich bedarf es dazu der Zustimmung der Bundesnetzagentur, die den Anträgen jedoch in den meisten Fällen stattgibt.

Was viele Verbraucher vielleicht nicht wissen: Diese Netzentgelte machen lediglich rund 20 Prozent des Gesamt-Gaspreises auf der Rechnung aus. Die “restlichen” 80 Prozent legen die einzelnen Gasanbieter selbst fest.

Spartipp:

Bundesweite Untersuchungen haben ergeben, dass in den überwiegenden Fällen der regionale Grundversorger die teuersten Gastarife anbietet. Daneben wetteifern rund 800 größere und kleinere Anbieter mit über 3700 Privatkundentarifen um die Verbrauchergunst. Davon stehen jedem Verbraucher an seinem konkreten Standort durchschnittlich 85 Gasanbieter tatsächlich zur Verfügung.

Statistischen Erhebungen zufolge kann demnach eine Familie, in Abhängigkeit von ihrem Wohnort, bis zu 800 Euro jährlich sparen. Der Durchschnitt liegt bei rund 200 Euro Ersparnis pro Jahr.

Wie lässt sich der günstigste Gastarif am besten ermitteln?

Zuerst gilt es zu herauszufinden, welche Gasanbieter in der eigenen Region überhaupt zur Verfügung stehen. Hierzu lohnt sich schon einmal ein erster Blick auf einen der zahlreichen Tarif-Rechner im Internet. Diese verbraucherfreundlichen Tools vergleichen nämlich nicht nur Konditionen und Preise, sondern filtern in der Regel alle Ergebnisse nach der Postleitzahl.

Der Interessent sieht also sofort, welcher Anbieter in seinem Wohnort die Nase vorn hat.

Weitere Vorteile der Online-Vergleichsrechner:

  • das Angebot ist kostenlos.
  • alle Gastarife in übersichtlicher, tabellarischer Form
  • automatische Berechnung der Ersparnis in Abhängigkeit vom durchschnittlichen Jahresverbrauch
  • auf Wunsch unkomplizierter Anbieterwechsel online
  • garantiert lückenlose Gaslieferung

Wer seinen Verbrauch noch nicht kennt, weil er vielleicht soeben erst in eine eigene Wohnung gezogen ist, kann sich an folgenden Werten orientieren:

  • 30 m² Wohnung: 4 000 kWh/Jahr
  • 50 m² Wohnung: 7 000 kWh/Jahr
  • 1000 m² Wohnung: 14 000 kWh/Jahr
  • Einfamilienhaus: 30 000 kWh/Jahr

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Vergleichen und Wechseln der Gastarife?

Ein Anbieterwechsel dauert in der Regel vier bis sechs Wochen. Die meisten Gasversorger garantieren ihre aktuell festgelegten Tarife für mindestens ein Jahr, was sich ja zumeist auch mit der Vertragslaufzeit deckt.

Im Klartext: Wer gegen Ende des Sommers vergleicht und wechselt, sichert sich für die kommende Heizperiode gleichzeitig eine Preisgarantie. Mindestvertragslaufzeiten von mehr als 12 Monaten sind für Privatkunden nicht empfehlenswert.

Erfahrungen vergangener Jahre zufolge ist es nämlich wahrscheinlich, dass nach einem Jahr die nächste Preiserhöhung und somit schon wieder ein Anbieterwechsel anstehen.

Unser Tipp für Sie:

Kunden sollten Gastarife nicht nur bezüglich der größtmöglichen Ersparnis vergleichen!

Dafür ist zumeist ein Blick ins Kleingedruckte, manchmal jedoch auch ein wenig Verhandlungsgeschick notwendig.

Hier zwei Beispiele:

Einige Anbieter verlangen Vorauszahlungen über mehrere Jahre hinweg oder verrechnen besondere Vergünstigungen am Ende der Vertragslaufzeit.

Manchmal lohnt es sich auch, seinem örtlichen Grundanbieter treu zu bleiben, indem man direkt vor Ort, passend zur Familien- und Wohnsituation, nach einem günstigeren Gas-Tarif als dem Grundtarif fragt.

Ansonsten empfiehlt es sich, vor dem Tarifwechsel auf folgende Punkte besonders zu achten:

  • monatliche Zahlungsweise (Abschlagszahlung)
  • Preisgarantie von mindestens zwölf Monaten, sowohl für die Netzentgelte als auch den Verbrauchsanteil
  • kurze Kündigungsfrist (möglichst nicht länger als sechs Wochen)
  • Flexibilität nach Ende der Mindestvertragslaufzeit (Kündigungsfrist von maximal vier Wochen)

Biogas: umweltfreundlich und gleichzeitig günstig?

Immer mehr Haushalte sind auf der Suche nach umweltfreundlichen Heiz- und Kochmöglichkeiten und wünschen deshalb eine Versorgung mit Biogas.

Biogasanlage

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Mittlerweise gibt es auch eine Vielzahl von Biogasanlagen in Deutschland. Allerdings wird das umweltfreundlich erzeugte Gas vorrangig zur Stromerzeugung genutzt.

Unternehmen, die Biogas als Erdgas-Ersatz direkt an Privatkunden verkaufen, existieren derzeit nur sehr wenige. Deshalb ist es aktuell auch beinahe unmöglich, entsprechende Gastarife sinnvoll zu vergleichen.

Je mehr Kunden sich allerdings für BIO Angebote interessieren, umso größer werden mit Sicherheit auch die bereitgestellten Mengen der Anbieter und umso besser die entsprechenden Vergleichsmöglichkeiten.

Finanztest rät zum Wechsel im Doppelpack

“Kombitarif” heißt das Zauberwort.

Nach einer Untersuchung verbraucherfreundlicher Strom- und Gastarife in 20 deutschen Städten rät Finanztest den meisten mit Gas heizenden Haushalten zu einem Wechsel im Doppelpack.

Gastarif -Kombitarif

© Sergej Toporkov – Fotolia.com

Das Argument: Zumeist bieten die Gasversorger mit den verbraucherfreundlichsten Konditionen gleichzeitig auch den günstigsten Strom an. Oder sie gewähren bei Abnahme beider Energieträger lohnenswerte Boni.

Auch hierfür gibt es im Internet eine Vielzahl spezieller Tarifrechner, die sich sehr einfach handhaben lassen. Allerdings arbeiten manche dieser Rechner mit bestimmten Voreinstellungen, die nicht unbedingt zu jedem Kunden passen.

Deshalb bitte genau hinschauen und lieber zwei Mal vergleichen!