Lohnt sich eine DSL Flatrate?

Sie möchten einen neuen DSL Anschluss, sind sich aber nicht sicher, was genau DSL überhaupt ist und ob sich die Anschaffung lohnt? Wir bieten Ihnen die wichtigsten Informationen zum Thema DSL Anschluss im Überblick.

Der Begriff DSL ist eine Abkürzung für Digital Subscriber Line, was übersetzt nichts anderes bedeutet als digitaler Teilnehmeranschluss. Im Gegensatz zu den früher genutzten ISDN- und Modem-Übertragungen ist die DSL-Internetverbindung bedeutend schneller. Mit dieser können Übertragungsraten von derzeit maximal 100 Mbit/s erreicht werden. Mitte 2012 nutzten bereits gut 21 Millionen Haushalte in Deutschland einen DSL-Anschluss über ihre Telefonleitung. Fast vier Millionen bezogen ihr DSL hingegen über einen Kabel-Internet-Anschluss. Neben diesen Varianten kann eine DSL-Flatrate auch über Satellit bezogen werden, da DSL nicht in allen Gebieten über Kabel oder Telefon verfügbar ist.

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Unbeschwertes Surfen mit der DSL Flat

Mit einer DSL-Flatrate können Sie über die gesamte Vertragslaufzeit so oft und so lange ins Internet, wie Sie möchten. Der Preis bleibt dabei derselbe. Das bietet Ihnen eine große Kostensicherheit und ein unbeschwertes Surfvergnügen. Denn Sie müssen nicht ständig auf die Downloadgröße oder gar auf die Uhr schauen. Wer hingegen sehr wenig im Internet surft und den heimischen PC oder Laptop kaum nutzt, für den lohnt es sich, über andere günstige Tarifmodelle nachzudenken. Allerdings sollten Sie in diesem Fall Ihre Surf-Gewohnheiten genauestens kennen, um nicht am Ende des Monats eine überhöhte Rechnung im Briefkasten vorzufinden.

DSL Flatrate

© vgstudio – Fotolia.com

Wer sich für eine DSL-Flatrate entscheidet, sollte vorher einen genauen Preisvergleich machen, denn Preis und Übertragungsgeschwindigkeiten variieren stark. In der Regel können Kunden jedoch den ganzen Monat mit der vertraglich vereinbarten Internetgeschwindigkeit surfen. Ausnahmefall ist derzeit die Deutsche Telekom, die die Surfgeschwindigkeit nach dem Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens drosseln will. Neu abgeschlossene Verträge mit einer Schnelligkeit von 16 Mbit/s sollen nach Nutzung eines Datenvolumens von 75 GB auf 2 Mbit/s gedrosselt werden. Nach Angaben der Telekom ist das Inkrafttreten dieser neuen Regelung jedoch erst ab 2016 zu erwarten.

DSL Speedtest

Wer sich bereits für einen DSL-Anbieter entschieden hat und herausfinden möchte, ob der DSL-Anschluss tatsächlich so schnell ist, wie versprochen, kann das ganz einfach herausfinden. In vielen gängigen Routern, wie beispielsweise der FritzBox, gibt es im Hauptmenü den Punkt “Erweiterte Einstellungen/Internet”, der wiederum zum Unterpunkt “DSL-Informationen” führt. Hier kann genau abgelesen werden, welche akutelle Geschwindigkeit zum Surfen genutzt wird. Einen genauen Test gibt es beispielsweise von der Bundesnetzagentur, die bis Ende 2013 auf der Webseite der “Initiative Netzqualität” einen Speed-Check anbietet.

DSL Geschwindigkeit selbst optimieren

Wer eine schnelle DSL-Leitung gebucht, aber trotzdem Probleme mit der Schnelligkeit seines Internetanschlusses hat, kann teilweise das Problem selber in die Hand nehmen. Manche Einstellungen verlangsamen nämlich die Surf-Geschwindigkeit. Zunächst sollte sichergestellt werden, dass das erste DSL-Gerät, der sogenannter Splitter, direkt mit dem ersten TAE-Telefonanschluss im Gebäude verbunden ist. Gegebenenfalls ist auch eine Erneuerung des Routers nötig.

TAE-Dose

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Ältere Modelle unterstützen die VDSL oder ADSL2-Technologien nicht zwingend. Es lohnt sich also Informationen vom Router-Hersteller einzuholen. Wer einen g- oder b-Standard-Router hat, sollte auf einen n-Standard-Router aufrüsten. Auch die Platzierung des WLAN-Geräts spielt eine große Rolle. Fußbodenheizungen, Holz, Stahl und wasserführende Bauteile können die Übertragungsrate negativ beeinflussen. Ist der WLAN-Empfang trotz bestmöglicher Platzierung nach wie vor schlecht, lohnt es sich, über die Anschaffung eines Repeaters nachzudenken. Dieser verstärkt das Signal des Routers.