High-Speed-Internet mit DSL



Gas Informationen Die Buchstaben DSL stehen für „Digital Subscriber Line“, was auf Deutsch „Digitaler Teilnehmeranschluss“ bedeutet. Ein DSL Anschluss ist ein Internetanschluss, der die Internetnutzung beschleunigt. Die Übertragung der Internetdaten erfolgt über die Kupfer-Doppelader des bisherigen Telefonanschlusses. Deshalb müssen keine neuen Kabel verlegt werden.

Internet via DSL ist viel schneller als über ein Modem oder eine ISDN-Verbindung. Der langsamste DSL Anschluss ist mit 1 MBit/s immer noch 17-mal schneller als die Internetnutzung mit einem analogen Modem. Bei den komplex gestalteten Webseiten, die Animationen und Videos enthalten, schafft ein DSL Anschluss die Voraussetzung, um schnell im Internet surfen zu können. Vor allem beim häufigen Herunterladen größerer Dateien und der Nutzung von Online-TV oder Video-on-Demand sollten Sie sich für einen DSL Anschluss mit einer hohen Bandbreite entscheiden. Heutzutage gibt es bereits Anschlüsse mit Bandbreiten bis zu 50 MBit/s.

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Internet und Telefon gleichzeitig nutzen



Bei einem DSL Anschluss werden die Signale vom DSL und vom Telefon auf getrennten Frequenzbereichen weitergeleitet. Deshalb können Sie gleichzeitig telefonieren, surfen und faxen. Dies ist mit einem analogen Anschluss und einem ISDN-Anschluss möglich.

Günstige Pakete mit DSL und Telefonanschluss



Sie können sich den DSL Provider selbst aussuchen und den günstigsten nehmen. Meistens wird ein Telefonanschluss der Telekom vorausgesetzt, wenn Sie den DSL Anschluss einzeln beantragen.

Günstiger ist es, wenn Sie mit dem Telefonanschluss zum DSL Anbieter wechseln, weil Sie dann verschiedene attraktive Paketangebote mit einer DSL Flatrate in Anspruch nehmen können. Meistens gehört eine Flatrate für das Telefon dazu, mit der Sie unendlich ins deutsche Festnetz telefonieren und dabei Ihre monatlichen Gesprächskosten senken können.

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Eine Flatrate gehört zum Standard



Unabhängig davon, für welche Bandbreite Sie sich entscheiden, gibt es kaum noch Tarife ohne Flatrate. Dieses Modell hat sich bewährt und bietet Ihnen mehrere Vorteile: Sie zahlen als Kunde stets den gleichen Preis, können aber beliebig lang surfen und Daten herunterladen.

Falls Sie dennoch ein Tarif überzeugt, bei dem nach Zeit oder Datenmenge abgerechnet wird, sollten Sie ihn nur nehmen, wenn Sie kaum surfen und selten Dateien herunterladen. Ansonsten zahlen Sie mit diesem überholten Abrechnungsmodell wesentlich mehr.

Die Mindestvertragslaufzeit muss stimmen



Fast alle Tarife sind an eine Mindestvertragslaufzeit gebunden. Wenn Sie nicht einschätzen können, ob Sie in den nächsten Jahren umziehen oder nicht, sollten Sie keinen Vertrag mit einer langen Mindestvertragslaufzeit wählen. Es gibt auch DSL Tarife, die zwar keine Mindestvertragslaufzeit, dafür aber höhere monatliche Gebühren beinhalten.

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DSL-Hardware



Sie brauchen für einen DSL Anschluss mindestens einen Splitter und ein DSL Modem. Der Splitter wird an Ihre Anschlussdose angeschlossen und trennt die Telefon- und Internetsignale. Das Telefon und das Modem werden mit dem Splitter verbunden. Um mehrere Computer mit DSL zu versorgen, brauchen Sie einen Router bzw. ein Kombigerät, das ein DSL Modem und einen Router enthält.

