Erneuerbare Energien

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14.10.2011 | Finanzschwankungen

Enttäuschung für Verbraucher: Strompreise steigen wieder

Stromverbraucher müssen eine erneute herbe Enttäuschung hinnehmen. Die auf die Rechnungen der Kunden umgelegten Kosten für die Förderung des „grünen Stroms“ werden im Jahr 2012 erneut ansteigen. Experten sprechen zwar von einem eher gemäßigten Anstieg der Preise von ca. 3,5 Cent pro kWh auf runde 4 Cent (Einzelheiten sollen Mitte Oktober bekannt gegeben werden); dennoch ist mit Protesten vonseiten der Verbraucher zu rechnen.

Schließlich wurden die umgelegten Subventionskosten gerade erst im vergangenen Jahr um gute 70 % erhöht. Die Netzbetreiber begründen die Erhöhung unter anderem damit, dass das Konto, auf dem die Fördereinnahmen verbucht werden, ein deutliches Minus verzeichnet – knappe 710 Millionen Euro fehlten Ende September 2011, obwohl sie während der ersten Monate ein Plus von über 9,5 Milliarden verzeichneten. Die Differenz kommt Sachverständigen zufolge vornehmlich durch die zunehmende Einspeisung der sehr kostspieligen Photovoltaikenergie zustande. Allein diese verursachten Kosten in Höhe von knapp 9 Milliarden Euro, zusätzlich der für die Netzbetreiber entstehenden Nebenkosten.

Die Ökostromförderung allgemein wird über die vier größten Netzbetreiber abgerechnet. Vom kommenden Jahr an soll erstmalig eine Liquiditätsreserve eingerichtet werden, welche die starken Finanzschwankungen zumindest etwas ausgleichen soll. Diese Reserve soll aber eher gering ausfallen – Aufstockungen des Betrags sind derzeit nicht geplant, da sie die Kosten nur noch mehr in die Höhe treiben könnten. Doch nicht nur die Ökostromförderung ist Schuld an den steigenden Strompreisen, auch die Netzentgelte tragen ihren Teil dazu bei. Die Netzbetreiber fordern bereits eine deutliche Anhebung der Maximalgewinne – sollten sie sich durchsetzen, müssen Verbraucher erneut mit einer deutlichen Steigung der Strompreise rechnen. Bisher steht der Forderung durch die Netzbetreiber aber ein gegensätzlicher Wunsch der zuständigen Behörde entgegen, die für eine Senkung der Maximalrendite plädiert. Dies gefährde den Netzbetreibern zufolge aber den geplanten Netzausbau und sei daher indiskutabel. Die Gegenseite wirft den Betreibern Geldgier vor. Eine Entscheidung soll noch in diesem Herbst fallen.

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