Sie bekommen den Splitter und das DSL Modem meistens kostenlos von Ihrem DSL Provider. Bei der Beauftragung des Anschlusses können Sie meistens günstig weitere Hardware bestellen.

DSL ist nicht überall verfügbar



Leider ist DSL heutzutage noch nicht überall verfügbar. Zur DSL Nutzung müssen freie DSL Ports bei der Vermittlungsstelle zur Verfügung stehen. Darüber hinaus darf der Anschluss nicht zu weit von der Vermittlungsstelle entfernt sein. Sie können auf der Internetseite des jeweiligen DSL Providers per Verfügbarkeitscheck ermitteln, ob Sie DSL an Ihrem Wohnort mit der gewünschten Geschwindigkeit nutzen können oder nicht.

In den neuen Bundesländern gestaltet sich die Versorgung mit DSL etwas schwieriger. Nach dem Fall der Mauer wurde das veraltete Telefonnetz der DDR mit Glasfasertechnik modernisiert. Diese Maßnahme sollte sich eigentlich fortschrittlich auswirken, allerdings können heute viele der betroffenen Haushalte wegen des hohen technischen Aufwandes, der zu teuer ist, keinen DSL Anschluss nutzen. Derzeit entwickelt man neue Verfahren, um günstige Breitbandanschlüsse in Zukunft auch in Glasfasernetzen anbieten zu können.

Ein herkömmlicher Telefonanschluss reicht aus



Sie können DSL mit einem analogen Anschluss oder einem ISDN-Anschluss nutzen. Zur Übertragung werden die bestehenden Kupfer-Doppeladern genutzt, so dass keine weiteren Leitungen verlegt werden müssen und der DSL Anschluss ohne einen besonderen Aufwand zur Verfügung gestellt werden kann. Sie müssen lediglich die benötigte Hardware – einen Splitter, ein Modem und bei Bedarf einen Router – installieren.

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Bei einem DSL Anschluss lohnt sich der Vergleich der Preise



Der Markt entwickelt sich kontinuierlich weiter und es gibt immer wieder neue Angebote. Daher lohnt es sich, auch wenn Sie bereits über einen DSL-Anschluss verfügen, regelmäßig einen DSL Vergleich vorzunehmen, sich über die Tarife zu informieren und gegebenenfalls zu wechseln. Neue Kunden zahlen in den ersten Monaten häufig eine niedrigere Grundgebühr und können bei der Beauftragung des Anschlusses günstige Hardware erwerben.

Rechtzeitig dem alten Anbieter kündigen



Sie sollten Ihrem alten Anbieter rechtzeitig kündigen, damit der Wechsel zum neuen Provider problemlos verläuft. Meistens müssen Sie Ihre Kündigung schon ein paar Monate vor Abschluss der Vertragslaufzeit einreichen. Die Kündigung sollte sicherheitshalber per Einschreiben vorgenommen werden. Häufig bietet Ihnen der neue Provider die Möglichkeit, die Kündigung für Sie durchzuführen. Sie sollten Ihrem alten Anbieter auf keinen Fall unüberlegt kündigen, sondern zunächst mit der Verfügbarkeitsprüfung im Internet ermitteln, ob der neue Anbieter Ihnen den Anschluss an Ihrem Wohnort zur Verfügung stellen kann.

Schwierigkeiten beim Wechsel



Wenn Sie Ihren alten Vertrag zu spät kündigen, kann es vorkommen, dass Ihnen DSL nicht zum gewünschten Termin zur Verfügung steht, weil der alte Anbieter erst den DSL Port des Telefonanschlusses freigeben muss. Erst wenn das geschehen ist, kann der neue Anbieter den Port übernehmen und den Anschluss freischalten. Deshalb sollten Sie in jedem Fall rechtzeitig kündigen und dem neuen Anbieter eine Kündigungsbestätigung des alten Unternehmens vorlegen.

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